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C’esta Pants: Immer eine gute Wahl

Arcteryx Cesta Pant kann alles!Es gibt ja allerhand Kletterhosen, aber was ich wollte, war eine Hose, die alles kann: Klettern drinnen und draußen, buddeln mit meiner kleinen Tochter, Yoga und arbeitstauglich sollte sie sein. Fündig geworden bin ich bei Arc’teryx mit ihrer C’esta Pants.

Die Geschichte von C’esta Pants und mir beginnt an einem verregneten Tag, als ich pitschnass in meinem CAMP4 Büro ankam. Schnell war klar, mit meinen nassen Klamotten konnte ich nicht den ganzen Vormittag am Schreibtisch verbringen. Zu diesem Zeitpunkt war auch noch nicht an meine Makai zu denken. Eine frische Hose in Sommer-Farben musste her.

Honeywheat – und die Sonne ging auf

Einmal durch die Hosen-Reihen geschlendert war ich schnell überfordert: Von Fritzi Jeans Bio und FelisM über Farley IV Zip Off Pant bis hin zur Credo Pants gab es sie alle. Aber für welche sollte ich mich blos entscheiden? Die meisten Outdoor-Hosen haben eher dunkle Farben, für mich war aber klar, es sollte etwas sommerliches sein. Sonnig und warm strahlte mir die Arc’teryx C’esta Pants dann entgegen. Die musste ich probieren!

Die Hose passte mir in S und in M. Die S saß am Hintern sehr eng, die M war weiter. Sonst trage ich eine 38, also entscheide ich mich für Größe M. Ist auch einfach viel gemütlicher. Übrigens ist das kein Senfgelb, wie ein Freund von mir es nannte. Senf ist ja wohl schmierig und scharf ist die Hose auch nicht, einfach nur bequem und weich. Wie Honeywheat eben.

Krieger und Sonnengruß – kein Problem

Premiere hatte die Honeywheat an einem sonnigen Vormittag in der Boulderhalle. Erster Härtetest: Mit dem Rad zur Halle. Die Sonne strahlt, der Himmel ist blau, die Temperatur steigt. Ich schwitze auf dem Rad und gebe nochmal Gas, als ich an der Ampel einen vermeintlichen Hipster überhole. Als ich vom Rad steige bin ich nass, aber die C’esta Pants klebt nicht fest am Hintern. Stattdessen wedelt sie fröhlich um meine Beinchen herum und lässt Wind rein.

55 Prozent Leinen und 45 Prozent Baumwolle machen es möglich. Keine Schweißabdrücke unter den Pobacken und kein unangenehmes kleben. Leinen ist eine grobe und sehr strapazierfähige Naturfaser mit festem Griff. Auch ist Leinen für seine gute Wärmeregulierung bekannt. Hergestellt aus Flachs kann sie bis zu 35 Prozent Luftfeuchtigkeit aufnehmen und tauscht diese Feuchtigkeit auch schnell mit der Umgebungsluft aus, wirkt somit kühlend, ist dennoch trocken wärmend.

Und das merke ich auch schnell als ich mich anschließend im Schatten eines Baumes kurz ausruhe und ein paar Sonnengrüße mache. Obwohl ich verschwitzt bin, friere ich an den Beinen und am Po nicht. Die C’esta Pants wird nach unten hin enger und so wedelt auch kein kalter Wind an meinen Beinchen.

 Zauberpulver auf Honeywheat

Genug aufgewärmt, los geht es in die Halle. Und die Hose sitzt. Kein unangenehmes Rutschen, kein hin und her zuppeln. Das kommt daher, dass die C’esta nicht einfach nur mit einem Gummi gehalten wird, sondern einen richtigen Verschluss hat: Ein Reißverschluss und zwei Drucknöpfe verhindern das Runterrutschen.

Der flache und eher tief sitzende Bund, der hinten elastisch ist, ist super zum bouldern. Bei den ersten schwierigen Routen habe ich noch Angst, die C’esta Pants könnte nicht elastisch genug sein, aber Fehlanzeige. Das sehr unangenehme Reißgeräusch bleibt aus. Anders als in den Kundenbewertungen anderer Outdoor-Läden ist das Material sehr strapazierfähig!

Ein kleiner Nachteil beim Bouldern ist vielleicht die Farbe. Denn das berühmte Zauberpulver hält sich hartnäckig am Honeywheat-Farbton und ein bisschen auf der Matte umher gerolltet ist auch der Popo gleich leicht angegraut. Aber das lässt sich alles recht schnell lösen. Einfach mit ein bisschen Wasser drüber rubbeln und schon strahlt das gute Stück wieder. Leinen trocknet schnell, sagt man. Stimmt, denn zu Hause angekommen ist die Hose an besagten Stellen im Fahrtwind gleich wieder getrocknet.

100 Prozent alltagstauglich

Zu Hause noch schnell das Bad putzen, ich trage immer noch meine C’esta Pants – kein Problem. Ich rutsche auf dem Boden rum, steige auf die Leiter und strapaziere die Knie der Hose „beim unter das Sofa kriechen“ und Spielsachen hervor holen. Sie macht alles mit.

Die neue Herausforderung sind jetzt die Schmierfingerchen meiner kleinen Tochter, als ich sie von der Kita abhole. Aber mit einem Feucht-Tuch schnell abwischen und das Leinen sieht aus wie neu.

Dreck zieht die Hose dann aber doch ein bisschen an, als wir im Park herum tollen und ich im Buddelkasten sitze und mich mit Sand bewerfen lasse. Langsam wird die C’esta Pants doch ein bisschen schmuddelig.

Lässig auch im Dienst

Abends habe ich noch eine hoch offizielle Veranstaltung. Also ziehe ich einfach ein frisches T-Shirt an, wasche mit einem feuchten Lappen den Sand ab, das Leinen trocknet ja so schön schnell, und schon geht es los zur Neueröffnung des CAMP4 nach der letzten Renovierung!

Und jetzt kommen mir die vielen Taschen der Hose zugute: Kamera-Kappe, Notizblock, Stift und smartes Telefon finden ihren Platz. Und als ich fertig bin mit Fotos und Interviews passt sogar ein kleines Bier in die vordere Tasche. So stoße ich an, auf meine Arc’terx C’esta Pants, die nicht nur eine Kletterhose ist, sondern sich auch hervorragend im Alltag, auf Reisen, in der Freizeit und zum Arbeiten eignet.


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4 Antworten auf C’esta Pants: Immer eine gute Wahl

  1. Ursula Frankowitz says:

    Ich bin schon seit langem nach einer alltagstauglichen Kletterhose – das hört sich ja großartig an, die werde ich gleich einmal testen. Schöner Artikel, macht Lust auf mehr!

  2. Kerstin says:

    Hallo Helen,
    vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht einschließlich Photos , der eigentlich keine Fragen offenläßt.Nur eine Frage noch: Wie groß bist du? Mir sind Hosen oft bei einer nicht übermäßigen Körpergröße von 1,72 m zu kurz .Wie verhält sich bei dieser Hose die Beinlänge?

    • Helen Arnold Helen Arnold says:

      Liebe Kerstin,

      sehr gern geschehen, nach wie vor ist die C’esta Pants meine Lieblinsgsommerhose ♥.

      Ich bin (leider;) nur 1,65 m gross, aber mir ist sie recht lang. Wahrscheinlich musst du einfach probieren…

      Herzliche Gruesse und viel Spass mit der C’esta ?!

      Helen

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