{"id":18493,"date":"2019-05-04T19:09:57","date_gmt":"2019-05-04T17:09:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/?p=18493"},"modified":"2024-06-17T10:23:53","modified_gmt":"2024-06-17T08:23:53","slug":"reisebericht-sri-lanka-raus-aus-berlin-rein-ins-paradies","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/reiseberichte\/reisebericht-sri-lanka-raus-aus-berlin-rein-ins-paradies\/","title":{"rendered":"Reisebericht: Sri Lanka &#8211; Raus aus Berlin, rein ins Paradies!"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Drei Monate Auszeit vollgepackt mit Abenteuern, Wellen zum Surfen, einer unglaublichen Tierwelt und einer mir noch unbekannten Kultur.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Es ist der 27.09.2018, 17 Uhr: Wir befinden uns am Flughafen Tegel. Nach nur 11 Stunden Flug<\/p>\n<p>mit Qatar Airlines soll ich in Colombo, Sri Lanka ankommen. Es gibt einen kleinen 40 min\u00fctigen Zwischenstopp in Doha, Qatar und dann geht es ab auf die Insel. Auf mich, meinen 70 Liter vollen Rucksack, einer Boardbag mit zwei Surfbrettern und einem Rucksack voll Fotoequipment warten drei Monate Auszeit vollgepackt mit Abenteuern, Wellen zum Surfen, einer unglaublichen Tierwelt und einer mir noch unbekannten Kultur.<\/p>\n<p>Nach einem sehr entspannten Flug komme ich in Colombo an. Quer durch die Stadt, mit dem chaotischen Verkehr, geht es in Richtung Madiha. Ich tauche in eine ganz neue Welt ein. Wir durchqueren die wuselige Stadt Matara und biegen in eine Querstra\u00dfe ein um nach Madiha zu kommen. Es ist ein kleiner Ort ganz im S\u00fcden, etwa vier Autostunden von Colombo entfernt. Kaum angekommen \u00fcberw\u00e4ltigt mich der Urwald und die vielen Tierger\u00e4usche. Es ist noch besser als erwartet und das Meer ist gleich vor der T\u00fcr. Willkommen im Paradies!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka\/camp4_reisebericht_02_sri_lanka.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"Surferin am Morgen\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka\/camp4_reisebericht_02_sri_lanka.jpg\" alt=\"Sri Lanka - Surferin am fr\u00fchen Morgen\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die kommenden Wochen werde ich bei Drivethru verbringen. Ein kleines Camp f\u00fcr Surfer und alle die es noch werden wollen. Ich werde das Team aus fotografischer Sicht unterst\u00fctzen. Die erste Nacht in der sehr einfachen Behausung ist aufregend. Schw\u00fcl, warm und in st\u00e4ndiger Angst, dass eine Schlange in mein Bett kriechen k\u00f6nnte. Vom Gecko \u00fcber Spinnen, Sandfl\u00f6he, Moskitos, Warane, Hunde, Skorpione, Pfauen, Affen bis hin zu Schlangen ist alles in den drei Monaten vertreten und sicher noch viel mehr. Gerade im Oktober, der Regenzeit, sollte man schauen wo man hintritt, denn Skorpione kommen dann unter Steinen hervor und Schlangen sind dann sehr agil.<\/p>\n<p>Zwei Monate an einem Ort zu wohnen hat mir die M\u00f6glichkeit geboten, die Kultur und die Menschen besser kennenzulernen. Vor allem in der Vorsaison, bis Ende November, halten sich die Touristenstr\u00f6me im S\u00fcden in Grenzen. Viele Caf\u00e9s haben noch nicht ge\u00f6ffnet und die Uhren drehen sich langsamer. Ich besuche Schulfeste, schaue mir Schulen an und lerne die Dorfbewohner kennen. Alle sind sehr aufgeschlossen und hilfsbereit. Sie zeigen mir Ern\u00e4hrungs-Tricks, wenn der Magen mal nicht mitspielt und ich zeige ihnen wie man Bananenbrot backt. Es ist ein super spannender Austausch.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka\/camp4_reisebericht_05_sri_lanka.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"Fischer am Strand von Wligma\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka\/camp4_reisebericht_05_sri_lanka.jpg\" alt=\"Sri Lanka - einheimische Fischer\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Durch meine fotografische Arbeit bin ich jedem Tag am Strand von Weligama. Ich lerne die Fischer kennen und nicht selten pr\u00e4sentieren sie mir ihre neuesten F\u00e4nge. Wichtig ist dabei immer die Kultur zu respektieren und am Strand nicht zu freiz\u00fcgig umherzulaufen. Mit dem Beginn der Hauptsaison werden die Str\u00e4nde immer voller. Viele Surfschulen sind am Strand zu finden und vermieten ihre Bretter. Es f\u00fchrt dazu, dass es im Wasser sehr voll wird. Dadurch lerne ich jedoch mehr Str\u00e4nde kennen. Wir weichen aus und fahren durch Madiha nach Black Sands. Ein Strand mit schwarzem Sand, wie der Name es schon sagt. Hier ist es ruhiger und mehr Surf- als Badeort. Auch Islands, in der Bucht von Weligama ist ein super Ort um Surfen zu lernen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka\/camp4_reisebericht_06_sri_lanka.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"gro\u00dfartige Bedingungen f\u00fcr mich als Fotografin\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka\/camp4_reisebericht_06_sri_lanka.jpg\" alt=\"Sri Lanka - Surfer auf Welle\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Alle Wellen an diesen Str\u00e4nden brechen auf Sandb\u00e4nken, dass macht es besonders angenehm, falls man ins Wasser f\u00e4llt. Traurig dabei macht mich jedoch immer der viele M\u00fcll, der am Strand liegt. Von Strohhalmen \u00fcber Plastikzahnb\u00fcrsten und Schuhen ist alles dabei. Wir veranstalten Beach Clean Ups und versuchen auf so viel Plastik, wie m\u00f6glich, zu verzichten. Ein Tipp: Am besten eine eigene Trinkflasche und einen Stoffsack f\u00fcr gebrauchte W\u00e4sche mitnehmen, den man zur W\u00e4scherei geben kann. Ansonsten bekommt man die W\u00e4sche immer im Plastikt\u00fcten zur\u00fcck.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka\/camp4_reisebericht_03_sri_lanka.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"perfekt brechende Wellen\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka\/camp4_reisebericht_03_sri_lanka.jpg\" alt=\"Sri Lanka - perfekt brechende Wellen\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Doch zur\u00fcck zum Meer: Mich pers\u00f6nlich reizen gr\u00f6\u00dfere Wellen mit Riff darunter, denn dann gibt es sehr oft saubere und sch\u00f6ne Wellen, die an einem bestimmten Punkt brechen. Es sind perfekte Wellen, um meine Surfk\u00fcnste weiterzuentwickeln und um Surfer zu fotografieren. Mein Equipment daf\u00fcr: Flossen, meine Canon, das Unterwassergeh\u00e4use und eine Neoprenweste.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka\/camp4_reisebericht_04_sri_lanka.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"tierische Strandbewohner\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka\/camp4_reisebericht_04_sri_lanka.jpg\" alt=\"Sri Lanka - Krebs am Strand\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nachdem ich mehrmals \u00fcber das Riff geschliffen wurde, als ich an Land wollte, war ich vor allem f\u00fcr letzteres sehr dankbar. Doch all das vergesse ich, wenn neben mir eine Schildkr\u00f6te auftaucht und mich begr\u00fc\u00dft. So schnell wie sie gekommen ist, war sie auch wieder weg aber es war einmalig. Trotz voller Str\u00e4nde gibt es in Sri Lanka noch Spots wo man zu viert im Wasser sitzt. Gerne wird darum ein gro\u00dfes Mysterium gemacht um den Touristenstr\u00f6men zu entgehen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka\/camp4_reisebericht_07_sri_lanka.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"Unterwasseraufnahme\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka\/camp4_reisebericht_07_sri_lanka.jpg\" alt=\"Sri Lanka - Taucher unter Wasser\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach zwei Monaten surfen und fotografieren ging es landeinw\u00e4rts um auch den Rest des Landes kennenzulernen. Per Bus, Motoroller, Zug und TukTuk komme ich gut aber langsam voran. F\u00fcr eine Strecke von 200km braucht der Zug von Kandy nach Ella etwa sieben Stunden! Geduld ist oberste Priorit\u00e4t. Daf\u00fcr komme ich umso mehr mit den Einheimischen in Kontakt und treffe immer wieder auf sehr freundliche Menschen, die gerne helfen und sich k\u00fcmmern. Nach entz\u00fcndeten Wunden vom Surfen, werde ich vom Homestay-Besitzer mit dem Motorrad ins Krankenhaus gefahren. Ein Abenteuer f\u00fcr sich aber ich bin ihm so dankbar f\u00fcr alles.<\/p>\n<p>Die Tour durch Sri Lanka geht von Madiha \u00fcber Colombo, wo ich meinen Freund vom Flughafen abhole, nach Dambulla um den Sigirya Felsen zu erklimmen. Nachdem wir die Touristenmassen gesehen haben, entschliessen wir uns den kleineren Berg, den Pidurangala Rock, daneben in Angriff zu nehmen und werden mit einem tollen Blick auf den Sigirya Felsen belohnt. Der Eintritt auf den Sigirya Felsen kostet rund 30\u20ac. Der Eintritt f\u00fcr den Pidurangala Felsen nur 2,50\u20ac,<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka-2\/camp4_reisebericht_11_sri_lanka.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"entlang der K\u00fcstenstra\u00dfe\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka-2\/camp4_reisebericht_11_sri_lanka.jpg\" alt=\"Sri Lanka - auf der K\u00fcstenstra\u00dfe mit Meerblick\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dambulla ist eine sehr authentische Stadt. Ich mag das Chaos und die kleinen L\u00e4den am Stra\u00dfenrand. Ein kleines Detail am Rande: Was wir unter langen Haaren verstehen wird in Sri Lanka um ein vielfaches \u00fcberboten. Lange Haare und zwar diese, die bis zum Po und noch viel l\u00e4nger sind, sind keine Seltenheit sondern Standard und sehr oft in Dambulla zu sehen.<\/p>\n<p>Unsere Unterkunft, mit einem kleinen Garten liegt abseits der Hauptstra\u00dfe von Dambulla. Da es in der Stadt wenig Lokale gibt, die uns ansprechen, essen wir im Homestay. Es gibt Rice and Curry. Dieses Gericht wird uns f\u00fcr den Rest unserer Reise begleiten, doch auch, wenn es immer den gleichen Namen tr\u00e4gt, ist es immer wieder anders. Neben Reis gibt es Dahl (Linsencurry), Fleisch oder Fisch und verschieden zubereitetes Gem\u00fcse. F\u00fcr jeden Geschmack ist etwas dabei. Knoblauch ist allerdings immer enthalten und hilft so gut, dass ich nach einem Monat fast komplett auf M\u00fcckenspray verzichten kann. Das Fr\u00fchst\u00fcck besteht meistens aus Curd (eine Mischung aus Joghurt und Quark), frischen Fr\u00fcchten, wie Ananas, Papaya und Wassermelone sowie aus herzhaften Egghoppern, Coconut Rotis und einer Chili-Knoblauch Paste.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka\/camp4_reisebericht_08_sri_lanka.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"Immer weiter fahren wir ins Hochland hinein\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka\/camp4_reisebericht_08_sri_lanka.jpg\" alt=\"Sri Lanka - wir fahren durch W\u00e4lder ins Hochland\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Von Dambulla aus fahren wir mit dem Bus nach Kandy. Es ist bereits brechend voll im Bus als der Fahrer zu uns kommt und uns einen Platz zuweist. Wir f\u00fchlen uns wie die typischen Touristen, die bevorzugt werden, doch ich vertraute dem Fahrer und wir setzen uns. Letztendlich sind wir gl\u00fccklich dar\u00fcber, als wir sehen wie voll der Bus noch wird. Unser Gep\u00e4ck befindet sich \u00fcbrigens am anderen Ende des Busses. Nachdem auch andere Passagiere die Taschen der Stehenden halten sind wir beeindruckt. Wie w\u00e4re so etwas in Berlin?<\/p>\n<p>In Kandy steigen wir in den Zug in Richtung Ella. Auf uns wartet eine siebenst\u00fcndige Zugtour durch Teeplantagen, einem beeindruckenden Hochland mit schottischen Landh\u00e4usern sowie englischen Bahnh\u00f6fen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka-2\/camp4_reisebericht_12_sri_lanka.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"Ein einsamer Berg\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka-2\/camp4_reisebericht_12_sri_lanka.jpg\" alt=\"Sri Lanka - Ein einsamer Berg\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>In Ella angekommen \u00fcberraschten uns nach \u00fcber zwei Monaten Ruhe die vielen Touristen und die vielen Bars auf der Hauptstra\u00dfe. So etwas hatte ich in ganz Sri Lanka noch nicht gesehen. Abseits der Hauptstra\u00dfe gibt es jedoch sehr viele tolle, ruhige Unterk\u00fcnfte mit wirklich gutem Essen. Von Egghoppern \u00fcber Curd bis hin zu Rice and Curry war das Essen einfach nicht zu toppen. Am besten isst man bei den Familien selbst, es ist unfassbar lecker. An touristischen Sehensw\u00fcrdigkeiten und im Zug bekommt man sehr leckere Snacks, wie Ananas, Mangos und Bananen. Zugreifen und genie\u00dfen!<\/p>\n<p>Die Unterkunft Idyll Homestay in Ella kann ich w\u00e4rmstens empfehlen. Mit Blick auf das Tal genie\u00dfen wir vier sch\u00f6ne Tage im Hochland und wohnen in einem wundersch\u00f6nen Holzhaus. Die Fenster sollten jedoch geschlossen oder angekippt aber nie offen bleiben. Diesen Fehler machten wir, w\u00e4hrend dessen wir ein paar Treppenstufen weiter oben auf der Couch Tee tranken, Karten spielten und eine Gruppe Affen beim Herumtollen beobachteten. Bis uns auffiel, dass die Affen auf unserer Holzh\u00fctte sa\u00dfen und unser Fenster offen ist war es schon zu sp\u00e4t und sie inspizierten unser Badezimmer von innen.<\/p>\n<p>Nachdem wir die H\u00fcgel rund um Ella entdeckt haben ging es in den Regenwald. Wir wollen die vielen Tiere sehen, die Sri Lanka so spannend machen. Mit Schlangen, Waranen, allerlei Skorpionen sowie Affen hatte ich bereits Bekanntschaft gemacht und war sehr froh, dass wir am Ende nur Eidechsen, Spinnen und Agame gesehen haben. Je trockener es wird, desto weniger Schlangen. Mittlerweile ist es Dezember.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka\/camp4_reisebericht_10_sri_lanka.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"Elefanten im Udawalawe Nationalpark\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka\/camp4_reisebericht_10_sri_lanka.jpg\" alt=\"Sri Lanka - Elefanten im Udawalawe Nationalpark\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Doch ein Highlight steht noch aus. Neben den vielen kleinen Tieren gibt es auch die gro\u00dfen. Die sind so eher nach meinem Geschmack und ich bin sprachlos als ich endlich Elefanten im Udawalawe Nationalpark zu Gesicht bekomme. So ruhig wie sie durch das Gestr\u00fcpp laufen und so wundersch\u00f6n. Im See lauert noch ein Krokodil und w\u00e4re fast nicht zu sehen gewesen. Es ist gut so fr\u00fch wie m\u00f6glich im Nationalpark zu sein, denn man umgeht die Touristen und die Sonne steht noch nicht zu hoch.<\/p>\n<p>Zusammengefasst ist Sri Lanka wunderbar vielf\u00e4ltig und f\u00fcr jeden ist etwas dabei. Mag man die kleinen Tiere, dann ist der Regenwald zu empfehlen. F\u00fcr die gro\u00dfen Tiere sind die vielen Nationalparks ideal. Auch Flora und Fauna sind wundersch\u00f6n.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka\/camp4_reisebericht_09_sri_lanka.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"freundliche Menschen, egal wo ich mich befand\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka\/camp4_reisebericht_09_sri_lanka.jpg\" alt=\"Sri Lanka - Mutter mit Sohn auf dem Arm\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Kultur ist sehr spannend und will entdeckt werden. Die Menschen sind sehr offen und interessiert. Nach vielen Jahren B\u00fcrgerkrieg und einem verheerenden Tsunami haben sie viel Leid erfahren und viel erlebt. Das habe ich in der Auseinandersetzung mit ihnen gemerkt und f\u00fcr mich gelernt, dass es wichtig ist sich auch vor und w\u00e4hrend der Reise damit auseinanderzusetzen um Kultur und Menschen besser zu verstehen und zu respektieren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka-2\/camp4_reisebericht_13_sri_lanka.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"Morgenhygiene im Meer\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-sri-lanka-2\/camp4_reisebericht_13_sri_lanka.jpg\" alt=\"Sri Lanka - Fischer beim Z\u00e4hneputzen im Meer\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Kurz vor Weihnachten geht es f\u00fcr uns zur\u00fcck ins kalte Deutschland. Das erste was ich mache ist, die Nase aus dem Auto zu strecken und die k\u00fchle, kalte Luft einzusaugen. Was ich vermisse: den Trubel, die Herzlichkeit, nat\u00fcrlich die Schildkr\u00f6ten im glasklaren Wasser direkt vor der Haust\u00fcr , die Wellen und den immer heilenden Samahan-Tee.<\/p>\n<p><strong>Was sollte man auf jedenfalls dabei haben:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>lange leichte Stoffhose (auch f\u00fcr den Strand in den Regenzeit von Vorteil um sich vor Sandfl\u00f6hen zu sch\u00fctzen)<\/li>\n<li>ein gro\u00dfes Tuch, weil man die Beine in Tempeln bedecken muss (auch M\u00e4nner)<\/li>\n<li>M\u00fcckenspray mit Deet<\/li>\n<li>Moskitonetz<\/li>\n<li>lockere und leichte Kleidung<\/li>\n<li>Taschenlampe um sich gegen Skorpione und Schlangen zu wappnen<\/li>\n<li>eine M\u00fctze als Sonnenschutz<\/li>\n<li>Pflaster und Desinfektionsspray (beides gibt es nicht in Sri Lanka)<\/li>\n<li>eine Trinkflasche (Plastik vermeiden)<\/li>\n<li>gute Sonnencreme<\/li>\n<li>Ohrentropfen, falls man viel im Wasser ist<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Short Cuts:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Ein Visa kann man sich am Flughafen holen<\/li>\n<li>Bargeld sollte man immer in kleinen Scheinen dabei haben (Geld kann man am Flughafen abheben)<\/li>\n<li>die Internetverbindung ist \u00fcberall sehr gut (f\u00fcr l\u00e4ngere Aufenthalte lohnt sich eine lokale Sim-Karte zum Beispiel von Dialog)<\/li>\n<\/ul>\n<p><em><strong>Du hast Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschl\u00e4ge?<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Schreib uns eine E-Mail:\u00a0<a href=\"mailto:blog@camp4.de\">blog@camp4.de<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Drei Monate Auszeit vollgepackt mit Abenteuern, Wellen zum Surfen, einer unglaublichen Tierwelt und einer mir noch unbekannten Kultur.<\/p>\n","protected":false},"author":226,"featured_media":18499,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[11,5,2938],"tags":[2222,2940,33,2939],"class_list":["post-18493","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-asien","category-reiseberichte","category-sri-lanka","tag-asien","tag-paradies","tag-reisebericht","tag-sri-lanka"],"geo":{"latitude":0,"longitude":0,"description":null},"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/header-4.jpg","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p4csa8-4Oh","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18493","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/226"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18493"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18493\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22970,"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18493\/revisions\/22970"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18499"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18493"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18493"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18493"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}