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So ist das, wenn das Herz für etwas schlägt

MalojaNomadenMaloja, das ist schönste Outdoor-Bekleidung zum Klettern, Mountainbiking, Rennrad fahren, am Strand, zum Wandern und für alle anderen Lebenssituationen. Malojas Geschichte beginnt im schweizerischen Engadin, dem Erlenwäldchen. Die neue Kollektion 2014 heißt the Mountain Nomads. Hier gibt es die ganz Story hinter Maloja.

Alles begann mit einem aufgeschlagenen Katalog, der wie eine kleine Fata Morgana auf meine Schreibtisch lag. Darauf ein Bild mit Palmen und eine Wüstenstadt inmitten von hohen Bergen. Schon war ich mit meinem kleine Redaktionsköpfchen eingetaucht in die Fotos aus 1001 Nacht des neuen Maloja Katalogs. Das Thema der neuen Kollektion: The Mountain Nomads.

In meiner Phantasie hatte ich die Reise nach Marokko schon angetreten. Malojas Plan ging also auf. Alle Fotos: Maloja

In meiner Phantasie hatte ich die Reise nach Marokko schon angetreten. Malojas Plan ging also auf. Alle Fotos: Maloja

Von Seite zu Seite träumte ich mich und nahm die neuen Klamotten erst einmal gar nicht wahr. Ich freute mich nur über die Bilder, die mich eine kleine Reise ins afrikanische Marokko machen ließen. Schroffe Berge, verwegene kleine Dörfer, spielende Kinder und Frauen mit wehenden Kleidern auf exotischen Märkten – ich war gefesselt. Maloja hatte es geschafft, sie hatten mich in ihren Bann gezogen. Ich wollte nur noch diese Sachen. Die bunten Tuniken mit all den funktionalen Eigenschaften wollte auch ich MEIN nennen.

Als ich später die Texte zu den Bildern las, war es genau das, was Maloja wollte: Nämlich den Kunden mitnehmen auf einen unvergesslichen Trip nach Marokko mit all den bunten Farben und Eindrücken, die sich auch in der neuen Frühjahr/Sommer Kollektion wieder finden.

Maloja Produkte findest du in unserem Shop

Maloja am Malojapass in Graubünden

Fernab des Massentourismus und weit weg von all den coolen Bordern dieser Welt haben die Maloja Gründer ein Fleckchen Erde entdeckt, dass zu ihrem Schlüsselerlebnis wurde. Es ist schon einige Jahre her, da begaben sie sich auf die Suche nach einem Ort, wo der Schnee noch Natur pur ist, sich nicht nur oberstylische Freestyler tummeln und es vor allem nicht ausschließlich ums Sehen und Gesehen werden ging.

Diesen Ort fanden sie am Ende einer kurvigen steilen Passstraße im schweizerischen Graubünden: Maloja. Hier ist die Natur noch Natur. Keine Spuren im Schnee, keine anderen Menschen, aber eben auch keine Lifte. „Schöne naturbelassene Landschaft, wir wollten doch Snowboard fahren.“ Aber das Licht im Dunkel erleuchtete die Suchenden und sie entdeckten einen kleinen uralten Tellerlift, der verschlafenen im Schnee ruhte.

Nach einem äußerst langen und beschwerlichen Fußmarsch erreichten sie nicht nur den Lift sondern aus einer kleinen Hütte kam auch noch ein echter schweizerischer Tellerliftgeber. Das Glück war perfekt. Große Freude auf beiden Seiten und mit einem wunderbaren Rattern und Gurren schnurrte auch der alte Lift wie ein Kätzchen.

Und genauso schön, offen und ehrlich wie diese Geschichte im schweizerischen Graubünden sollte das Label werden. Keine Jahreszeiten, keine Altersgruppen, keine Abgrenzungen innerhalb der sportlichen Sparten – so rein ist Maloja, die Marke und der Ort im Engadin. Ein bisschen Maloja soll in jedem von uns stecken, sagen die Macher. Man solle sich lediglich auf die Suche nach neuen stillen Wegen abseits der Masse machen, heißt es.

Marokko, Maloja und die Wüste

Genau das macht die Maloja-Crew auch mit dem diesjährigen Katalog! Sie begeben sich abseits der Massen ins afrikanische Marokko und erkunden jenseits der Touristenhochburgen Mensch und Natur. Auf dem Rad, zu Fuß oder kletternd erleben Models, Sportler, Fotografen, Designer und wer sonst noch dazu gehört, was es heißt, wenn das Herz für etwas schlägt.

Dabei bedienen sich all der schönen Reiseklischees, die auch wir so lieben. Alle sind sie dabei, von ‘Reisen macht nur Spaß, wenn man heimkehren kann’ über ‘in jedem von uns steckt ein Nomade’ bis hin zu ‘frei wie ein Vogel’. Das klingt jetzt erstmal plakativ, aber Maloja hat all das so wunderbar umgesetzt und verpackt, dass man es einfach lieben muss – samt der einzigartigen Kollektion.

So schön ist die neue Kollektion! Hier ist garantiert für jeden etwas dabei!

So schön ist die neue Maloja Kollektion! Hier ist garantiert für jeden etwas dabei!

Hier sollte tatsächlich für jeden etwas dabei sein. Egal ob ein astreines Beach-Outfit, die richtige Kletter-Bekleidung, vernünftiger Stuff für eine rüstige Mountainbike-Tour, filigrane Anzüge für das elegante Rennrad oder robuste Shirts und Hosen für wildes Downhill fahren, jeder kommt auf seine Kosten. Und wer kein Sportoutfit möchte, der wählt einfach zwischen den schönen Streetwear-Teilen, die sich zum Wandern, spielen und chillen eignen.

Natürliche Farben aus Kurkuma und Henna

In diesem Katalog bedient Maloja all die schönen Reiseklischees und die ganze Zeit denke ich schon darüber nach, wie es schaffe, euch klar zu machen, dass Maloja das gut macht. Auch wenn es irgendwie übertrieben ist. So gehört zum Bild der verträumten Wüstenstadt folgendes Zitat: ‘In jedem von uns steckt ein Nomade. Mit einem festen Lebensmittelpunkt und doch niemals sesshaft. Weil uns die Berge rufen.’ Wirklich nett, damit können wir uns alle identifizieren.

So schön kann Farbe sein. Die natürlichen Kurkuma Töne und das Indigoblau werden zum ganz besonderen Hingucker!

So schön kann Farbe sein: Kurkuma und Hanna.

Im Katalog kommen nicht nur die Models, die übrigens meistens selber Sportler sind, sondern auch die Fotografen zu Wort. Sie alle berichten von dem, was sie während der Dreh- und Fotoarbeiten in Marokko erlebt haben. Es wird beschrieben, wie das Land ist und wie sich Maloja von den Farben hat inspirieren lassen:

Das Streifenmuster der traditionellen Handira (Umhang von Frauen) hat Maloja aufgegriffen. Ebenso wie die natürlichen Farben des Landes, die aus Gewürzen und Pflanzen gewonnen werden. So hat Maloja das sanfte Orange von Kurkuma und das rötliche Braun von Henna mit kräftigem Indigoblau verbunden und heraus kamen Farben, die leuchten und gleichzeitig erden. Wer sich darin nicht wohl fühlt, ist selber schuld.

Geschichten hinter den Menschen

Eine wirklich schöne Sache finde ich die Idee, dass die (Werbe-)Texte zum Teil von Fotografen und Models kommen. Maloja lässt ihre Sportler und Akteure hinter den Kameras zu Wort kommen. Eine Idee, die natürlich den Wiedererkennungswert ungemein steigert und im Käufer noch mehr Sehnsucht weckt.

Fotograf Mario Entero erzählt, wie er zu Maloja kam und was das besondere an seinem Beruf ist. Wie so oft im Leben war es nämlich ein Zufall, dass er Peter Räuber kennenlernte. In der Sierra Nevada erlebten die beiden unvergessliche Urlaubstage und Mario erinnert sich noch heute an den Moment als Peter zu ihm sagte: „Wenn ich mal mein eigenes Unternehmen gründe, wirst du einer meiner Fotografen.“

Es sollte nicht mehr all zu lange dauern bis Peter Räuber im Engadin unterwegs war und sein Unternehmen gründete. Er rief Mario an und zusammen produzierten sie den ersten Maloja Katalog. Ein wichtiger Schritt für den damals noch jungen Fotografen. Heute lebt er mit Frau und Kind in seiner Heimat Fuerteventura und haut zum Abschluss noch eine Weisheit raus: Die Liebe meiner Familie, meiner Frau und meiner Tochter, gibt mir das perfekte Glück.

Alles ist schön in Marokko

Trotz schöner Texte, einen Einblick in das echte Leben Marokkos bietet ein Katalog natürlich nicht.

Trotz schöner Texte, einen Einblick in das echte Leben Marokkos bietet ein Katalog natürlich nicht.

Die Teamfahrer und Fotografen erzählen also in diesem Katalog ihre Nomaden-Geschichten. Beschreiben wie sie jedes Jahr Tausende Kilometer zurücklegen und das die Welt ihr zu Hause ist. Wie es ist jeden Tag im VW-Bus, Zelt oder freien Himmel zu schlafen. Wie einzigartig die Menschen sind und ihr ach so anderes Leben in den kargen Bergen Afrikas. Diese Sommer-Kollektion verbindet die Hirtennomaden Marokkos mit der modernen Bergnomaden-Welt der Maloja-Familie.

Das klingt schon alles sehr schön, aber das beim traditionellen Moussem Fest die Eltern die Eheschließungen aushandeln, steht natürlich nicht im Katalog. Ja, darum geht es auch nicht, aber es gehört schon irgendwie bedacht. Und dass die Frauen mit den bunten Spitzenhäubchen oft sehr verzweifelt sind und deswegen beinah jeden heiraten würden, sollte man an dieser Stelle auch nicht unerwähnt lassen.

Aber in erster Linie sieht der Heiratsmarkt natürlich wunderbar farbenfroh aus und es zeugt von Fortschritt, dass geschiedene Frauen ihre Männer selber wählen dürfen.

Das Mountainbike-Mädchen und der Kletter-Kerl

Dennoch sind die Bilder zu beeindruckend um sich ernsthafte Gedanken zu machen. Vor allem die von Dana Elena Schweika, die hier sich bei Maloja als Model zur Verfügung stellt. Zu farbenfroh die Sachen, die sie trägt. Ich kann mich dem Bann beim Durchblättern kaum entziehen und spüre den Wind in ihren Haaren förmlich selber.

Elena fährt Mountainbike-Rennen und ist darin ziemlich erfolgreich. Bei der Suchen nach den richtigen Bedingen für die Fotos kribbeln ihr die Fingerspitzen, schreibt sie. Das sei wie bei einem Rennen, wenn der Ehrgeiz sie packt, kann sie nicht aufhören. Das Glücksgefühl nach dem Erfolg treibt sie von Rennen zu Rennen. Sie folge dann ihren inneren Antrieben: So ist das, wenn das Herz für etwas schlägt und man sich gegen das Kribbeln in den Fingerspitzen nicht wehren kann.

Elena und Markus kribbelt es in den Fingerspitzen, wenn sie die Berge sehen - wenn auch aus verschiedenen Gründen.

Elena und Markus kribbelt es in den Fingerspitzen, wenn sie die Berge sehen – wenn auch aus verschiedenen Gründen.

Markus Bendler schläft bis heute lieber in Felshöhlen oder unter freiem Himmel. Früher war das so, weil ihm das Geld fehlte. Das hat ihn geprägt – auch heute verzichtet er gerne auf ein Luxushotel.

Der Kletternomade ist seit über 15 Jahren in der Welt unterwegs und lässt sich nach wie vor von der Natur leiten, bleibt dort, wo die Bedingungen am besten sind. Als Ansporn dient ihm ein Foto oder eine Erzählung. Wenn es Markus dann packt, gibt es kein Halten mehr. Manchmal werden seine Erwartungen enttäuscht, aber oft genug auch erfüllt oder übertroffen. Marokko hat ihn beeindruckt, die Kraft der Natur sei hier besonders deutlich spürbar.

Ich spüre jetzt das Ende dieses Textes und wünsche euch viel Spaß mit Maloja bei uns im Webshop oder im Ladengeschäft.


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