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So war die „OutDoor“ 2018 in Friedrichshafen

Alljährlich pilgert die Outdoorgemeinde aus ganz Europa nach Friedrichshafen zur wichtigsten Messe der Branche in ganz Europa. Gezeigt werden Weltneuheiten, Produktupdates und Dinge, über die so mancher nur den Kopf schüttelt.

Es steckt einiges an Logistik dahinter 10 Personen aus dem CAMP4 auf eine Messe zu schicken. Aber wie Matze selbst ausgerechnet hat, hat er in den letzten 20 Jahren ca. ein Vierteljahr allein auf dieser Messe zugebracht. Eine gewisse Planungsroutine ist daher vorhanden 😉

Ein Tagesablauf

Wir stehen alle gegen 7:00 Uhr auf, machen uns fertig und stehen pünktlich um 9:00 Uhr vor den Messetoren. Von nun an teilt sich das Team auf. Die Einkäufer von Bekleidung, Hartware, Kletterausrüstung, Schuhen, Zelten schwärmen aus. Ein Termin folgt auf den anderen. Für manche Hersteller brauchen wir nur 30 Minuten, andere bekommen eine ganze Stunde.

Und der nächste Termin bei TEVAJe wichtiger ein Hersteller für uns ist, desto länger kann es dauern. Erklärt uns aber der Vertreter, dass es dieses Jahr nur kleinere Updates und keine grundlegenden Neuheiten gibt, kann es auch mal schneller vorbei sein. In diesem Fall legen unsere Einkäufer jedoch keine Pause ein, sondern nutzen die Zeit, um sich auf der Messe treiben zu lassen. Kleine Labels zu entdecken, ist gar nicht so einfach. Dennoch hat sich das CAMP4 den Ruf erworben, neue Marken als einer der ersten Läden in Deutschland zu etablieren.

Der Stand von ThuleWir waren einer der ersten Western Mountaineering und CANADA GOOSE Händler in Deutschland und selbiges gilt für Icebreaker. Heute müssen wir niemandem mehr die Vorteile von Merino erklären, und unsere Kunden wissen oft genau, welches neue Shirt sie wollen.

Wo gibt es eigentlich was zu essen?

Bei dem vielen Hin und Her kommt irgendwann der Hunger. Aber wo gibt es gutes Essen? Der Autor hatte im letzten Jahr den fatalen Fehler begangen, sich einen Burger im Außenbereich zu bestellen. Messepreise sind immer überteuert, doch wenn dazu noch die Qualität nicht stimmt, wird es richtig ärgerlich. Besagter Burger steht seitdem einsam auf Platz 1 der schlechtesten Burger – bei einem Preis von 7 Euro. Wer, wie unsere Einkäufer, über deutlich mehr Messeerfahrung verfügt, weiß genau, wohin er gehen muss.

Im Freigelände wurde bei Primus gegrillt, nur leider fehlte oft die Zeit.Bei Tatonka gibt es immer leckeren Leberkäse, daher ist es clever, sich seinen Termin in die Mittagszeit zu legen. Guten Espresso gibt es dagegen bei … – sagen wir besser nicht – ein Glück war der Termin am Nachmittag 😉 Wenn sich der Messetag dem Ende neigt, gibt es hier und dort auch mal ein Bierchen. Aber nicht überall – auch hier hilft die Erfahrung. 😉

Wenn sich um 18:00 Uhr die Messetore schließen, findet sich das Team bei den Autos ein und es geht zurück zur Unterkunft. Der Tag ist noch längst nicht vorbei. Einige Einkäufer haben noch Termine bei den Outdoor-Insidern, einer Gruppe von Fachhändlern, die auf Marketingebene und im Einkauf gewisse Dinge miteinander abstimmen.

Nach der Messe ging es in der Pension weiter. Kataloge durchstöbern, auswählen, verwerfen.Wieder andere sitzen im Wohnzimmer und wälzen Berge von Katalogen und PDF-Dateien. Was war interessant? Was kann weg? Habt ihr tolle Neuerungen entdeckt? Wo muss ich vorbeigehen? Die Tage enden in der Regel spät. So vergehen vier Messetage wie im Flug.

Mit dem Ende der Messe ist die Arbeit jedoch nicht getan. In den nächsten Wochen muss entschieden werden, welche Produkte wir im CAMP4 für das Jahr 2019 bestellen werden. Fristen sind einzuhalten und in den nächsten 2-3 Wochen rauchen weiterhin die Köpfe. Zahlreiche Überstunden werden am Ende auf dem Zettel stehen. Nebenbei müssen natürlich auch die normalen Ladenbestellungen für die Kunden abgearbeitet werden

So, und was gab es nun Schickes für das Jahr 2019?

Ob wir im CAMP4 die folgenden Produkte aufnehmen werden, wird in den nächsten Wochen entschieden. Dennoch wollen wir euch hier einige Neuigkeiten zeigen.