{"id":9139,"date":"2020-11-01T11:51:12","date_gmt":"2020-11-01T09:51:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/?p=9139"},"modified":"2024-06-27T14:41:38","modified_gmt":"2024-06-27T12:41:38","slug":"wanderschuhe-richtige-pflege-welches-material","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/outdoor-szene\/allgemein\/wanderschuhe-richtige-pflege-welches-material\/","title":{"rendered":"In Freundschaft mit dem Wanderschuh"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;\"><strong><img decoding=\"async\" class=\"lazyload aligncenter wp-image-21104 size-full\" src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/wanderstiefel-spanien.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/wanderstiefel-spanien.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"360\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27900%27%20height%3D%27360%27%20viewBox%3D%270%200%20900%20360%27%3E%3Crect%20width%3D%27900%27%20height%3D%27360%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/wanderstiefel-spanien-210x84.jpg 210w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/wanderstiefel-spanien-768x307.jpg 768w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/wanderstiefel-spanien.jpg 900w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>\u201eGut zu Fu\u00df sein\u201c ist das Ziel auf jeder Tour. Ist man das nicht, ziehen sich<\/strong> <strong>die Kilometer wie Kaugummi. Noch schlimmer ist dann nur noch, wenn die <\/strong><strong>F\u00fc\u00dfe schmerzen, weil die Schuhe nicht passen \u2013 weder zum Fu\u00df noch zur <\/strong><strong>Tour. Mit einer undichten Jacke kann man auf besseres Wetter hoffen, mit <\/strong><strong>dem falschen Schuh ist die ganze Tour dahin. Lassen Sie sich also Zeit <\/strong><strong>beim Schuhkauf. Mit einem Schuh muss man Freundschaft schlie\u00dfen. Und <\/strong><strong>Freundschaften muss man pflegen.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><!--more--><\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #186646;\"><strong><span style=\"color: #186646;\">Aufgaben des Wanderschuhs<\/span><\/strong><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wanderschuhe erscheinen uns anfangs als relativ schwer, wenn wir aus Alltagschuhen hineinwechseln, keine Frage. Die gr\u00f6\u00dfere Robustheit des <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.camp4.de\/trekkingschuhe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wanderschuhs<\/a><\/span> ist nat\u00fcrlich gewollt und notwendig. Ein Wanderschuh muss dem Fu\u00df Stabilit\u00e4t, D\u00e4mpfung und Trittsicherheit geben, und zwar in bedeutend st\u00e4rkerem Ma\u00df, als das im Alltag erforderlich ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong> Knickstabilit\u00e4t:<\/strong> Ein hoher, stabiler Schaft st\u00fctzt das Gelenk und sorgt f\u00fcr Knickschutz im unwegsamen Gel\u00e4nde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Zehenschutz<\/strong>: Eine stabile Zehenkappe sowie ein Gummirand sch\u00fctzen die Zehen und das Leder vor Fels und Ger\u00f6ll.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Zwischensohle<\/strong>: Da D\u00e4mpfung bei Wanderschuhen nicht so stark ausgepr\u00e4gt, daf\u00fcr aber langlebig sein muss, l\u00e4sst sich D\u00e4mpfung mit einer stabilen, sch\u00fctzenden Brandsohle verbinden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Trittsicherheit<\/strong>: Ein grobes, sich selbst reinigendes Profil der Laufsohle, die Bisskante sowie der Hakenabsatz schaffen Griffigkeit, Bremswirkung und Stabilit\u00e4t.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #186646;\"><strong><span style=\"color: #186646;\">Schuhkategorien<\/span> <\/strong><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Schuhkategorisierung in die Klassen A-D macht die Einsatzbereiche transparenter. Obwohl sie vom Schuhhersteller Meindl erfunden wurden, nutzen die meisten Hersteller diese Kategorisierungsklassen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Kategorie A:<\/strong> <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.camp4.de\/freizeitschuhe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Multifunktionsschuhe<\/a><\/span>, sogenannte Low Cuts, also \u201eHalbschuhe\u201c mit flexibler Sohlenkonstruktion, geh\u00f6ren in diese Kategorie, wie auch Trailrunning-,\u00a0 Speedhiking oder leichte Reiseschuhe. Ihre Einsatzbereiche sind Freizeit, Alltag, Reisen und sportliche Eins\u00e4tze auf gut befestigten Wegen oder Asphalt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Kategorie A\/B:<\/strong> Leichtwanderschuhe oder Komfortwanderschuhe mit etwas mehr H\u00f6he, aber ohne festen Kn\u00f6chelschutz (Mid Cuts) geh\u00f6ren in diese Kategorie. Ihre Einsatzbereiche sind leichte Wanderungen auf befestigten Wegen und im einfachen, leicht h\u00fcgeligen Terrain.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Kategorie B:<\/strong> Klassische Wanderschuhe mit gut abrollender Sohlenkonstruktion. Sie sind im Schaft stabiler und haben eine festere Sohle. Ihre Einsatzbereiche sind einfache Wanderungen sowie leichte Trekkingtouren mit Gep\u00e4ck auf festen Pfaden und in m\u00e4\u00dfig steilem Gel\u00e4nde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Kategorie B\/C:<\/strong> Wanderschuhe aus stabilem Leder mit gutem Kn\u00f6chelschutz und festerer Sohlenkonstruktion. <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.camp4.de\/trekkingschuhe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kategorie B\/C-Schuhe<\/a><\/span> sind geeignet f\u00fcr Trekkingtouren, lange Wanderungen auch auf schmalen, ausgesetzten Pfaden, weglosem Gel\u00e4nde und bei gelegentlichen steilen Auf- und Abstiegen. Die Verwendung von Leichtsteigeisen ist m\u00f6glich.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Kategorie C:<\/strong> Wanderschuhe aus festem Leder mit Verst\u00e4rkungen und Schutzr\u00e4ndern gegen Ger\u00f6ll und Fels. Die Modelle sind auch f\u00fcr Steigeisen mit Riemenbindung geeignet. Der Einsatzbereich umfasst Bergwanderungen, Klettersteigtouren, harte Trekkingtouren und Langzeiteins\u00e4tze mit schwerem Gep\u00e4ck. Das normale Abrollverhalten der Sohle ist aufgrund ihrer Festigkeit schon deutlich eingeschr\u00e4nkt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Kategorie D:<\/strong> Stabile, absolut steigeisenfeste <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.camp4.de\/bergschuhe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bergstiefel<\/a><\/span>, d.h. f\u00fcr Kipphebelsteigeisen geeignet, mit festem, knicksicherem Schaft kennzeichnen diese Kategorie. Die Sohlenkonstruktion ist so steif, dass keine Abrollbewegung m\u00f6glich ist. Deshalb beschr\u00e4nkt sich ihr Einsatzbereich vorrangig auf Hochgebirgstouren.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Kategorien bieten eine sinnvolle Orientierung f\u00fcr die Einsatzbereiche und die Auswahl des Schuhmodells. Wenig erprobte Wanderer sollten sich danach richten. Sportliche und erfahrene Wanderer k\u00f6nnen dank ihrer ausgepr\u00e4gten Muskulatur und Bergerfahrung auch mit weniger festen Schuhen schwierigere Sachen meistern. Dennoch haben Leichtwanderschuhe (A\/B) oder Multifunktionsschuhe (A) in der Bergwelt sowie auf Klettersteigen nichts verloren.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #186646;\"><strong><span style=\"color: #186646;\">Die unterschiedlichen Macharten<\/span><\/strong><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Zwie- \/Trigen\u00e4hte Machart:<\/strong> Zwie- bzw. trigen\u00e4hte Schuhe erkennt man an der zwischen Sohle und Oberleder sichtbaren Doppel- bzw. Dreifachnaht. Funktionell und handwerklich sind diese Schuhe die hochwertigste Machart, die echtes Schusterhandwerk voraussetzt. Diese Technologie macht den Schuh sehr stabil und extrem verwindungsfest, weshalb sie gerne f\u00fcr schwere Berg- und Trekkingschuhe genutzt wird.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Gezwickte Machart:<\/strong> Die gezwickte Machart geh\u00f6rt ebenso zu den handwerklich hochwertigen Macharten. Erkennbar ist das Gezwickte an den sichtbaren \u201eN\u00e4geln\u201c im Innenschuh. Gezwickte Schuhe haben den Vorteil einer guten Formstabilit\u00e4t. Das macht sich darin bemerkbar, dass gezwickte Schuhe unproblematisch neu besohlt werden k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Gestrobelte Machart:<\/strong> Die gestrobelte Machart ist eine Mischung aus Kleben und N\u00e4hen. Sie erfordert weniger handwerkliche T\u00e4tigkeit, was die Technologie preiswerter macht. Die Sohlenfestigkeit ist weniger ausgepr\u00e4gt, wodurch ein h\u00f6herer Flexionsweg m\u00f6glich wird. Viele\u00a0Wander- und Leichtwanderschuhe werden gestrobelt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Direct Moulding:<\/strong> Beim direkten Anspritzen der Sohle (Direct Moulding) wird das im Leisten befindliche Oberteil \u00fcber die Sohlenform gebracht und fl\u00fcssiges PU hineingespritzt. Nach dem Erkalten werden die R\u00e4nder entfernt. Die Vorteile liegen in einem sehr raschen Produktionsprozess, da Klebeschritte wegfallen. Die Nachteile liegen in der geringen Stabilit\u00e4t der Sohlenkonstruktion und der geringeren Lebensdauer. Direkt angespritzte Sohlen lassen sich weder reparieren noch neu besohlen.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #186646;\"><strong><span style=\"color: #186646;\">Die Zwischensohle<\/span><\/strong><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Zwischensohle ist f\u00fcr die D\u00e4mpfung des Schuhes zust\u00e4ndig. Zwei Materialien kommen hier zum Einsatz: PU (Polyurethan) oder EVA (Ethylenvinylacetat). PU sorgt f\u00fcr eine st\u00e4rkere, EVA f\u00fcr eine robustere, alterungsbest\u00e4ndigere D\u00e4mpfung. Schuhe der Kategorie A und B haben meist Sohlen aus PU, w\u00e4hrend EVA eher bei Wanderschuhen der Kategorie C und D Verwendung findet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Damit PU d\u00e4mpft, werden Weichmacher beigef\u00fcgt. Diese verfl\u00fcchtigen sich mit der Zeit. Die Sohle wird dann spr\u00f6de und bricht beim Laufen, da die Flexibilit\u00e4t des Materials verloren gegangen ist. Dieses Problem ist in erster Linie ein Lagerungsproblem, wie es auch bei Autoreifen auftritt, die lange nicht gefahren werden. Regelm\u00e4\u00dfiges Nutzen beugt diesem Schaden vor und erh\u00e4lt die Funktion der Materialien.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #186646;\"><strong>Die Laufsohle<\/strong><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Laufsohlen werden aus einer Kautschuk-\/Karbonmischung hergestellt. Dabei gilt als Faustregel: Je h\u00f6her der Gummianteil, desto griffiger und rutschfester die Sohle; je h\u00f6her der Karbonanteil, desto abriebfester, aber auch rutschiger ist die Sohle. Die Temperatur \u00fcbt dabei einen weiteren Einfluss auf die Haltbarkeit und Griffigkeit der Sohle aus. Hitze macht Sohlen weicher, K\u00e4lte sorgt f\u00fcr h\u00e4rtere Sohlen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Einige Hersteller, wie etwa Hanwag und Meindl, f\u00fchren unterdessen spezielle Wintersohlen mit winzigen Glaspartikeln in der Sohle, die das Rutschen auf Eis verhindern sollen, oder bieten traktionsstarke, abriebfestere Ganzjahressohlen. Alpinsohlen haben eine harte Kantenstabilit\u00e4t. Au\u00dferdem haben sie meist im Zehenbereich profillose und griffigere spezielle Kletterzonen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wanderschuhsohlen sind als selbstreinigende Profile so konstruiert, dass die normale Fu\u00dfflexionsbewegung beim Laufen den Dreck heraussprengt, damit das Profil nicht in seiner Trittsicherheit eingeschr\u00e4nkt wird.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #186646;\"><strong>Materialien<\/strong><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Vollnarbenleder:<\/strong> Die Oberhaut des Leders. Aufgrund der Dicke ist es sehr strapazierf\u00e4hig und wird st\u00e4rker bei Wanderschuhen der Kategorien B\/C bis D eingesetzt. Es kann als Glattleder oder in der strukturierten Form verarbeitet werden. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Veloursleder:<\/strong> Ein Spaltleder aus den Unterschichten der Haut, ist rau und besonders unempfindlich. Veloursleder wird gerne f\u00fcr Kappen im Zehen- und Fersenbereich bei Schuhen mit Cordura eingesetzt. Es l\u00e4sst sich gut f\u00e4rben und kann ge\u00f6lt oder gewachst werden. Die raue Struktur l\u00e4sst sich nach dem Wachsen wieder aufb\u00fcrsten.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Nubukleder:<\/strong> Auch ein Leder der Oberhaut. Es hat ein feines, samtiges Aussehen, was durch einen leichten Sandschliff auf der Narbenseite erfolgt. Nubuk wird ebenfalls ge\u00f6lt, gewachst oder unbehandelt verarbeitet.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Yakleder:<\/strong> Yaks leben vorwiegend in den kargen H\u00f6hen des nepalesischen und tibetischen Hochlandes \u00fcber 4.000 Meter. Ihr Leder ist deshalb extrem robust und strapazierf\u00e4hig, dabei aber sehr geschmeidig. Bei Yakleder wird gerne die individuelle Struktur des Leders erhalten, um die Besonderheit des Leders zeigen zu k\u00f6nnen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p data-wp-editing=\"1\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload alignleft size-full wp-image-24274\" src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3071-alp-trainer.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3071-alp-trainer.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"600\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27900%27%20height%3D%27600%27%20viewBox%3D%270%200%20900%20600%27%3E%3Crect%20width%3D%27900%27%20height%3D%27600%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3071-alp-trainer-66x44.jpg 66w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3071-alp-trainer-177x118.jpg 177w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3071-alp-trainer-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3071-alp-trainer-210x140.jpg 210w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3071-alp-trainer-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3071-alp-trainer-320x213.jpg 320w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3071-alp-trainer-400x267.jpg 400w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3071-alp-trainer-460x307.jpg 460w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3071-alp-trainer-540x360.jpg 540w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3071-alp-trainer-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3071-alp-trainer-669x446.jpg 669w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3071-alp-trainer-700x467.jpg 700w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3071-alp-trainer-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3071-alp-trainer-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3071-alp-trainer.jpg 900w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/> <img decoding=\"async\" class=\"lazyload alignleft size-full wp-image-24275\" src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3145.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3145.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"600\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27900%27%20height%3D%27600%27%20viewBox%3D%270%200%20900%20600%27%3E%3Crect%20width%3D%27900%27%20height%3D%27600%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3145-66x44.jpg 66w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3145-177x118.jpg 177w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3145-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3145-210x140.jpg 210w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3145-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3145-320x213.jpg 320w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3145-400x267.jpg 400w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3145-460x307.jpg 460w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3145-540x360.jpg 540w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3145-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3145-669x446.jpg 669w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3145-700x467.jpg 700w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3145-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3145-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/dscf3145.jpg 900w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Bioleder:<\/strong> Dahinter versteckt sich kein eigenst\u00e4ndiger Teil eines Leders. Der Begriff bezieht sich auf die Lebensbedingungen der Rinder, deren Ern\u00e4hrung und gegebenenfalls auf die umweltfreundliche Gerbung des Leders.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Futterleder:<\/strong> Als Futterleder werden besonders geschmeidige, d\u00fcnne Leder in Dicken von etwa 1 bis 1,5 mm genutzt. Die Leder bleiben ungef\u00e4rbt und offenporig, weil sie den Schwei\u00df vom Fu\u00df aufnehmen sollen. Gute Futterleder k\u00f6nnen bis zu 200 % des Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen und sorgen so f\u00fcr ein gutes Fu\u00dfklima.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Gore-Tex\u00ae:<\/strong> Gore-Tex wird als wasserdichte Lage zwischen Innenfutter und Obermaterial eingesetzt \u2013 in der Regel als Bootie-Konstruktion, also wie eine dazwischen sitzende Socke. N\u00e4sse kann zwar das Au\u00dfenleder penetrieren, wird dann aber von der Membran gestoppt. Gore-Tex\u00ae Schuhe trocknen viel schneller als Volllederschuhe, weil sie sich nicht mit Wasser vollsaugen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Synthetische Materialien<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Synthetische Materialien sind meist leichter und kosteng\u00fcnstiger. Bei hochwertigen Wanderschuhen k\u00f6nnen sie aber auch f\u00fcr spezielle Zusatzfunktionen wie gesteigerte Abriebfestigkeit oder Knickstabilit\u00e4t eingesetzt werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>3-D Mesh:<\/strong> Ein Mesh-Gewebe mit einem durchl\u00e4ssigen Abstandhalter zwischen Oberstoff und Unterstoff. Es wird dort eingesetzt, wo eine zus\u00e4tzliche Be- oder Hinterl\u00fcftung von Materialien gewollt ist, z.B. beim Wanderschuh unter der Zunge.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Cordura\u00ae:<\/strong> Cordura\u00ae ist ein sehr robustes Polyamidgewebe mit hohen Abriebwiderstandswerten bei niedrigem Gewicht und wird bei Wanderschuhen an den Schaftseiten eingesetzt, um den Schuh leichter zu machen. Die Stabilit\u00e4t von Cordura\u00ae ist von der Fadenst\u00e4rke abh\u00e4ngig, die in Denier angegeben wird. Bei Wanderschuhen kommen d\u00fcnnere Cordura\u00ae-Stoffe mit einem Gewicht von 200 bis 500 Denier zum Einsatz.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Kevlar\u00ae:<\/strong> Kevlar\u00ae ist eine Aramidfaser.\u00a0Kevlar\u00ae wird eingesetzt, um Bereiche des Schuhs besonders zu festigen oder gegen Abrieb zu stabilisieren. <span style=\"color: #000000;\">Kevlar\u00ae<\/span> ist stich- und schnittfest und erh\u00e4lt die Optik des Schuhs an stark beanspruchten Stellen (Ans\u00e4tzen von Schneeschuhen oder Reibepunkte beim Alpinschuh), wo Leder sich schneller abnutzen w\u00fcrde.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #186646;\"><strong>Die Socken m\u00fcssen zum Schuh passen<\/strong><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der tollste Schuh n\u00fctzt nichts, wenn man darin die falschen Socken tr\u00e4gt. Als Faustregel gilt: Je fester der Schuh, desto dicker sollte die Socke sein. Gute Wandersocken sind so gepolstert, dass Druckstellen und Blasen an den F\u00fc\u00dfen verhindert werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das richtige Material sorgt f\u00fcr ein angenehmes Fu\u00dfklima. Wir empfehlen Socken mit einem hohen Wollanteil. Diese halten den Fu\u00df warm und trocken. Baumwollsocken dagegen saugen Schwei\u00df auf, werden feucht und verursachen im schlimmsten Fall sogar Blasen.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #186646;\"><strong>Wanderschuhpflege<\/strong><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Hochwertige Wander- und Bergschuhe aus Leder haben eine Lebenserwartung von etwa 10 bis 15 Jahren, manchmal sogar l\u00e4nger, vorausgesetzt, sie werden regelm\u00e4\u00dfig genutzt und bekommen die <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.camp4.de\/schuhzubehoer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">richtige Pflege<\/a><\/span>.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Richtig putzen:<\/strong> Der grobe Dreck wird mit einer Wurzelb\u00fcrste vom Schuh entfernt. Danach wird der feine Dreck oder eine hartn\u00e4ckige Staubschicht mit einem nassen Schwamm oder Tuch abgewaschen. Salz sch\u00e4digt Leder nachhaltig. Nach einer K\u00fcstenwanderung oder wenn die Wanderstiefel stark durchgeschwitzt wurden, m\u00fcssen die Salzr\u00fcckst\u00e4nde mit viel Wasser aus dem Leder ausgewaschen werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Richtig trocknen:<\/strong> Der \u00e4rgste Feind des Naturproduktes Leder ist gro\u00dfe Hitze. Ein Lederschuh darf nie direkter Hitze ausgesetzt werden. Hitze trocknet das Leder aus und macht es spr\u00f6de und br\u00fcchig. Leder sollte aber geschmeidig sein. Heizungen, Kachel\u00f6fen, Lagerfeuer oder andere Hitzequellen, um einen Schuh schnell zu trocknen, sind Gift f\u00fcr Leder und reduzieren die Haltbarkeit eines Schuhs unwiderruflich.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Bevor man einen Schuh impr\u00e4gnieren kann, muss er trocken sein. Ausnahme: Ein Pflegemittel auf Wasserbasis. Wenn die Oberfl\u00e4che feucht ist, zieht das Mittel schneller in das Leder ein. Impr\u00e4gnierende Pflegemittel auf Wasserbasis sind deshalb ideal auf l\u00e4ngeren Touren. Weiterer Vorteil: Pflegemittel auf Wasserbasis sind umweltfreundlicher!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Richtig impr\u00e4gnieren und pflegen:<\/strong> Das Wichtigste vorweg: Lederpflege und Impr\u00e4gnierung sind zwei Paar Stiefel. Bei der Lederpflege geht es darum, das Leder weich und geschmeidig zu machen, bei der Impr\u00e4gnierung darum, das Leder wasserdicht zu bekommen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zur Impr\u00e4gnierung des Leders wird ein Wachs verwendet, kein Fett. Mit einem Tuch oder den Fingern wird das Wachs auf das Leder aufgetragen und durch die Reibungsw\u00e4rme in das Leder eingerieben. So lassen sich auch Volllederschuhe gebrauchswasserdicht impr\u00e4gnieren. Die meisten Wachsmittel, die f\u00fcr Wander- und Bergschuhe gemacht sind, enthalten Pflegemittelanteile. Impr\u00e4gniersprays dringen nicht so tief in das Leder ein, erhalten aber die Atmungsaktivit\u00e4t besser.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wanderschuhe sollten nicht gefettet werden. Fett macht Leder weich und schwammig und reduziert die (Knick-)Stabilit\u00e4t.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">F\u00fcr Schuhe aus oder mit synthetischen Materialien werden spezielle Sprays verwendet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Richtig lagern:<\/strong> Der saubere Schuh verschwindet meist eine ganze Weile im Keller oder Schrank. Damit kurz vor der Tour kein b\u00f6ses Erwachen kommt, muss der Schuh richtig gelagert werden, am besten mit einem Schuhspanner aus Zedernholz. So bleiben die Schuhe formstabil. Leder zieht die Umgebungsfeuchtigkeit an. Bei hoher Luftfeuchtigkeit kann das Leder schimmeln. Wanderschuhe sollten deshalb trocken und luftig gelagert werden. Am wichtigsten: Schuhe wollen genutzt werden und nicht gelagert.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000000;\"><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/fibertec\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schuhpflegemittel im Camp4 Webshop<\/a><\/span><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/fibertec\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload aligncenter wp-image-19934 size-full\" src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Fibertec-Pflegemittel.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Fibertec-Pflegemittel.jpg\" alt=\"Fibertec Pflegemittel\" width=\"480\" height=\"217\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27480%27%20height%3D%27217%27%20viewBox%3D%270%200%20480%20217%27%3E%3Crect%20width%3D%27480%27%20height%3D%27217%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Fibertec-Pflegemittel-210x95.jpg 210w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Fibertec-Pflegemittel.jpg 480w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>Anmerkung: Dieser Beitrag erschien erstmals im August 2014 und wurde zuletzt im November 2020 aktualisiert.<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eGut zu Fu\u00df sein\u201c ist das Ziel auf jeder Tour. 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