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Unterwegs auf der Raketenschüssel!

Kaddi auf ihrer Raketenschuessel. Alle Bilder: privatAm vergangenen Sonntag hat CAMP4 Kassenfee Kaddi den Berlin Triathlon gerockt. Gerockt, deswegen weil sie nicht nur unsere liebste Rakete ist, sondern weil sie damit die Generalprobe für den Berlin Triathlon XL bestanden hat, wo es erstmalig bei einem solchen Event ein CAMP4 Team geben wird.

Schon von weitem war die jubelnde Menge zu hören. Klatschen, pfeifen, rufen – wer hätte gedacht, dass die Stimmung so unglaublich ist. Mann und Kind waren schon ganz zappelig, schließlich ging Papa auch an den Start.

Wir kamen von Kreuzberg an spaziert und gingen direkt auf die Laufstrecke des neunten Berlin Triathlon, dem Hauptstadttrithlon, zu. Je näher wir dem Geschehen kamen, desto aufgeregter wurde auch ich. Das Adrenalin griff nach mir und hüpfend und lachend trafen wir auf die ersten Läufer.

Auch meine Spannung steigt

Gespannt und mit höchster Erwartung positionierten wir uns am Rand. Zuerst kamen die Starter der olympischen Distanz angeschossen. Sie sprinteten förmlich an uns vorbei und das obwohl sie schon anderthalb Kilometer um die Insel der Jugend geschwommen waren und 40 Kilometer auf dem Rad in den Knochen hatten.

Aber ich wusste ja auch, dass es sich bei den ersten um alte Triathlon Hasen handelt, die das schon ein paar Jahre machen – schließlich ist auch mein Mann einer von denen.

Hektisch schaute ich immer wieder auf die Uhr und auf mein Handy. Wusste ich doch, dass die erste Sprint Welle bald ins Wasser hüpfen würde. Und in dieser ging auch unsere CAMP4 Kaddi Kassenfee an den Start. Aufgrund der vielen Teilnehmer wurde in mehreren Wellen gestartet, damit es nicht zu schweren Unfällen kommt.

Und da kam sie – was soll ich schreiben – nach 750 Meter im Wasser und 20 Kilometer auf dem Rad wirkte sie wirklich noch frisch und hoch motiviert. „Kaddi zieh“, rief ich ihr noch hinterher und da war sie auch schon an mir vorbei. Fünf Kilometer noch und sie hatte es geschafft.

Vorbereitungen laufen

Schon lange ist Kaddi eine ambitionierte Läuferin. Bereits zu Beginn des Jahres war sie beim Halbmarathon in Berlin gestartet: „Das war nicht so gut, wie ich dachte, ich war sehr aufgeregt und wahrscheinlich ein bisschen zu motiviert.“ Dieses Mal hat sie sich anders vorbereitet: „Für den Triathlon bin ich kürzere Strecken gelaufen und hab mich einfach nicht so verrückt gemacht”, erklärt sie mir nach dem Wettkampf. Und wie geht es jetzt weiter?

Jetzt wird trainiert für den XL. Aber hier trainiert nicht nur Kaddi, sondern auch Janice und Hans. Denn erstmalig wird es eine CAMP4-Staffel bei einem solchen Event geben. Und das auf einer Mitteldistanz.

Ein XL Triathlon sind im Grunde die Distanzen eines Ironman. Ja genau, ihr lest richtig. Das CAMP4 startet bei einem Ironman. Das ist die Triathlon Langdistanz und umfasst sagenhafte 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer Laufen. Naja nicht ganz, wir wollen unsere Mitarbeiter ja noch ein bisschen behalten 😉

Sie machen also (nur) die Hälfte der langen Nummer: Janice schwimmt 1,9 Kilometer durch den Müggelsee, Hans tritt 90 Kilometer in die Pedale und Kaddi hängt noch den Halbmarathon mit 21 Kilometern hinten dran.

Grundlagen mal hier mal da

Schon seit einigen Monaten sehe ich Janice dreimal in der Woche morgens mit nassen Haaren in den Laden kommen: „Ich musste erstmal die Grundlagen des Kraul-Schwimmens lernen“, erzählt sie schmunzelnd und ergänzt: „Jetzt kann ich dann endlich auch mal anfangen schnell schwimmen zu trainieren.“

Hans hingegen ist ein alter Radhase, im Sommer kommt er häufig von Woltersdorf mit dem Rennrad ins CAMP4 gefahren, dennoch ist der Wettkampf etwas anderes: „90 Kilometer am Stück ist doch umfangreicher als mein Arbeitsweg, aber ich freue mich auf die Herausforderung“, sagt er strahlend.

Kaddi hingegen läuft schon seit fünf Jahren, studiert Sport und weiß genau, wie sie sich vorbereiten muss: „Ich laufe ja sowieso mehrmals in der Woche, zusätzlich bin ich dann noch zweimal geschwommen und Radfahren kann ich seit ich vier Jahre alt bin,“ erklärt sie mir grinsend: „Ich hab mich einfach auf meine Raketenschüssel gesetzt und ab ging es…“ Gelaufen sei sie dann wie Forest Gump, sagt Kaddi noch, das erklärt die Frische in ihrem Gesicht, als sie mir begegnete.

Das Adrenalin bei einem solchen Wettkampf ist unbeschreiblich. Und auch wenn ich so etwas nie machen würde, weiß ich doch, wie mein Mann jedes Mal nach dem Wettkampf erschöpft, unfassbar glücklich und stolz aussieht.

Und ich sag euch noch was: Guckt zu, fahrt hin, wenn es am 2. August 2015 CAMP4-Staffel beim Berlin Triathlon XL heißt! Denn was noch mehr Spaß macht, ist die Stimmung am Rand aufzusagen, stolz zu sein, wenn man die Leute kennt und sich das ganze Spektakel aus sicherer Entfernung anzuschauen!


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Eine Antwort auf Unterwegs auf der Raketenschüssel!

  1. Hans Scholze Hans says:

    Kaddi-Rakete – Respekt!!!!!!! Freue mich schon auf den 2. August!

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