{"id":20881,"date":"2022-02-22T13:01:40","date_gmt":"2022-02-22T11:01:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/?p=20881"},"modified":"2024-06-17T10:04:19","modified_gmt":"2024-06-17T08:04:19","slug":"camp4-outdoor-academy-im-oetztal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/reiseberichte\/camp4-outdoor-academy-im-oetztal\/","title":{"rendered":"Camp4 Outdoor Academy im \u00d6tztal"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Im Herbst 2021 sind wir \u2013 8 Mitarbeiter des Camp4 \u2013 ins \u00d6tztal aufgebrochen, um unser doch recht unterschiedliches Outdoor-Wissen zu erweitern und aufzufrischen. Jeder von uns hat verschiedenste Erfahrungen au\u00dferhalb der eigenen Komfortzonen gemacht. Und so hatten wir drei Tage und N\u00e4chte Zeit f\u00fcr regen Austausch.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ich selbst bin in allererster Linie Sportkletterer aus dem Frankenjura und VW-Bus-Camper. Wenn ich mehr als zwei Tage frei habe, setzte ich mich in meinen T4, fahr in die Fr\u00e4nkische und klettere so viel ich kann. Abends Schweinsbraten, fertig ist die Laube. Meine pers\u00f6nliche Komfortzone ist also eher klein.<\/p>\n<p>Weder hatte ich jemals das Vergn\u00fcgen, mit Steigeisen \u00fcber einen Gletscher zu laufen, noch habe ich besonders h\u00e4ufig (und noch dazu freiwillig) ohne Zelt und ohne Bus im Freien \u00fcbernachtet. Zeit also, das auszuprobieren.<\/p>\n<p>Zudem bin ich recht skeptisch gegen\u00fcber Ausr\u00fcstung, die ich noch nicht benutzt und ebenso wenig vermisst habe. Ich habe eine tiefliegende Abneigung gegen regendichte Kleidung, Trekkingst\u00f6cke und Trockenfutter. Also jede Menge Vorurteile, die es zu hinterfragen galt.<\/p>\n<h3>Aufstieg<\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"lazyload aligncenter size-full wp-image-20920\" src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Aufstieg.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Aufstieg.jpg\" alt=\"Oetztal-Aufstieg\" width=\"900\" height=\"506\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27900%27%20height%3D%27506%27%20viewBox%3D%270%200%20900%20506%27%3E%3Crect%20width%3D%27900%27%20height%3D%27506%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Aufstieg-210x118.jpg 210w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Aufstieg-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Aufstieg.jpg 900w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Nach der Anreise im gemieteten Bus ging\u00b4s vom Parkplatz hoch zu unserer Unterkunft. Der Winterraum der Amberger H\u00fctte auf 2135 Meter war Ziel der ersten Etappe. Ohne den 18 Kilo schweren Rucksack w\u00e4re es ein entspannter Spaziergang gewesen. So war es aber doch recht schwei\u00dftreibend.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"lazyload aligncenter size-full wp-image-20921\" src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Aufstieg2_2.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Aufstieg2_2.jpg\" alt=\"Oetztal-Aufstieg2_2\" width=\"900\" height=\"506\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27900%27%20height%3D%27506%27%20viewBox%3D%270%200%20900%20506%27%3E%3Crect%20width%3D%27900%27%20height%3D%27506%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Aufstieg2_2-210x118.jpg 210w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Aufstieg2_2-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Aufstieg2_2.jpg 900w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Gute Gelegenheit, um die Leki St\u00f6cke <a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/leki\/micro-vario-carbon-strong-oxid.html?&amp;utm_campaign=blog&amp;utm_source=OetztalOA&amp;utm_medium=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Micro Vario Carbon Strong<\/a> meines Kollegen zu testen. Grunds\u00e4tzlich fand ich die Dinger mit dem schweren Rucksack recht hilfreich. Sie entlasten die Knie (meine sind auch schon fast 50&#8230;) und helfen, bei engeren Passagen das Gleichgewicht zu halten. Zudem sind sie im Handling recht angenehm, schnell verstellt dank Speed Lock und auch der lange Griff hat sich beim Wechsel von flachen zu steileren Passagen bew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Da gute Fotos machen aber auch auf der ToDo-Liste stand, sind mir die St\u00f6cke doch ziemlich schnell l\u00e4stig geworden. Gerade bei wechselhaftem Wetter und sich bewegenden Personen im Bild muss man einfach schnell sein, um sch\u00f6ne Momente im rechten Licht zu erhaschen. Auf ebener Fl\u00e4che schmei\u00df ich die St\u00f6cke dann einfach auf den Boden. In steilerem Gel\u00e4nde eher keine gute Idee. Die Handschlaufen benutzen und einfach baumeln lassen hat f\u00fcr mich auch nicht geklappt. Ein Karabiner an der Schulterschlaufe des Rucksacks ist es dann geworden. Die Fummelei war mir aber bald zu viel.<\/p>\n<p>Sicher kann man sich da was Besseres einfallen lassen. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich war der Mehrwert aber \u00fcberschaubar und ich werde weiter ohne St\u00f6cke gehen. Mit noch \u00e4lteren Gelenken wird sich da aber sicher noch was \u00e4ndern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"lazyload aligncenter size-full wp-image-20922\" src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Aufstieg3_-3.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Aufstieg3_-3.jpg\" alt=\"Oetztal-Aufstieg3_-3\" width=\"900\" height=\"506\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27900%27%20height%3D%27506%27%20viewBox%3D%270%200%20900%20506%27%3E%3Crect%20width%3D%27900%27%20height%3D%27506%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Aufstieg3_-3-210x118.jpg 210w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Aufstieg3_-3-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Aufstieg3_-3.jpg 900w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Oben angekommen gab es \u00b4ne kurze Verschnaufpause. Ein Haferl Kaffee, Material sortieren, Lager beziehen. Und weiter zu Tagesordnungspunkt 2:<\/p>\n<h3>Klettern<\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"lazyload aligncenter size-full wp-image-20923\" src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Klettern_4.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Klettern_4.jpg\" alt=\"Oetztal-Klettern_4\" width=\"900\" height=\"506\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27900%27%20height%3D%27506%27%20viewBox%3D%270%200%20900%20506%27%3E%3Crect%20width%3D%27900%27%20height%3D%27506%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Klettern_4-210x118.jpg 210w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Klettern_4-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Klettern_4.jpg 900w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Auf dem Plan stand Sportklettern mit Materialkunde, Standplatzbau und Sicherungstechniken. 10 Gehminuten von der H\u00fctte entfernt gibt es einen kleinen Klettergarten mit gut abgesicherten Sportkletterwegen in unteren Schwierigkeitsgraden. Also auch ein gutes Testgel\u00e4nde f\u00fcr die weniger ge\u00fcbten Kletterer unter uns.<\/p>\n<p>Um den Schwierigkeitsgrad und auch das Vergn\u00fcgen etwas zu erh\u00f6hen, habe ich die Kletterschuhe im Rucksack gelassen und die Routen mit den bedingt steigeisenfesten Bergschuhen <a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/salewa\/crow-gtx-men.html?&amp;utm_campaign=blog&amp;utm_source=OetztalOA&amp;utm_medium=2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Crow GTX<\/a> von <a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/salewa\/?&amp;utm_campaign=blog&amp;utm_source=OetztalOA&amp;utm_medium=3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Salewa<\/a> geklettert. Die sind eine sehr gute Mischung aus Trekkingschuh und Bergstiefel, passend f\u00fcr halbautomatische Steigeisen. Sowohl der Aufstieg zur H\u00fctte als auch die Klettereien bis zum vierten oder f\u00fcnften UIAA-Grad haben damit problemlos geklappt. Wer also viele verschiedene Bergtouren in 2022 vorhat, sollte sich den Schuh bei uns mal anschauen.<\/p>\n<p>Das war f\u00fcr mich schon fast alles, was es zu lernen gab. Standplatzbau in Mehrseill\u00e4ngen mal wieder aufzufrischen war super und hat mich auf jeden Fall motiviert, im Fr\u00fchjahr auch mal wieder ein bisschen was l\u00e4ngeres zu klettern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"lazyload aligncenter size-full wp-image-20924\" src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-KLettern2_8.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-KLettern2_8.jpg\" alt=\"Oetztal-KLettern2_8\" width=\"900\" height=\"506\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27900%27%20height%3D%27506%27%20viewBox%3D%270%200%20900%20506%27%3E%3Crect%20width%3D%27900%27%20height%3D%27506%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-KLettern2_8-210x118.jpg 210w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-KLettern2_8-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-KLettern2_8.jpg 900w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Einen Ausr\u00fcstungsgegenstand m\u00f6chte ich euch LeserInnen aber doch noch ans Herz legen: Den <a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/black-diamond\/link-personal-anchor-system.html?&amp;utm_campaign=blog&amp;utm_source=OetztalOA&amp;utm_medium=4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Black Diamond Personal Anchor<\/a>, eine variable Selbstsicherungsschlinge. Das Teil besteht aus f\u00fcnf einzeln vern\u00e4hten Schlingen und erleichtert den Standplatzbau vor allem bei etwas komplizierteren Bedingungen enorm. Bisher war mir das immer zu viel Gebamsel am Gurt, und eine abgeknotete Schlinge tut\u00b4s auch. Mittlerweile hab ich es aber lieb gewonnen. Das Umbauen am Anker geht schneller, ist \u00fcbersichtlicher und deswegen auch sicherer.<\/p>\n<p>Der erste Tag war damit zu Ende und ich muss zugeben, ich war ganz sch\u00f6n platt. Den Erkl\u00e4rungen meines Kollegen Nick, der beim Klettern den Hut aufhatte und den Kursleiter gab, konnte ich am Ende nicht mehr folgen. Ich war m\u00fcde und die gezeigten Knoten bildeten sich nach und nach in meinem unterzuckerten Hirn. Also ab in die H\u00fctte.<\/p>\n<p>F\u00fcr den ersten Abend versorgten wir uns gemeinsam mit Nudeln und Pesto, der Trockenfutter-Check musste also bis morgen warten.<\/p>\n<p>Der Winterraum der Amberger H\u00fctte ist zwar recht gut ausgestattet. Allerdings wird\u2019s, wenn acht Kollegen in den Kojen liegen, doch recht kuschlig. Ein guter Zeitpunkt also, um den n\u00e4chsten Schritt aus der Komfortzone zu machen:<\/p>\n<h3>Drau\u00dfen schlafen<\/h3>\n<p>F\u00fcr mich war das tats\u00e4chlich das erste Mal freiwillig bei Minusgraden ohne VW-Bus oder Zelt um mich herum. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Es war gro\u00dfartig. Mein oller Daunenschlafsack von MacPac, lange vor meiner Anstellung im Camp4 in eben diesem gekauft, hat super funktioniert.<\/p>\n<p>Die Isomatte <a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/therm-a-rest\/neoair-xlite-oxid.html?&amp;utm_campaign=blog&amp;utm_source=OetztalOA&amp;utm_medium=5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Therm-a-Rest NeoAir Xlite<\/a> hat mir ein Kollege geliehen. Meine eigene hat Luftkammern in Liegerichtung, also l\u00e4ngs. Das find ich sehr unbequem. Die NeoAir hat quer zum K\u00f6rper verlaufende Kammern, das habe ich als sehr komfortabel empfunden. Auch auf der Seite l\u00e4sst es sich auf dem Ding sehr gut schlafen.<\/p>\n<p>Es m\u00fcssen so um die Null Grad oder leicht darunter gewesen sein. Aus Unerfahrenheit hab ich mich ziemlich warm eingepackt, mit langer Unterhose, T-Shirt, Fleecepulli und M\u00fctze. Irgendwann in der Nacht bin ich dann aufgewacht, weil es einfach zu warm war. Pulli aus und Schlafsack ein bisschen aufgemacht, dann war alles perfekt. Ne leichte Brise um die Nase, das Pl\u00e4tschern der Quelle nebenan, da konnte ich auch schnell die noch nicht geleerte M\u00fclltonne neben mir ignorieren.<\/p>\n<p>F\u00fcr die \u00fcbrigen zwei N\u00e4chte bin ich gleich auch noch drau\u00dfen geblieben. Am letzten Morgen bin ich dann, gesch\u00fctzt unter dem Vordach der H\u00fctte, in einer v\u00f6llig eingeschneiten \u00d6tztaler Landschaft aufgewacht. Postkartenkitsch vom feinsten.<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck zu Tag 2:<\/p>\n<h3>Klettersteig<\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"lazyload aligncenter size-full wp-image-20926\" src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Klettersteig1_5.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Klettersteig1_5.jpg\" alt=\"Oetztal-Klettersteig1_5\" width=\"900\" height=\"506\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27900%27%20height%3D%27506%27%20viewBox%3D%270%200%20900%20506%27%3E%3Crect%20width%3D%27900%27%20height%3D%27506%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Klettersteig1_5-210x118.jpg 210w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Klettersteig1_5-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Klettersteig1_5.jpg 900w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Am zweiten Tag haben wir Vierergruppen gebildet. Die eine ist mit Bergf\u00fchrer in Richtung Gletscher aufgebrochen. Die erfahreneren Kletterer haben zusammen den nahe gelegenen Klettersteig mit anschlie\u00dfendem Gipfel knapp unter 3000 Meter gemacht.<\/p>\n<p>Gute Gelegenheit, verschiedene Klettersteigsets auszuprobieren. Ich habe mich f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/edelrid\/cable-kit-6-0.html?&amp;utm_campaign=blog&amp;utm_source=OetztalOA&amp;utm_medium=6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Edelrid Cable Kit 6.0<\/a> entschieden. Ein sehr komfortables Set mit leichtem, kompaktem Bandfalld\u00e4mpfer, der kaum st\u00f6rt. Auch eine eigene kleine Rastschlinge ist integriert. Damit spart man sich einen zus\u00e4tzlichen Ankerstich in der Einseilschlaufe.<\/p>\n<p>Das fehlende Gelenk, um ein Verdrehen der Arme zu mindern, ist mir nicht negativ aufgefallen. Wenn man mal den eigenen Rhythmus gefunden hat, gibt\u2019s auch keine Knoten. Die beiden Karabiner sind f\u00fcr meine mittelgro\u00dfen H\u00e4nde angenehm zu bedienen, sodass es keine blutigen Kn\u00f6chel gab. Das Cable Kit entspricht nat\u00fcrlich der seit 2017 g\u00fcltigen Norm f\u00fcr Klettersteigsets und ist somit f\u00fcr Personen von 40 bis 120kg K\u00f6rpergewicht zugelassen.<\/p>\n<p>Die Schuhe hatte ich weiter oben ja schon erw\u00e4hnt. Auch hier haben sie mir gute Dienste geleistet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"lazyload aligncenter size-full wp-image-20929\" src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Klettersteig_7.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Klettersteig_7.jpg\" alt=\"Oetztal-Klettersteig_7\" width=\"900\" height=\"600\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27900%27%20height%3D%27600%27%20viewBox%3D%270%200%20900%20600%27%3E%3Crect%20width%3D%27900%27%20height%3D%27600%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Klettersteig_7-210x140.jpg 210w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Klettersteig_7-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Klettersteig_7.jpg 900w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Eine unter uns Kollegen im Vorfeld entbrannte Diskussion, welche Schuhgr\u00f6\u00dfe denn nun die empfehlenswerteste ist, will ich hier noch kurz anrei\u00dfen, weil sie exemplarisch f\u00fcr alle Outdoorvorhaben und Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde herhalten kann.<\/p>\n<p>Bei Berg- und Wandertouren gibt es nicht nur eine einzelne Anforderung an einen Bergschuh. Es gibt flache Passagen, bei denen zum Beispiel ein angenehmes Abrollverhalten im Vordergrund steht. Steile Anstiege auf kleinen Tritten erfordern einen kompakten und stabilen Vorderfu\u00dfbereich, der sich gut belasten l\u00e4sst. Runter soll es auch wieder m\u00f6glichst angenehm gehen. Bei stundenlangem Bergabwandern sollte man m\u00f6glichst nicht mit den Zehen vorne ansto\u00dfen. Das kann richtig kacke werden.<\/p>\n<p>All diese Anforderungen widersprechen sich zum Teil und sind nur schwer in einem Schuh zu vereinen. Am Ende ist es wie immer: Wer sich dazu entschlie\u00dft, die eigenen vier W\u00e4nde zu verlassen, ist, direkt nachdem die T\u00fcr ins Schloss gefallen ist, immer auf der Suche nach dem bestm\u00f6glichen Kompromiss. Es gilt Priorit\u00e4ten zu setzen. Wer f\u00fcr jede potentielle Situation das beste Equipment dabeihaben will, schleppt am Ende 12 Paar Schuhe auf den Berg.<\/p>\n<p>Ich kann hier nur unsere sehr erfahrene Schuhabteilung empfehlen, die euch den richtigen Schuh f\u00fcr eure Unternehmungen empfehlen kann. Nehmt euch etwas mehr Zeit mit und l\u00f6chert die Berater mit allen sinnigen und unsinnigen Fragen. Das gilt nat\u00fcrlich auch f\u00fcr alle anderen Abteilungen.<\/p>\n<p>Wer akzeptiert, dass man drau\u00dfen auch mal friert, schwitzt, es hier und da mal dr\u00fcckt oder ein bisschen nass wird, lernt das auch irgendwann zu sch\u00e4tzen. Ich mag meinen VW-Bus immer noch, nur schlafe ich jetzt trotzdem \u00f6fter drau\u00dfen.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in der H\u00fctte war es dann Zeit f\u00fcr das n\u00e4chste Vorurteil:<\/p>\n<h3>Trockenfutter<\/h3>\n<p>Im Camp4 gibt es eine recht gro\u00dfe Auswahl an <a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/outdoor-lebensmittel\/?&amp;utm_campaign=blog&amp;utm_source=OetztalOA&amp;utm_medium=7\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Trekkingnahrung<\/a> von verschiedenen Herstellern. Neben selbst zusammengemischtem M\u00fcsli hab ich mir also ein gro\u00dfes Potpourri des guten Geschmacks zusammengestellt. Ich bin jetzt sicher kein Sternekoch oder Ern\u00e4hrungsberater, aber meine Liebe zum fr\u00e4nkischen Essen hatte ich weiter oben ja schon erw\u00e4hnt. Meine Meinung basiert hier also lediglich auf pers\u00f6nlichem Geschmack. Aufgrund des nicht zu geringen Preises der einzelnen Gerichte waren meine Anspr\u00fcche und Erwartungen aber schon recht hoch.<\/p>\n<p>Die Produkte von Adventure Food um sieben Euro sind vergleichsweise g\u00fcnstig. Ich hatte Pasta alle Noci und Cashew Nasi dabei. Beides ist genie\u00dfbar, mehr aber auch nicht. Mit mitgebrachten Gew\u00fcrzen l\u00e4sst sich das Ganze noch aufh\u00fcbschen. Aber ehrlich gesagt muss man schon ganz sch\u00f6n ausgehungert sein, um das Zeug zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Um einiges besser hat mir das Chicken Curry von Real Turmat geschmeckt. Wenn man die Zubereitungsempfehlung genau befolgt und nicht zu ungeduldig ist und das Trockenfleisch wirklich ordentlich durchziehen l\u00e4sst, w\u00fcrde ich das auch in einem guten Imbiss in Berlin akzeptieren. Mit fast 11 Euro nat\u00fcrlich etwas teurer, aber f\u00fcr mich lohnt sich das.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr mich pers\u00f6nlich als Kaffee-Junki gar nicht geht, ist Trockenmilchpulver. Auch im M\u00fcsli ist das keine Option. Ich \u00fcberfalle lieber eine Kuhherde als nur noch einmal dieses w\u00e4ssrige, wei\u00dfliche Zeug zu trinken.<\/p>\n<p>An dieser Stelle muss mein Kollege Paul erw\u00e4hnt werden. Am sp\u00e4ten Nachmittag des zweiten Tages war sein \u201esportlicher Ehrgeiz noch nicht ganz gestillt\u201c. In meinem Alter schwer nachzuvollziehen, ist er mit leichtem Rucksack und einem Einkaufszettel nochmal ins Tal gejoggt und hat f\u00fcr jeden von uns Vergessenes oder Gew\u00fcnschtes mitgebracht. F\u00fcr mich einen Liter lebensrettender Milch. Danke Paul.<\/p>\n<p>Wer von euch genauso w\u00e4hlerisch beim Essen ist wie ich, sollte sich den <a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/produkte\/anleitung-trekkingnahrung-selbermachen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel \u00fcber Trekkingfood von Enrico<\/a> durchlesen. Dort findet ihr hilfreiche Tipps und Tricks zum Kochen auf Wanderschaft.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag wartete nicht nur der Sulztaler Gletscher auf uns, sondern auch ein echt bescheidenes Wetter. W\u00e4hrend die eine H\u00e4lfte unserer Gruppe nicht aufh\u00f6rte, von Schauer zu reden, konnte ich nicht anders, als darauf hinzuweisen, dass ein Schauer ohne Pause eben einfach Regen ist. Und meine schon angesprochene Aversion gegen regendichte Kleidung steht in direktem Zusammenhang mit meiner Aversion gegen Regen. Aber sei\u00b4s drum. Mit dem ebenso bockigen Bergf\u00fchrer machten wir uns zu viert auf den Weg.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des ersten Teils der Wegstrecke durch flaches und sp\u00e4ter leicht ansteigendes Gel\u00e4nde ignorierte ich die anhaltenden \u201eSchauer\u201c und lie\u00df die geliehene Hardshell <a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/arc-teryx\/beta-lt-jacket-men.html?&amp;utm_campaign=blog&amp;utm_source=OetztalOA&amp;utm_medium=8\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beta LT von Arcteryx<\/a> im Rucksack. Auch die olle Regenhose, anno dazumal f\u00fcr 19.90\u20ac bei Tschibo erworben, blieb versteckt.<\/p>\n<p>Erst nach ca. einer Stunde, nachdem wir schon l\u00e4ngst in steilerem Gel\u00e4nde unterwegs waren und ein Anhalten und Auspacken immer komplizierter wurde, hatte ich ein Einsehen. Da mir zunehmend k\u00e4lter wurde, zog ich die Beta LT \u00fcber meine Softshelljacke, die an dieser Stelle einfach nicht mehr gegen das Wetter ankam.<\/p>\n<p>Der Grund f\u00fcr mein Unbehagen bei Kleidung mit wasserdichten Membranen ist in erster Linie die Umwelt. Die <a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/produkte\/schadstoffe-in-outdoorbekleidung-pfc\/https:\/\/www.camp4.de\/blog\/produkte\/schadstoffe-in-outdoorbekleidung-pfc\/?&amp;utm_campaign=blog&amp;utm_source=OetztalOA&amp;utm_medium=9\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schadstoffbelastung einer ausrangierten Regenjacke<\/a> bis ins kleinste Detail auseinanderzunehmen, sprengt hier den Rahmen. Und die Diskussionen, die dar\u00fcber gef\u00fchrt werden, sind sicher sehr kontrovers und oft viel zu emotional. Und meine pers\u00f6nliche Meinung ist auch nur eine einzelne.<\/p>\n<p>Trotzdem m\u00f6chte ich hier dazu ermuntern, euch Gedanken zu machen, ob man f\u00fcr die jeweilige Unternehmung unbedingt wasserdicht, atmungsaktiv und ultraleicht sein muss. F\u00fcr meine Ausfl\u00fcge in die Fr\u00e4nkische ganz klar nein. Wenn es regnet, sitze ich eh im Gasthaus. Und f\u00fcr das \u00fcberraschende Gewitter an einem sonst sch\u00f6nen Tag reicht mir auch ein Poncho f\u00fcr wenige Euros.<\/p>\n<p>Bei dem Sauwetter auf dem Weg zum Sulztaler Gletscher war ich allerdings froh \u00fcber die Jacke. Erstens: Ich war ich trocken. Und zweitens merkt man bei einem schwei\u00dftreibenden Anstieg schon, ob die Membran atmet oder nicht. F\u00fcr solche Aufgaben gibt es meines Wissens kaum ad\u00e4quate Alternativen.<\/p>\n<p>Im \u00dcberschwang der Gef\u00fchle nach diesem positiven Erlebnis (und aufgrund eines ph\u00e4nomenalen Angebotes von Arcteryx) hab ich mir die Jacke dann sp\u00e4ter selbst gekauft. Allerdings hab ich das sofort wieder bereut, als mich meine beiden durch jahrelange Nachhaltigkeitsreden ihres Vaters gepr\u00e4gten Kinder derart heftig ins Kreuzfeuer genommen haben, dass mir Angst und Bange wurde.<\/p>\n<p>Nun f\u00fchle ich mich jedes Mal als Verr\u00e4ter an der eigenen Sache, wenn es drau\u00dfen regnet.<\/p>\n<p>Wie auch immer, macht euch selbst eure Gedanken dazu. Bei uns im Laden gibt es jede Menge Produkte, die euch trocken genug durch eure Vorhaben bringen. Sprecht uns einfach an.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens haben wir den Gletscher nie erreicht. Noch bevor wir die Steigeisen anschnallen und das blau schimmernde Eis betreten konnten, blies unser Bergf\u00fchrer zum R\u00fcckzug. Zu nass, zu glatt, zu gef\u00e4hrlich. Naja, so war\u00b4s halt eine feuchte, aber trotzdem fr\u00f6hliche Bergwanderung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"lazyload aligncenter size-full wp-image-20930\" src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Gletscher_9.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Gletscher_9.jpg\" alt=\"Oetztal-Gletscher_9\" width=\"900\" height=\"506\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27900%27%20height%3D%27506%27%20viewBox%3D%270%200%20900%20506%27%3E%3Crect%20width%3D%27900%27%20height%3D%27506%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Gletscher_9-210x118.jpg 210w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Gletscher_9-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-Gletscher_9.jpg 900w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg kam nat\u00fcrlich doch die Sonne raus, da war\u00b4s aber zu sp\u00e4t, um noch mal aufzusteigen.<\/p>\n<p>Stattdessen nutzten wir den Rest des Tages f\u00fcr Fotos, ein bisschen wandern und barfu\u00df durch Gletscherb\u00e4che laufen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"lazyload aligncenter size-full wp-image-20938\" src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-bach-barfuss.jpg\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-bach-barfuss.jpg\" alt=\"Oetztal-bach barfuss\" width=\"900\" height=\"338\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27900%27%20height%3D%27338%27%20viewBox%3D%270%200%20900%20338%27%3E%3Crect%20width%3D%27900%27%20height%3D%27338%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-bach-barfuss-210x79.jpg 210w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-bach-barfuss-768x288.jpg 768w, https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-bach-barfuss.jpg 900w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Die letzte Nacht endete wie die erste im Freien mit Blick ins wunderbar verschneite Sulztal. Jetzt hie\u00df es Abschied nehmen, packen und absteigen.<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg machten wir noch zwei Stopps. Zuerst bei Hanwag, die haben eine Produktionsst\u00e4tte in Vierkirchen bei M\u00fcnchen. Dort haben wir die Diskussion \u00fcber die richtige Schuhgr\u00f6\u00dfe noch auf das n\u00e4chste Level gehoben.<\/p>\n<p>Und bevor es dann endg\u00fcltig auf die Autobahn gen Berlin ging, gabs dann doch noch einen Schweinebraten. Nicht so gut wie beim Kroder in der Fr\u00e4nkischen, aber nach drei Tagen Nudeln und Trockenfutter war es ein willkommener Abschluss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Im Herbst 2021 sind wir \u2013 8 Mitarbeiter des Camp4 \u2013 ins \u00d6tztal aufgebrochen, um unser doch recht unterschiedliches [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":236,"featured_media":20919,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[207,783,13,203,3059,7,5],"tags":[204,167,441,269,279],"class_list":["post-20881","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-camp4-on-tour","category-camp-geschichten","category-europa-gus-staaten","category-osterreich","category-outdoor-academy","category-outdoor-szene","category-reiseberichte","tag-alpen","tag-bergsteigen","tag-gletscher","tag-klettern-2","tag-klettersteig"],"geo":null,"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Oetztal-header-6.jpg","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p4csa8-5qN","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20881","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/236"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20881"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20881\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22914,"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20881\/revisions\/22914"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20919"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20881"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20881"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20881"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}