{"id":1895,"date":"2022-01-06T08:03:58","date_gmt":"2022-01-06T06:03:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/?p=1895"},"modified":"2024-06-26T12:41:25","modified_gmt":"2024-06-26T10:41:25","slug":"wintertouren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/reiseberichte\/wintertouren\/","title":{"rendered":"Nehmt den Teppich mit! &#8230; oder warum ich die K\u00e4lte lieben lernte"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1248px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-blend:overlay;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><p><strong>Wintertouren mit Ski und Pulka \u2013 eine allgemeine Beschreibung dieser Art des Reisens. Es ist wieder wie jedes Jahr. Die ersten ungem\u00fctlich kalten Tage im November lassen mich schaudern. Heimlich mache ich mir eine W\u00e4rmflasche f\u00fcr meine desorientiert kalten F\u00fc\u00dfe und umklammere eine hei\u00dfe Tasse Tee.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Obwohl ich mich das ganze Jahr darauf freue, habe ich jetzt ein mulmiges Gef\u00fchl beim Gedanken an die n\u00e4chste, nat\u00fcrlich l\u00e4ngst geplante Wintertour im hohen Norden. Um mich zu motivieren, lasse ich meine Gedanken schweifen, erinnere mich an unz\u00e4hlige wunderbare Erlebnisse und versuche, mich auf meine pr\u00e4genden und guten Erfahrungen zu besinnen.<\/p>\n<p>Die vielleicht wichtigste Erkenntnis, die sich mit gro\u00dfer Erleichterung jedes Jahr zuverl\u00e4ssig best\u00e4tigt, ist: <strong>Die K\u00e4lte ist gar nicht schlimm!<\/strong><\/p>\n<p>Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell sich der menschliche Organismus (jedenfalls meiner und der meiner Tourenpartner) an das Drau\u00dfensein bei ungewohnt niedrigen Temperaturen anpasst.<\/p>\n<p>Dabei spielen offenbar verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle:<\/p>\n<p>Man ist eben immer drau\u00dfen und tritt nicht aus gem\u00fctlicher Wohnung oder \u00fcberheiztem B\u00fcro pl\u00f6tzlich auf die nasskalte Stra\u00dfe. Und man ist in Bewegung, bewegt sich fort, meist viele Stunden am Tag. Auch der Schnee muss bewegt werden, mit der Schaufel zur Planierung des Zeltplatzes oder f\u00fcr die windgesch\u00fctzte Toilette.<\/p>\n<p>F\u00fcr Ruhephasen ist schnell eine Daunenjackenreserve zur Hand und zur Nacht nat\u00fcrlich ein warmer Schlafsack. Am wichtigsten aber ist neben geeigneter Bekleidung eine entsprechende mentale Voraussetzung.<\/p>\n<p><em>Dem Wetter die Stirn bieten<\/em> ist meine Devise. Ich glaube, das ist so wie mit aggressiven Hunden. Zeigt man sich \u00e4ngstlich, bei\u00dfen sie einen in den Hintern. So macht das die K\u00e4lte dann auch.<\/p>\n<p><strong>Schnee macht die Landschaft zug\u00e4nglicher!<\/strong><\/p>\n<p>L\u00e4uft man mit Rucksack vielleicht im Herbst auf dem s\u00fcdlichen Kungsleden in Schweden (was ganz wunderbar ist), so muss man sich beispielsweise im Rogen-Nationalpark durch schwieriges Terrain k\u00e4mpfen. Ger\u00f6llfelder, Sumpf, weite Umgehungen von Gew\u00e4ssern und am Abend oft langes Suchen nach einem ebenen, trockenen Platz f\u00fcrs Zelt, in dessen Boden auch die Heringe halten sollten.<\/p>\n<p>Ein halbes Jahr sp\u00e4ter: Sanfte Konturen statt schroffer Fels, weite, wei\u00dfe Ebenen statt Sumpf und Wasser und statt Zickzack entspanntes Geradeaus. Ich glaube, auch mein Orthop\u00e4de w\u00fcrde dem sanften Dahingleiten und der flie\u00dfenden Bewegung auf Skiern eher den Vorzug geben als dem markersch\u00fctternden Stolpern \u00fcber Stock und Stein. Der Energieaufwand verteilt sich durch den Einsatz der St\u00f6cke gleichm\u00e4\u00dfig auf den ganzen K\u00f6rper.<\/p>\n<p>Und \u00fcberall l\u00e4sst sich ein Zeltplatz errichten, die Schneeschaufel ersetzt das Tiefbauamt. \u00dcber sonst hartem, schwierigem Grund ist eine himmlische Decke ausgebreitet, weich und anpassbar. Schnell ist f\u00fcr die K\u00fcche und als bequemer Einstieg ins Schlafzimmer ein kleiner Keller im Vorzelt ausgehoben und Wasser gibt es sozusagen aus der Wand, man muss es nur auftauen.<\/p>\n<p><strong>Die Sinnlichkeit verschneiter Landschaft<\/strong><\/p>\n<p>Zweifellos hat jede Jahreszeit ihren Reiz. Das Spezielle am Winter ist seine Reduziertheit. Besonders das offene Fjell bietet dem reiz\u00fcberfluteten Auge Entspannung und \u00f6ffnet in seiner Stille die Sinne f\u00fcr besondere Wahrnehmung.<\/p>\n<p>Es ist wie minimalistische Musik. Alles reduziert sich auf Weniges. Das wirkt daf\u00fcr umso intensiver. Klare Linien, Nuancen des Lichtes \u00fcber Schneekristall. Weite wird zur magisch anziehenden Kraft.<\/p>\n<p>Was kommt hinterm Horizont? Vielleicht ist es die Sehnsucht nach Vollkommenheit und Ewigkeit. Durch den Kuss der Schneek\u00f6nigin verfiel auch Kay in Hans Christian Andersens M\u00e4rchen der kalten Sch\u00f6nheit, bis die Tr\u00e4nen Gerdas sein gefrorenes Herz wieder auftauten. (Ich f\u00fcrchte, mein Herz ist durch diesen wiederholten Prozess allm\u00e4hlich gefriergetrocknet, aber das klingt nicht besonders romantisch.)<\/p>\n<p><strong>Ein paar praktische Tipps:<\/strong><\/p>\n<p>Eine Pulka \u2013 der Gep\u00e4ckschlitten ist empfehlenswert. Auf Touren, die wesentlich l\u00e4nger als eine Woche geplant sind, wird sonst das Rucksackgewicht zu schwer. Abgesehen von steilen Passagen l\u00e4sst sich ein Schlitten leichter ziehen als ein schwerer Rucksack tragen. Und dabei spielen ein paar Kilo mehr oder weniger keine Rolle. Man kann also gro\u00dfz\u00fcgiger packen und unterwegs mehr Komfort genie\u00dfen. Die relativ teuren Pulken gibt es \u00fcbrigens auch bei <a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/?&amp;utm_campaign=blog&amp;utm_source=Wintertour&amp;utm_medium=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Camp4<\/a> zu leihen.<\/p>\n<p>Bei Anreise mit Flugzeug gilt die Pulka, auch voll bepackt bis zum Gewichtslimit, nach meiner Erfahrung als normales Gep\u00e4ckst\u00fcck wie ein gro\u00dfer Koffer. Dann bleiben noch die Skier als nicht gewichtsbegrenztes Zusatz- bzw. Sportgep\u00e4ck. Also am besten im Skisack verpackt, dann passen noch andere schwere Sachen mit rein.<\/p>\n<p>Ein kleiner klappbarer Bootswagen, unter den Schlitten gespannt, erleichtert den Gep\u00e4cktransfer bei Anreise mit verschiedenen Verkehrsmitteln erheblich.<\/p>\n<p><strong>Anreise- und Tourbeispiele:<\/strong><\/p>\n<p>Viele \u201ez\u00fcnftige\u201c und zugleich relativ nahe liegende M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine kompromisslose Nordlandtour bietet die <em>Hardangervidda<\/em> in S\u00fcdnorwegen. Dort hat schon Roald Amundsen f\u00fcr den S\u00fcdpol trainiert.<\/p>\n<p>Eine preiswerte Anreise gibt es mit Bus \u00fcber Oslo nach Rjukan am S\u00fcdrand der Hardangervidda (dort gibt\u2019s eine Seilbahn aufs Fjellniveau). Oder von Oslo mit der legend\u00e4ren Bergenbahn bis Geilo oder Finse am Nordrand. Eine Durchquerung der ebeneren \u00f6stlichen Vidda von S\u00fcd nach Nord oder umgekehrt ist eine tolle Tour und auch f\u00fcr Skianf\u00e4nger zu meistern.<\/p>\n<p>Eine faszinierende und sehr abwechslungsreiche Landschaft mit vielen bezeichneten Winterrouten gibt es im mittelschwedischen <em>J\u00e4mtland<\/em> und im angrenzenden Norwegen. Weite T\u00e4ler mit uraltem F\u00f6hrenbestand wechseln sich ab mit kahlen Hochebenen, stattlichen Bergen und Schwedens s\u00fcdlichsten Gletschern.<\/p>\n<p>Die Anreise dorthin ist mit allen Verkehrsmitteln einfach. Aufgrund des Spa\u00df-Ski-Tourismus an einigen Orten am Rande dieser Gegend gibt es mehrere Busverbindungen von Stockholm und eine Bahnlinie zwischen den Flughafenst\u00e4dten \u00d6stersund und Trondheim.<\/p>\n<p>Und wer es wirklich wissen will, der f\u00e4hrt oder fliegt ganz in den hohen Norden. Stilvoll mit der Norrland-Bahn von Stockholm nach <em>Abisko<\/em> oder mit dem Flieger nach <em>Kiruna<\/em> und weiter mit dem Bus bis <em>Nikkaluokta<\/em>. Von dort aus auf dem <em>Kungsleden<\/em> oder einmal rum um den <em>Kebnekaise<\/em>.<\/p>\n<p>Oder oder oder\u2026<\/p>\n<p><strong>Reisezeit:<\/strong><\/p>\n<p>Ich empfehle ganz klar: nicht vor Anfang M\u00e4rz! Der Winter im Norden dauert lang, wird aber in seiner zweiten H\u00e4lfte deutlich tourenfreundlicher. Vor allem sind die Tage l\u00e4nger, die Temperaturen allm\u00e4hlich etwas milder, das Eis auf den Gew\u00e4ssern ist am sichersten und es liegt genug Schnee. F\u00fcr einen fr\u00fchen Zeitraum spricht allerdings die ab Mitte M\u00e4rz abnehmende Wahrscheinlichkeit, das faszinierende Schauspiel des Polarlichtes zu erleben.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens, laut der amerikanischen Luft- und Raumfahrtbeh\u00f6rde NASA steigt und f\u00e4llt die Intensit\u00e4t der Polarlichter in einem Elfjahres-Zyklus. Die letzte Phase des solaren Maximums war 2013\/14, der n\u00e4chste H\u00f6hepunkt wird f\u00fcr 2024\/25 erwartet. Also M\u00fctze und dicke Socken an und nichts wie hin.<\/p>\n<p><strong>Wetter, Klima, Temperaturen\/Bekleidung:<\/strong><\/p>\n<p>Man muss mit allem rechnen. Von hemds\u00e4rmelig unter strahlender Sonne (Sonnencreme nicht vergessen!) bis hin zu Schneesturm, extremen Minusgraden und, pfui Teufel, sogar mit Regen. Habe ich leider im M\u00e4rz schon erleben m\u00fcssen. Dann baut man am besten sein Zelt auf und liest Polarexpeditionsberichte aus Zeiten, als die Welt noch in Ordnung war. F\u00fcr dieses Worst-Case-Szenario geh\u00f6rt also auch eine Regenjacke ins Gep\u00e4ck.<\/p>\n<p>Normalerweise liegt die durchschnittliche Tagestemperatur Mitte M\u00e4rz aber so zwischen -10\u00b0 und -15\u00b0. Bekanntlich hat ja der Wind einen wesentlichen Einfluss auf den W\u00e4rmehaushalt. Also au\u00dfen was Wind- oder ann\u00e4hernd Winddichtes anziehen, m\u00f6glichst \u00fcber den Hintern reichend, mit bestm\u00f6glicher, evtl. regulierbarer Dampfdurchl\u00e4ssigkeit (Empfehlung: Bergans Microlight Jkt). Und darunter blo\u00df nicht zuviel dickes Zeug! Nichts ist schlimmer als zu schwitzen. \u00dcber die <a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/woolpower\/?&amp;utm_campaign=blog&amp;utm_source=Wintertour&amp;utm_medium=2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Woolpower-Unterw\u00e4sche<\/a> (das Beste, was es gibt auf der Haut!) also nur eine d\u00fcnne Schicht aus Wolle oder Fleece (ganz wunderbar: R1 Pullover von Patagonia).<\/p>\n<p>An den Beinen bew\u00e4hren sich Skitourenhosen wie die Nuclei Pant von Arcteryx oder robuste Trekkinghosen wie die Lundhags Authentic Pant, ebenfalls \u00fcber Long Johns von Woolpower getragen.<\/p>\n<p>Mit meinem Schuhwerk &#8211; verschiedenen Lederstiefeln mit und ohne Goretex &#8211; war ich jahrelang unzufrieden. Nach sp\u00e4testens einer Woche waren sie nass, schwer und morgens steif gefroren. Vor allem die selbst produzierte Feuchtigkeit war das Problem. Zu einer so genannten VBL-Socke, einer Plastikt\u00fcte als Dampfsperre zwischen erster und zweiter Sockenschicht, konnte ich mich wegen des darunter entstehenden anaeroben und \u00fcbel riechenden Feuchtbiotopes nicht \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>Die Erl\u00f6sung f\u00fcr mich hei\u00dft \u201eHusky75\u201c von Lundhags. (Den Husky gibt es inzwischen &#8211; Stand 2020 &#8211; nicht mehr zu kaufen. Der Nachfolger hei\u00dft Guide 75mm und kann im Camp4 bestellt werden.)<\/p>\n<p>Ein Skistiefel f\u00fcr das 75mm NN-System, einfach konstruiert, hoch geschnitten \u2013 das macht Gamaschen \u00fcberfl\u00fcssig, mit einem Innenschuh aus Wollfilz. Den kann man rausnehmen und schnell trocknen, indem man abends eine 500ml Nalgene-Flasche mit hei\u00dfem Wasser rein steckt. So lassen sich ebenfalls die dicken Wollsocken und Handschuhe im Eilverfahren trocknen. Auch klamme H\u00e4nde genie\u00dfen das Hantieren mit der W\u00e4rmflasche.<\/p>\n<p>Mit Handschuhen muss wohl jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Wichtig ist, mehrere Paar dabei zu haben, zum Wechseln und Kombinieren bei verschiedenen Temperaturen.<\/p>\n<p>\u00dcber den Kopf wird in gro\u00dfem Umfang die K\u00f6rpertemperatur reguliert. Also auch hier verschiedene Versionen parat haben. Am liebsten trage ich eine wollene M\u00fctze, in der ein Stirnband aus Windstopper eingearbeitet ist. So sind die empfindlichen Ohren gesch\u00fctzt, nach oben aber kann man ungehindert Dampf ablassen. Falls es daf\u00fcr zu kalt ist, bleibt noch die Kapuze des Anoraks.<\/p>\n<p>Weitere wichtige Accessoires sind Polar-Buff (Schlauchtuch mit Fleece, ersetzt den Schal), Balaklava (Schlauchm\u00fctze als Gesichtsschutz bei eisigem Wind) und Sonnen- und Skibrille.<\/p>\n<p><strong>Komfort:<\/strong><\/p>\n<p>Dank des gro\u00dfz\u00fcgigen Gep\u00e4ckschlittens k\u00f6nnen wir es uns so richtig gut gehen lassen.<br \/>\nNehmt das gro\u00dfe Zelt mit, die dicke Matte <strong>UND DEN TEPPICH! <\/strong>Ja, die Evazote 4mm, auch Zeltteppich genannt, ist eine leichte, d\u00fcnne 2&#215;1-Meter-Isomatte und gibt dem Wohnzimmer eine angenehme Grundisolation. Und ganz wunderbar, die Trekker Lounge! Macht mit wenigen Handgriffen aus der Matte einen komfortablen Sessel. Daneben, auf dem Couchtisch (Sperrholzbrett selfdesigned) ein Kerzenstumpen, der hei\u00dfe Tee und die Schale mit Chips. Mit Daunenjacke und den Beinen im Schlafsack \u2013 so l\u00e4sst es sich leben!<\/p>\n<p><strong>Sicherheit:<\/strong><\/p>\n<p>Es versteht sich, dass die Zuverl\u00e4ssigkeit der Ausr\u00fcstung im Winter besondere Bedeutung hat. Bei den folgenden drei Beispielen ist die Funktionalit\u00e4t elementar.<\/p>\n<p>My tent is my castle! Die Belastungen f\u00fcrs Zelt sind durch Wind, Schnee und K\u00e4lte enorm. Der Aufbau sollte auch unter widrigen Bedingungen beherrschbar sein. Ich f\u00fcrchte, man kommt unter diesen Aspekten an der Marke <a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/hilleberg\/?&amp;utm_campaign=blog&amp;utm_source=Wintertour&amp;utm_medium=3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hilleberg<\/a> nicht vorbei (Tipp f\u00fcr zwei Personen: <a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/hilleberg\/keron-3.html?&amp;utm_campaign=blog&amp;utm_source=Wintertour&amp;utm_medium=4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Keron 3<\/a>).<\/p>\n<p>Da sich im Winter die meisten Lebensmittel au\u00dfer dem Rum nur in getrocknetem Zustand transportieren lassen, braucht man zu deren Verzehr und zum Verl\u00e4ngern des Rums viel aus Schnee gewonnenes Wasser. Der Kocher muss also wahre Heldentaten vollbringen und sollte entsprechend liebevoll gewartet sein. Trotzdem verstecke ich immer noch einen Ersatzkocher im Gep\u00e4ck, denn ein Versagen bedeutet Abbruch der Tour. Mein Tipp: <a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/primus\/omnifuel-ii-set.html?&amp;utm_campaign=blog&amp;utm_source=Wintertour&amp;utm_medium=5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Omnifuel von Primus<\/a>.<\/p>\n<p>Last but not least, der mollige Schlafsack. Der Ort zum Wohlf\u00fchlen und Regenerieren nach den Strapazen. Ein guter Daunenschlafsack bietet den besten Komfort. Ein wasserabweisendes Au\u00dfenmaterial ist wichtig und nat\u00fcrlich die entsprechende Isolationsleistung. Ein Traum von einem Sack: <a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/western-mountaineering-winterschlafsack-puma-gws.html?&amp;utm_campaign=blog&amp;utm_source=Wintertour&amp;utm_medium=6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Puma GWS von Western Mountaineering<\/a>! Durch ein Inlet aus d\u00fcnnem Fleece (Tipp: Reactor von Sea to Summit) wird es darin noch kuscheliger.<\/p>\n<p>Wann immer m\u00f6glich, z. b. w\u00e4hrend des ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcckes (\u201enat\u00fcrlich mit Spiegeleiern und Speck\u201c), sollte der Schlafsack \u00fcberm Gest\u00e4nge der Pulka gel\u00fcftet werden. (\u201eOh Gott, es gibt doch wieder nur M\u00fcsli\u201c).<\/p>\n<p><strong>Orientierung:<\/strong><\/p>\n<p>Bereits zu Hause, wo es noch sch\u00f6n warm ist, macht es mir gro\u00dfen Spa\u00df, \u00fcber Landkarten zu streifen. Bevor es dann ernst wird, best\u00fccke ich meinen kleinen Garmin Dakota 20 mit entsprechenden Daten. Nat\u00fcrlich kommen auf die Tour auch Papierkarte und Kompass mit. Wenn aber schon bestimmte Punkte oder evtl. die geplante Route im Navi gespeichert ist, erleichtert das die Orientierung bei schlechter Sicht erheblich.<\/p>\n<p>Ein GPS-Ger\u00e4t, im Winter mit Lithium-Batterien betrieben, ist auch unter dem Sicherheitsaspekt zu empfehlen. Notfalls findet man die rettende H\u00fctte oder auch das eigene Zelt.<\/p>\n<p>Gerne gebe ich meine Erfahrungen weiter: <a href=\"mailto:matthias.mueller@camp4.de\">matthias.mueller@camp4.de<\/a><\/p>\n<\/div><div class=\"awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-1 button-span-no\" style=\"--more-btn-alignment:center;\"><div style=\"margin:-5px;--awb-bordersize:0px;\" class=\"fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-12 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-1\"><div style=\"padding:5px;\" class=\"fusion-grid-column fusion-gallery-column fusion-gallery-column-3 hover-type-zoomin\"><div class=\"fusion-gallery-image\"><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/in-den-weiten-lapplands-3.jpg\" rel=\"noreferrer\" data-rel=\"iLightbox[gallery_image_1]\" class=\"fusion-lightbox\" target=\"_self\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/in-den-weiten-lapplands-3.jpg\" 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