Monatsarchive: März 2020

Reisebericht: Östlich des Himalaya – In den Bergen Sichuans

von , 30. März 2020

Das Kawarori-Massiv

Die Volksrepublik China ist durch ihre Größe und ihre landschaftliche Vielfalt ein fantastisches Reiseland: Ich bereiste vor Jahren mit einer Freundin vor allem den Süden, Shanghai und Teile Yunnans. Ein weiteres Mal, aus Kirgistan und Kasachstan auf dem Landweg kommend, erkundete ich das Amnye-Machen-Massiv in der Provinz Qinghai.

Weiterlesen

Zelten mit Kind – ist doch kinderleicht…

von , 23. März 2020

Zelten mit Kind Header

Ich möchte allen jungen Eltern Mut machen, die schon immer gerne gezeltet haben und sich jetzt mit Kind vielleicht fragen, ob und wie das weiter funktionieren kann…

Weiterlesen

Neu im Camp4: Mons Royale

von ,

Mons Royale

So bunt, so sportlich, so alltagstauglich! Die Merinoshirts von Mons Royale sehen so gut aus, dass wir sie gar nicht mehr ausziehen wollen. Gerade ist die neue Kollektion im Camp4 eingetroffen.

Weiterlesen

Vom Bergführer im Himalaya zum Outdoorprofi im Camp4 Berlin

von , 16. März 2020

Ramesh Titelbild

Heute haben wir einen großartigen Erfolg zu vermelden: Unser Azubi Ramesh hat seine Ausbildung mit Bravour bestanden! Ich nehme das zum Anlass, Ramesh im Blog vorzustellen.

Weiterlesen

Neu im Camp4: tentree pflanzt zehn Bäume für deinen Einkauf

von , 2. März 2020

tentree Titelbild

Wie können wir der Abholzung von Wäldern etwas entgegensetzen, Erosion verhindern und zerstörte Ökosysteme wieder in Ordnung bringen? Das fragten sich Kalen Emsley und David Luba bei einer Wanderung auf Hawaii vor zehn Jahren. Kurz darauf gründeten die beiden Freunde tentree – die Bekleidungsfirma, die für jedes verkaufte Produkt zehn Bäume pflanzt! Weiterlesen

Marco Armborst

von , 1. März 2020

Seit wann dabei?
Januar 2020

Einsatzgebiet im Camp4?
Kletter-, Bergsportabteilung

Kurze Einleitung über Dich selbst, bitte.
Studierter Kameramann und Fotograf, Vater von Elsa (6) und Carl (10), Exil-Franke, und auch nach 16 Jahren in der Hauptstadt immer noch ein Landei. 

Wie bist Du draußen unterwegs?
Ich bin der klassische Schönwetter-Sportkletterer. Der Kalk im Frankenjura ist für mich wie gut sitzende Schuhe. Wann immer ich mehr als einen Tag Zeit finde, gehts mit dem Bulli in die Fränkische von Fels zu Fels.

Welche Länder hast Du schon bereist?
In Europa war ich mehr oder weniger überall, in Nordamerika war ich in Kanada, an der Ostküste der USA und ich habe Mexiko besucht. Im Nahen Osten war ich für einige Monate im Iran unterwegs, bis zur afghanischen Grenze.

Welche Regionen haben Dir besonders gefallen und warum?
Der Iran ist abgesehen vom politischen System ein unfassbar schönes Land. Ich habe dort sehr viele gastfreundliche Menschen getroffen, war mit Frauen in Burka in der Nähe von Teheran klettern und bin mit Militärbegleitung zu Schmugglern an die afghanische Grenze gefahren. Wenn man in die Gesellschaft dort eintaucht, ist man mit ständigen Widersprüchen konfrontiert, die die eigenen Überzeugungen auf den Kopf stellen.

Den größten Freizeitwert hatte auf alle Fälle Squamish in Canada/British Columbia. Ein kleiner Ort voll mit Kletterern aus aller Welt und dem besten Granit, den ich je in der Hand hatte.

Wo möchtest Du unbedingt noch hin und warum?
Ich war tatsächlich noch nie im Yosemite Valley. “Midnight Lightning”, den legendären Boulder von Ron Kauk, würde ich gerne mal probieren. Bis ins Camp 4 Berlin hab ich es ja schonmal geschafft.

Durchschnittliche Anzahl der Nächte im Schlafsack pro Jahr?
30-50, mehr sind´s leider nicht.

Die Inselfrage: Was muss mit?
Fotoapparat, Kletterschuhe, Chalk, Chalk und noch mehr Chalk. Ist was Psychisches…

Verrate uns Deine 3 wichtigsten Ausrüstungsteile.
Mal abgesehen vom Selbstverständlichen wie Kamera, Seil, Gurt, Schuhe kann ich nicht ohne das Grigri von Petzl. Ohne meinen Espressokocher gehe ich auch nirgends hin. Und, naja, Chalk…

Marco beim Bouldern

Bis wieviel Meter über dem Meer hast Du es schon geschafft?
3715, der Pico del Teide auf Teneriffa, das ist aber keine Kletterei, sondern eher eine Wanderung.

Tipps für einen Kurzurlaub vor der Tür ( 2-3 Nächte ohne große Anreise)
Wenn ich 2-3 Nächte habe, dann gehts eigentlich immer ins Frankenjura. Erste Anlaufstelle Morschreuth, Gasthof zur guten Einkehr. Schäufele probieren ist Pflicht.

Deine Strategie für einen Tag, wenn es mal nicht weitergeht?
Es geht immer weiter.

Was war das exotischste Gericht, das Du je gegessen hast auf Tour?
Auf Sardinien hab ich in einem alten Stall übernachtet. Der Eigentümer hat mich am Abend zu sardischem Brot und eingelegten Innereien eingeladen. Ohne eine Flasche Rotwein hätte ich das nicht gegessen.

Wie kompliziert war Deine längste Heimreise? Von Bandar Abbas zurück nach Teheran. Ich hab das vom TÜV seit Jahrzenten ignorierte Flugzeug gegen eine 24stündige Zugfahrt eingetauscht…

Worin bist Du Experte draußen ( Feuer, Zeltaufbau, Kochen usw…)?
Ich kann überall und zu jeder Zeit Kinder in den Schlaf schaukeln.

Wie ausführlich bereitest Du Dich auf Deine Touren vor und wo holst Du Dir Deine Infos?
Ich bin kein Planer, irgendwas wird sich schon ergeben.

Ungewöhnlichster Ausrüstungsgegenstand?
Rasierklinge, hab ich mir vom Megos abgeschaut.

Kälteste Nacht draußen?
-10 Grad, wie gesagt, ich bin ein Schönwetter-Typ.

Womit motivierst Du Dich bei einem Tourentief (egal welcher Art)?
Ich zähle die Menschen um mich herum. Wenn es nicht mehr als 3 sind, bin ich wieder zufrieden.

Womit verbindest Du den Outdoor-Gedanken?
Outdoor heißt für mich vor allem weniger Menschen als sonst.

Hast du Outdoorträume?
Ja, schon. Aber bevor ich die verrate, muss ich noch ein bisschen trainieren. Bevor ich zu alt werde.

Zitat?
“Get power,get power, get power”, Jerry Moffatt

 

Tim Eichler

von ,

Seit wann dabei?
Seit der Corona-Krise

Einsatzgebiet im Camp4?
Bergsport (und Bekleidung)

Kurze Einleitung über Dich selbst, bitte.
Vom Kletterer aus dem Frankenland, zum Boulderer im Ruhrpott, zum Outdoor-Ausrüstungsverkäufer in Berlin.

Wie bist Du draußen unterwegs?
Meist per Anhalter, aber auf jeden Fall immer mit leichtem Gepäck

tim eichler 8

Welche Länder hast Du schon bereist?
Marokko, Schweden und nahezu komplett Ost-Europa

Wo möchtest Du unbedingt noch hin und warum?
Neuseeland: Mich reizt die landschaftliche Vielfalt: Von den Bergen über Regenwald bis hin zum Meer.

Deine Strategie für einen Tag, wenn es mal nicht weitergeht?
Siehe Antwort auf die Frage nach der Motivation bei einem Tourentief.

Was war das exotischste Gericht, das Du je gegessen hast auf Tour?
Thunfisch-Ananas-Cashew-Curry-Reis

Berichte von Deiner schönsten / schlimmsten Nacht draußen!
Bei unserer Biwak-Tour durch die Höhlenlandschaft des Frankenwaldes hatten wir in einer Nacht mal eine Kröte in unserem Schlafsack-Lager. Ansonsten siehe Antwort auf die Frage nach der kältesten Nacht.

Kälteste Nacht draußen?
Gefühlte oder echte Temperatur? Gefühlt waren es mindestens -50° bei unserem Winter-Biwak

Womit motivierst Du Dich bei einem Tourentief (egal welcher Art)?
In der nächsten Ortschaft gibt’s bestimmt eine Brauerei mit lokalen Bierspezialitäten.

Womit verbindest Du den Outdoor-Gedanken?
Mit Freiheit und Ungebunden-Sein

Hast du Outdoorträume?
Per Anhalter 1x um die Welt.

Zitat?
Man geht nicht nach dem Klettern zum Kaffeetrinken, Kaffeetrinken ist integraler Bestandteil des Kletterns.
– von Wolfgang Güllich

 

Finn Jürgens

von ,

Seit wann dabei?
Seit Februar 2020

Kurze Einleitung über Dich selbst, bitte.
Ich studiere Skandinavistik mit Norwegisch-Sprachkursen an der HU. Schon von klein auf war ich gerne draussen unterwegs, sei es in den Schweizer Alpen oder einfach nur im nächstgelegenen Wald (gerne auch mit schönem Lagerfeuer). Aber auch Fahrradfahren und Fitness-Studio kommen nicht zu kurz. Wenn ich mal keinen Sport mache oder «på tur» (auf Tour) bin, lese ich sehr viel, handwerkle herum oder koche.

Wie bist Du draußen unterwegs?
Zu Fuss (Wandern, Joggen), mit dem Fahrrad (Erkundungstouren und Langstreckenreisen, kein Rennrad)

Einziger (!!) Regentag während 4 Wochen in Skandinavien

Verrate uns Deine 3 wichtigsten Ausrüstungsteile.
Ein Buff muss immer mit, praktisch für jegliche Witterung!
Ein gutes Taschenmesser (auch wenn die Scharniere bei meinem wieder mal etwas gepflegt werden müssten…)
Meine Wanderhose. Sie ist sehr robust und hält viel Kletterei und Rumrutscherei aus.

Welche Regionen haben Dir besonders gefallen und warum?
Mich zieht vor allem der Norden Europas an. Bei meiner Fahrradreise ans Nordkap hat mich die karge Natur Nordnorwegens sehr begeistert. Die Abgeschiedenheit und pure Natur fernab von Zivilisation geben mir ein Gefühl von wahrer Freiheit.

Wie ausführlich bereitest Du Dich auf Deine Touren vor und wo holst Du Dir Deine Infos?
Eher nicht so ausführlich… Die Reise ans Nordkap hat ihre Infos auf ominösen Internet-Blogs gekriegt, und ein genauer Streckenplan stand bis zur Abreise nicht. Naja, mit den 2 Landkarten und Google Maps in WLan-Regionen hat’s trotzdem super geklappt ans Ziel zu kommen😉

Schlechtes Wetter hindert keinen Koch!

Hast du Outdoorträume?
Weitere Langstrecken-Fahrradreisen, auf diversen Kontinenten (Planung noch nicht begonnen 😉)
Und als Reiseguide in Norwegen beschäftigt sein!

Womit verbindest Du den Outdoor-Gedanken?
Mit Bewegung, die mit unvergesslichen Eindrücken und Aussichten kombiniert wird, die man eigentlich nicht mal fotografisch festhalten kann. So z.B. ein Sonnenaufgang auf der Blüemlisalp-Hütte (CH) oder die Sonne, die den Nebel aus der Schlucht nach Alta (NO) hinunter verdrängt.

Deine Strategie für einen Tag, wenn es mal nicht weitergeht?
Stay calm and take a walk! Also einfach mal abkoppeln, ohne Handy spazieren gehen und danach was lesen. Am nächsten Tag sieht’s meist schon wieder besser aus.

Zitat?
Mir reicht’s, Ich geh wandern!

Kraftreserven auftanken ist wichtig!

 

Jakob Otto

von ,

Jakob wird im Camp4 auch “Ultraleicht-Jakob” genannt. Keiner kommt mit so wenig Gepäck aus wie er!

Seit wann dabei?
September im Jahre 2017

Einsatzgebiet im Camp4?
Ich streife über die Emporen und berate gerne Schlafsäcke, Rucksäcke und Isomatten…und Kinderbekleidung! Manchmal, aber eher selten, findet man mich auch an der Kasse.

Wie bist Du draußen unterwegs?
Meistens leicht bis ultraleicht

Verrate uns Deine 3 wichtigsten Ausrüstungsteile.
Wildo´s „Fold-a-cup“ Kuksa für den holy moment beim morning coffee.
Hilleberg´s Tarp 5 mit traumhaften 315g Eigengewicht inkl. Abspannleinen!
Gesponsertes Basecap eines bekannten Zeltherstellers im Premiumsegment, der auch gute Tarps herstellt…

Kaffee mit Aussicht

Tipps für einen Kurzurlaub vor der Tür ( 2-3 Nächte ohne große Anreise)
Von Berlin aus ist es die Uckermark, mit ihren Wäldern, Feldern, Seen und mürrischen, liebevollen Menschen.

Berichte von Deiner schönsten / schlimmsten Nacht draußen?
Die schlimmste Nacht, mit 0% Schlaf fand statt im Hochsommer 2019, mit meinem Kumpanen Lorenz, in der Märkischen Schweiz. Bei 21°C Außentemperatur, keinem Moskitonetz und verdammt vielen Mücken. Vom Schweiß durchnässt, unter einem stickigen Tarp, in langer, zu warmer Unterwäsche und einem zu warmen Schlafsack, musste die Wahl zwischen Tod durch Mückenstiche oder Sauna getroffen werden. Die Entscheidung fiel nach einigen Stichen auf Sauna und beim verfrühten Abbruch des Lagers um 4:30 Uhr begann es zu regnen. VIELÄ HENGISSÄ, PERKELE!

Die schönste Nacht war bescheiden, einsam, auch in der Märkischen Schweiz, an einem See und unter freiem Himmel. Oh, wie schön ist Brandenburg!

Jakob Otto 1

Worin bist Du Experte draußen (Feuer, Zeltaufbau, Kochen usw…)?
Kaffee machen und Essen essen

Wie ausführlich bereitest Du Dich auf Deine Touren vor und wo holst Du Dir Deine Infos?
Da ich sehr auf das Gewicht achte, werden eigentlich jegliche Touren (auch manche Tagestouren…) mit Listen geplant.
Ein Grundverständnis, um Touren zu planen, bietet der Ultimate Hiker´s Guide von Andrew Skurka, welchen ich sehr empfehlen kann.

Ungewöhnlichster Ausrüstungsgegenstand?
Eher ungewöhnlich hässlich ist mein Basecap eines bekannten Zeltherstellers im Premiumsegment.

Womit verbindest Du den Outdoor-Gedanken?
Sein.

Jakob Otto 2