{"id":2875,"date":"2012-01-08T19:39:19","date_gmt":"2012-01-08T17:39:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/?p=2875"},"modified":"2024-06-26T15:08:06","modified_gmt":"2024-06-26T13:08:06","slug":"asien-myanmar-carsten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/reiseberichte\/asien-myanmar-carsten\/","title":{"rendered":"Myanmar: Die Zeit, die Du Dir nehmen solltest&#8230;"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1248px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><p><strong>Meine Tour<\/strong><br \/>\nJuli\/August 2000: Von Deutschland \u00fcber Bangkok nach Yangon eingeflogen, f\u00fchrte die Reise zun\u00e4chst etwas in den S\u00fcden nach Kyaiktiyo (goldener Felsen). <!--more-->Dann wieder gen Norden \u00fcber Toungoo (Ausgangspunkt um in den Dschungelwald zu trampen &#8211; Arbeitselefanten erleben), weiter nach Mandalay (wunderbar zum relaxen und mehrere ein- und mehrt\u00e4gige Ausfl\u00fcge zu unternehmen). Weiter mit dem Schiff nach Bagan flu\u00dfabw\u00e4rts, danach zum Inle Lake im Osten des Landes und \u00fcber Loikaw (Padaung \/ Giraffenhalsfrauen) zur\u00fcck nach Bago (55m reclining buddha) und Yangon.<\/p>\n<p><strong>Warum MYANMAR<\/strong><br \/>\nWie so oft, bekommt man die meisten Reisew\u00fcnsche, wenn man andere L\u00e4nder bereist und mit anderen Travellern abends am Lagerfeuer seine Geschichten, Erlebnisse und Erfahrungen austauscht. Einen ersten optischen Eindruck erhielt ich jedoch zuf\u00e4llig aus einem Flug in einer Lufthansabrosch\u00fcre &#8211; geheimnisvoll umnebelte Ebenen mit hunderten von Tempeln, die hervorschimmerten. Als dann schlie\u00dflich bei besagten Lagerfeuerabenden noch von einem abwechslungsreichen Land mit Str\u00e4nden, herrlichen Seen und wunderbaren Trekkingm\u00f6glichkeiten erz\u00e4hlt wurde, war der Plan perfekt &#8211; Burma sollte es sein.<\/p>\n<p><strong>Was Sie schon immer \u00fcber Myanmar (ehem. Burma) wissen wollten&#8230;<\/strong><br \/>\n<strong>Kann ich von Thailand aus \u00fcber Land ein- oder ausreisen?<\/strong><br \/>\nJa, das klingt verf\u00fchrerisch und war eigentlich auch unser Plan &#8211; One way rein und dann \u00fcber die Landesgrenze in den Norden von Thailand. Die politische Situation, oder wahrscheinlich vielmehr die Sicherheitsbedenken der burmesischen Beh\u00f6rden, l\u00e4\u00dft dies jedoch nicht immer zu. Obwohl wir im Vorherein mehrer Aussagen erhielten, da\u00df es \u00fcber den Grenz\u00fcbergang bei Tachilek m\u00f6glich sein sollte, fragten wir in Yangon (es gibt gegen\u00fcber der Sule Pagode ein MTT Office) nochmals nach. Dort wurde es zuun\u00e4chst strikt verneint, nach mehreren Hinweisen auf die anderslautenden Aussagen etwas relativiert. Fest steht, die Anfahrt dauert mehrere Tage, die Stra\u00dfen sind extrem schlecht, man mu\u00df mehrere Fl\u00fcsse durchqueren und kann dann vor verschlossenen &#8222;Toren&#8220; stehen. Zeitweise ist es sogar verboten, die besagten Gebiete zu bereisen, da Rebellen (Drogen\/Golden Triangle) die Gegend unsicher machen. Also, man k\u00f6nnte bestimmt &#8211; aber ob es sich lohnt ? Wir haben es aufgegeben, da die beschwerliche Anreise an die Grenze zu viel Zeit gekostet h\u00e4tte &#8211; alternativ sind wir mit Bangladesh Airways rausgeflogen &#8211; die preiswerteste Flugm\u00f6glichkeit &#8211; und der Zustand der Maschinen war wirklich o.k.<\/p>\n<p><strong>Warum brauche ich als Mann nur eine Hose mitnehmen?<\/strong><br \/>\nNun, diese ein Hose ist f\u00fcr den Notfall. F\u00fcr alle anderen F\u00e4lle bietet es sich an, gleich bei Ankunft auf einem der gro\u00dfen M\u00e4rkte in Yangon einen sogenannten longyi zu kaufen &#8211; einen Wickelrock. Das sieht nicht nur unheimlich schick aus, sondern ist f\u00fcr die vorherrschenden Temperaturen extrem praktisch, von wegen der L\u00fcftung. Der Knoten vorne sollte trainiert werden, sonst passierts, da\u00df man das schicke Ding auf der Sta\u00dfe verliert &#8211; und wenn man(n) dann nichts daruntertr\u00e4gt wie die Einheimischen, dann&#8230;\u00dcbrigens auch f\u00fcr Frauen sind diese Wickelr\u00f6cke super, die passenden Zehensandalen k\u00f6nnen gleich mitgekauft werden. Die R\u00f6cke nicht auf der Stra\u00dfe andrehen lassen, sondern tief im Inneren des Marktes nach einem Schneider suchen, der einem das Ding auf den Leib schneidert.<\/p>\n<p><strong>Die Shwedagon Pagode und die Zeit, die Du Dir nehmen solltest&#8230;<\/strong><br \/>\nDie Shwedagon Pagode ist zweifelsfrei eine der Attraktionen, f\u00fcr die man sich mindestens 2 volle Tage Zeit nehmen sollte. Die 60.000 qm gro\u00dfe Plattform bietet unz\u00e4hlige Ecken, kleine Pl\u00e4tze und M\u00f6glichkeiten, sich niederzulassen und einfach nur den Einheimischen zuzuschauen, wie sie kommen und gehen. Sollte man dennoch nur an einem Tag Zeit haben, dann unbedingt am Nachmittag gehen, wenn die Lichtverh\u00e4ltnisse am sch\u00f6nsten sind. Am Eingang m\u00fcssen die Schuhe abgegeben werden &#8211; besser aber mitnehmen (!). Nicht nur weil man vielleicht einen anderen Ausgang wieder benutzt, sondern auch, weil des \u00f6fteren die kleinen &#8222;Schuhverwaltertischchen&#8220; einfach zumachen &#8211; naja, und dann steht man da, barfu\u00df, die Schuhe weggeschlossen und keiner auffindbar.<\/p>\n<p><strong>Elefantenarbeitslager und wie man hinkommt&#8230;<\/strong><br \/>\nSollte man interessiert sein, Arbeitselefanten bei der Arbeit zuzuschauen, gibt es die M\u00f6glichkeit in eines der staatlichen Camps zu gehen gegen Eintritt, die andere und wohl bessere ist die, von Taungoo aus in den Wald zu trampen. Dazu mu\u00df man zun\u00e4chst die Stra\u00dfe gen Norden nehmen. Dem Fahrer der Minibusse (die zum auf-und draufspringen) irgenwie begreiflich machen (am besten in der Unterkunft in Taungoo aufschreiben lassen) da\u00df er einen informieren soll, wann der Abzweig in den Dschungelwald kommt. Aussteigen, und dann auf einen der gigantischen Holztransporter warten &#8211; hinten rauf auf die St\u00e4mme und dann nur noch beten, da\u00df die Wirbels\u00e4ule h\u00e4lt. Irgendwann kommt ein Kontrollpunkt (Holzh\u00fctte) mit einem (bei uns) besoffenen Oberst. Nach drei Stunden verhandeln (saufen und immer l\u00e4cheln !) l\u00e4\u00dft er einen wenn man Gl\u00fcck hat weiterziehen &#8211; normalerweise ist es verboten. Schmiergeld schadet nicht (was gut kam, war das Angebot den Arbeitern im Wald ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte dessen zu geben, was der Eintritt in ein staatliches Camp kostet (letztendlich Verhandlung , aber auch immer bewu\u00dft sein, wenn es schiefgeht, und so drohte er auch, mu\u00df man aus dem Wald wieder rauslaufen&#8230; und das kann Tage dauern!). Naja, Kontrollpunkt \u00fcberwinden, wie auch immer und weitertrampen. Schwer wirds \u00fcbrigens, zur\u00fcckzutrampen, denn unser Truckfahrer hatte es irgendwie gerochen, da\u00df wir darauf angewiesen waren, da zur\u00fccklaufen unm\u00f6glich war (er verlangte \u00fcbrigens 2000$- so ganz die Relationen hatte er wohl aber nicht). Als wir uns anschickten zur\u00fcckzulaufen bekam er Bammel (wohl wegen des Obersts auf der Strecke), hielt an und nahm uns mit- und pl\u00f6tzlich waren alle wieder Freunde&#8230;).<\/p>\n<p><strong>Was man au\u00dferdem in Myanmar unbedingt nicht missen sollte&#8230;<\/strong><br \/>\nIn Yangon wie gesagt, die Shwedagon Pagode, aber auch ein Ausflug nach Shwethalyaung zum riesigen liegenden Buddha sollte nicht fehlen. Wenn man sich Zeit nimmt, kann es passieren, da\u00df der ein oder andere M\u00f6nch vom nahegelegenen Kloster einen anspricht und einl\u00e4dt, dieses zu besichtigen. Von Mandalay aus sollte man unbedingt einmal \u00fcber die gr\u00f6\u00dfte Teakholzbr\u00fccke der Welt gelaufen sein &#8211; die U Bein`s Bridge. Au\u00dferdem unbedingt den Flu\u00df \u00fcberqueren nach Mingun (herrlich friedvoller Platz mit riesieger wei\u00dfer Pagode, der gr\u00f6\u00dften h\u00e4ngenden intakte Glocke der Welt, und den adretten Frauen mit den fahrradschlauchdicken, selbstgedrehten &#8222;Zigarren&#8220;). Was ich nicht so besonders fand, war der mehrt\u00e4gige Trip (Mandalay als Zwischenlager bietet sich an) nach Pyin u Lwin (sollte tolles Klima in den Bergen haben, romantisch sein mit Ponywagen und so &#8211; naja, Geschmacksfrage). Andererseits kann man von dort, wenn es einem nicht so gut gef\u00e4llt, fantastische Trekkingtouren unternehmen (viele H\u00f6hlen, gro\u00dfe, romantische Wasserf\u00e4lle u.a.). Eine Schiffahrt, die ist lustig, eine Schiffahrt, die mu\u00df sein&#8230; Nicht verpassen! Am besten von Mandalay nach Bagan. In Bagan selbst f\u00fchlt man sich wie in einem Traumland. Tempel \u00fcber Tempel. Pferdedroschke mieten und den ganzen Tag von Tempel zu Pagode uund umgekehrt fahren. Meist ist man vollkommen alleine in den Tempeln. Super friedliche Atmosph\u00e4re. Weiterhin sollte der Inle Leke nicht verpasst werden (Tagesausflug zur H\u00f6hle mit den tausend Buddhas kann man sich wirklich sparen!). Man sollte aber versuchen nach Loikaw zu kommen- der Giraffenhalsfrauen halber. Es gibt noch viele, viele Dinge in Burma zu sehen und auch das Relaxen am Strand ist m\u00f6glich, wenn der Monsoon es zul\u00e4sst.<\/p>\n<\/div><div class=\"awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-1 button-span-no\" style=\"--more-btn-alignment:center;\"><div style=\"margin:-5px;--awb-bordersize:0px;\" class=\"fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-6 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-1\"><div style=\"padding:5px;\" class=\"fusion-grid-column fusion-gallery-column fusion-gallery-column-3 hover-type-zoomin\"><div class=\"fusion-gallery-image\"><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/myanmarcarsten1.jpg\" rel=\"noreferrer\" data-rel=\"iLightbox[gallery_image_1]\" class=\"fusion-lightbox\" target=\"_self\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/myanmarcarsten1.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/myanmarcarsten1.jpg\" 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