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Reepschnur & Bandmaterial

Zum richtigen Abseilen, Auf- und Absteigen und vor allem zur Eigensicherung gehört die Reepschnur oder das Bandmaterial mit zur Ausrüstung eines jeden Kletterers. Im Gegensatz zum Kletterseil ist die Reepschnur statisch und nicht elastisch. Das Wort Reep stammt aus der Seefahrt und heißt übersetzt Seil / Tau. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben und mit unterschiedlichen Durchmessern und Längen. Die Bandschlinge ist dicker und robuster als die Reepschnur und kommt beim Klettern z.B. beim Aufbau einer Reihenschaltung zum Einsatz. Außerdem wird sie zum Standplatzbau und Sachsenklettern verwendet.

 
 

Reepschnüre und Bandmaterial zum sicheren Klettern bei CAMP4

Egal ob Indoor oder Outdoor: Für das sichere Klettern sind Reepschnüre und Bandschlingen unerlässlich. Bei CAMP4 findest du das passende Material für das Sportklettern mit dem passenden Durchmesser auch als Meterware. Benötigst du Hilfe bei der Auswahl deiner Bandschlingen und Seile? Wir beraten dich gern!

Das richtige Material

Gerade beim Klettern muss das Material besonders reißfest und witterungsbeständig sein. Es kann fatale Folgen haben, wenn die Reepschnur von minderwertiger Qualität ist oder zu dünn gewählt ist. Generell werden für die Verarbeitung von Schlingen im Berg- und Wandersport drei Stoffe verwendet:

  • Polyamid
  • Polyethylen
  • Aramid

In  der Regel werden besonders Reepschnüre und Bandschlingen aus Polyamid gefertigt. Für Reepschnüre aus Polyethylen wird Dyneema verwendet. Das verleiht dem Seil eine sehr hohe Bruchfestigkeit und sorgt für ein geringes Gewicht. Nachteilig ist hier allerdings die glatte Oberfläche. Sichere Knoten können bei Reepschnüren aus Polyethylen nicht gewährleistet werden. Aramid kann man ebenfalls für eine Reepschnur verwenden. Die Faser ist äußerst reiß- und bruchfest, sehr schnittfest und vor allem kantenstabil. Für Outdoor-Klettern bestens geeignet. Eine Reepschnur aus Aramid ist deutlich steifer als die übrigen Fasern, aber dennoch gut für Knoten geeignet. Der Nachteil hier ist die schnelle Alterung im UV-Licht. Reepschnüre aus Alamid sollten also regelmäßig ausgetauscht und überprüft werden. Bei ausgeblichenen Schlingen ist Vorsicht geboten!

Dicke, Länge, Knoten

Reepschnüre und Schlingen kann man in der Regel als Meterware kaufen. Es gibt bereits vernähte Bandschlingen und die üblichen Schlingen. Generell werden aber in beide Modelle Knoten geknotet. Je nach Knoten verringert sich die Festigkeit des Seils um 20 bis 60 Prozent. Das sollte man vor der Verwendung einer Reepschnur wissen. Schlingen aus Dyneema werden häufig verwendet, um Standplätze zu verknoten. Durch die leichten Schnüre kann die Länge zwischen den Sicherungspunkten optimal ausgewählt werden. Bei dieser Faser sollte man allerdings aufpassen, da die Dyneema-Faser einen sehr niedrigen Schmelzpunkt besitzt. Reibung erhöht die Unfallgefahr. Am besten ist es, wenn man Dyneemaschlingen als Doppelstrang knotet. Auch die unterschiedlichen Durchmesser spielen eine Rolle. Je nach Dicke kann eine Reepschnur als Wanderseil, Zeltleine oder als Wäscheleine eingesetzt werden. Die Materialstärke von Reepschnüren beginnt bei 2 mm und endet bei 7 mm. Für den Klettersport empfiehlt sich der Einsatz von 4-5 mm dicken Reepschnüren, da diese stabil genug sind und sich dabei noch sehr gut knoten lassen. Beim Kauf gilt: je länger die Schnur, desto dicker sollte sie sein.

 

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