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„Namaste“ am Fels und hoch geht’s

StefYogaWer denkt Yoga ist nur etwas für Esoterik-Freunde, der liegt falsch. Yoga gibt es in den verschiedensten Formen und Ausführungen. Von reinem Meditations-Yoga, über Dehnübungen, bis hin zu Akrobatik-ähnlichen Verrenkungen, Yoga ist groß. Und auch im Kletterbereich können die richtigen Yoga-Übungen zum Erfolg führen. Stefanie Fischer Fernández beschreibt das in ihrem Buch ClimbingFlex.

Schon in Chile hat Carlos nach dem Klettern Yoga praktiziert: „Mit Freunden in einer großen Gruppe haben wir gemeinsam an unserer Beweglichkeit gearbeitet,“ erklärt er. Das ist  jetzt schon einige Jahre her und Yoga wird auch im Kletterbereich immer beliebter. Grund genug für Stefanie und Carlos Fischer Fernández beides miteinander zu verbinden.

Die Verbindung von Yoga mit Klettern und Bouldern

Stefanie ist seit 2011 Trainerin für Yoga und progressive Muskelentspannung. Vorher hat sie auch schon Yoga praktiziert und bei zahlreichen Reisen durch Chile wurde sie auch vom Kletterfieber gepackt. Zurück in Deutschland merkte Stefanie, dass es helfen könnte Yoga mit dem Klettern zu verbinden. Aber wie? Vorher, nachher, zwischendurch?

Gemeinsam mit Ihrem Mann Carlos entwickelte Sie eine Form des Yoga, die es ermöglicht, genau die Partien zu trainieren, die man auch für’s Klettern braucht. Climbingflex war geboren.

„Die Übungen sind vor allem auf mehr Beweglichkeit im Hüft- und Brustbereich ausgerichtet,“ erklärt Stefanie. „Da aber jeder Kletterer seine eigenen Problemzonen hat, muss man natürlich offen sein für die richtigen Übungen.“ Wichtig sei, dass jeder für sich das passende herausfindet und nicht versucht einem starren Konzept zu folgen.

Yoga Mythen gibt’s nicht mehr

Einfach machen, lautet die Devise. Die Zeiten, als Yoga nur etwas für Birkenstock-Träger und Leute mit dem Hang zum Esoterischen war sind längst vorbei. Beinah jeder hat heute schon einmal Yoga probiert und in den Studios finden sich die Anzugträger mit hippen Mamis und Papis, die durchgestylten Kreativen und die Bioladen–Studenten auf einem Haufen. So unterschiedlich sie auch sind, Yoga vereint.

Und so vereint Climbingflex Klettern und Bouldern mit Yoga. Mit Yoga lässt sich das Klettern also gezielt verbessern. Hat man mal nicht so viel Zeit an die Wand zu gehen, dann sind die richtigen Haltungen der perfekte Ausgleich um trotzdem „dran“ zu bleiben.

Auch Stefanie hat diese Erfahrung selber gemacht: „Es gab eine Zeit, in der ich wenig Möglichkeiten hatte für die Kletterei, aber ich habe regelmäßig meine Asanas, oder meine speziell ausgewählten Stellungen, praktiziert und bin so fit geblieben“, erklärt sie. Vor allem beim Bouldern und an Überhängen hat sie das gemerkt.

Ein richtiges WOW Erlebnis war für sie übrigens das gezielte Bauchtraining: „Das hat richtig etwas gebracht, meine  Kondition ist nicht verloren gegangen und meine Rückenmuskulatur hat sich ganzheitlich ausgebildet.“

Climbingflex auch für Profis

Auch unser CAMP4 Kletterexperte Nick will nun Yoga probieren, um noch besser zu werden. Kürzlich ist er beim Deutschen Lead Cup gestartet und obwohl er mit seiner Leistung zufrieden war, will er jetzt mit Hilfe von Climbingflex noch was raus holen: „Ich hab vorher noch nie Yoga gemacht“, sagt Nick, „aber jetzt hab ich mir das Buch gekauft und werde das ausprobieren.“

Das Buch ist keine Wunderpille betonen Stefanie und Carlos, wichtig sei, dass der Kletterer sich die richtigen Übungen heraussucht und gezielt trainiert. „Einmal in der Woche reicht dabei nicht. 20-30 Minuten an drei Tagen sollten es schon sein“, wissen die Autoren.

Eine kleine Yoga Session kann man übrigens auch nach dem Klettern machen, zur Entspannung quasi. Aber die anspruchsvollen, fordernden Übungen haben an einem Klettertag nichts suchen, betont Stefanie zum Ende unseren Gesprächs. Dann bleibt mir nur noch zu sagen: Namaste liebe Camplog-Leser und rauf mit euch, auf die Matte!

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