{"id":17971,"date":"2019-02-14T12:00:31","date_gmt":"2019-02-14T10:00:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/?p=17971"},"modified":"2024-06-17T10:24:52","modified_gmt":"2024-06-17T08:24:52","slug":"reisebericht-schweden-hoega-kusten-oktober","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/reiseberichte\/reisebericht-schweden-hoega-kusten-oktober\/","title":{"rendered":"Reisebericht: Schweden &#8211; unterwegs auf dem &#8222;H\u00f6ga Kusten Leden&#8220; im Oktober"},"content":{"rendered":"<p><strong style=\"font-size: 11pt;\">Hi\u2026..ich bin janiZe, arbeite hier im Camp und wollte schon ziemlich lange mal wandern gehen. Da ergab es sich, dass ich einiges an \u00dcberstunden angesammelt hatte und mich dazu entschloss, eben genau diese f\u00fcr meinen Wunsch zu verbraten.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Eigentlich war die Idee,\u00a0alleine loszumachen, weil ich sonst immer mit Familie unterwegs bin und meine Kinder jetzt nicht \u201eJUCHEEE\u201c schreien, wenn es ums Wandern geht. Aber um ehrlich zu sein,\u00a0bin ich kein Alleinreisetyp und deshalb habe ich meine Freundin Miri gefragt, ob sie nicht Lust h\u00e4tte,\u00a0mich zu begleiten. Zumal sie auch meist mit ihren Kindern unterwegs ist und uns beiden eine kleine Auszeit von Beruf und Familie bestimmt gut tun w\u00fcrde. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Es geht also den 130 km langen \u201eH\u00f6ga kustenleden\u201c von H\u00e4rn\u00f6sand nach \u00d6rnsk\u00f6ldsvik am Bottnischen Meerbusen an der schwedischen Sch\u00e4renk\u00fcste entlang.<\/p>\n<p>Wir haben uns besprochen, wirklich viel gesprochen, Packlisten erstellt, haben uns einen Speiseplan erarbeitet und zur Probe gepackt. Zudem nervte ich\u00a0meine\u00a0Kollegen mit Fragen und auch Ausleihw\u00fcnschen. Wir buchten Fl\u00fcge sowie Bahntickets, machten die letzten Besorgungen und dann war es endlich soweit: Heute war Tag X. <strong><em><b><i>Heute <\/i><\/b><\/em><\/strong><strong><em><b><i>ging <\/i><\/b><\/em><\/strong><strong><em><b><i>es endlich los!\u00a0<\/i><\/b><\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-1\/hoega-kusten-schweden-flughafen.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"Voller Vorfreude am Flughafen\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-1\/hoega-kusten-schweden-flughafen.jpg\" alt=\"H\u00f6ga Kusten - Voller Vorfreude am Flughafen\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich wurde mit Sack und Pack auf dem Motorrad zur Arbeit gefahren. Richtig geh\u00f6rt: Mein Mann brachte mich mit meinem fast 17 kg schweren Rucksack mit dem Moped zur Arbeit. Dort half ich noch ein paar Stunden im Lager. Danach ging es ab zum Bahnhof und rein in den Zug. Miri wartete im Zug schon voller Vorfreude auf mich. Nun sind wir noch flink zum Flughafen gefahren und zack zum Check-in. Der Flieger nach Stockholm ging um ca. 16:00 Uhr. Dort angekommen, mussten wir noch schnell in der Innenstadt Gaskartuschen f\u00fcr unseren Kocher besorgen, denn diese d\u00fcrfen im Flugzeug ja nicht mitgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Im Internet hatten wir uns vorab schon ein Center nahe dem Zentralbahnhof rausgesucht und auch wenn wir in diesem ersten Center kein Gl\u00fcck hatten, war es trotzdem kein Problem,\u00a0in der City Gas zu kaufen. Dann hie\u00df es, warten auf den Zug Richtung H\u00e4rn\u00f6sand um 23:00 Uhr. Wir entschieden uns f\u00fcr den Nachtzug, weil wir dann am Morgen gleich loslaufen konnten. Wir mussten noch einmal in den Bus umsteigen, aber das war alles echt okay.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-1\/hoega-kusten-schweden-den-schildern-folgen.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"Wir folgen den blauen Schildern\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-1\/hoega-kusten-schweden-den-schildern-folgen.jpg\" alt=\"H\u00f6ga Kusten - Wir folgen den blauen Schildern\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nun, nach n\u00e4chtlichem Rumgereise, stiegen wir um 6:00\u00a0Uhr\u00a0aus dem Bus und waren da. Tja, sah nur erst mal so gar nicht nach dem aus, was wir erwarteten. Der Bus hielt nur f\u00fcr uns kurz an einer Parkbucht an der E4, mitten im Nirgendwo. Der Einstieg zum Leden war in der Tat sehr unscheinbar. Schotterpiste, unausgeschildert und nur durch Zufall entdeckt, obwohl man zugeben muss, dass es die einzige M\u00f6glichkeit ist,\u00a0von dort loszulaufen. Und schwupps, nach ein paar Metern kam dann auch das erste Schild und verk\u00fcndete uns:\u00a0\u201eJA, ihr seid richtig\u201c.<\/p>\n<p>Von da an ging es immer den Markern nach. Ich kann wirklich sagen, wenn der Weg erst mal gefunden ist, war es ziemlich leicht,\u00a0diesem zu folgen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-1\/hoega-kusten-schweden-wie-aus-dem-bilderbuch.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"Ein idyllisches Schweden wie aus dem Bilderbuch\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-1\/hoega-kusten-schweden-wie-aus-dem-bilderbuch.jpg\" alt=\"H\u00f6ga-Kusten - Schweden wie aus dem Bilderbuch\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich werde jetzt nicht jede einzelne Etappe beschreiben, denn das kann man auch \u00fcberall anders nachlesen. Ich m\u00f6chte einfach ein paar Eindr\u00fccke schildern und den\u00a0einen oder anderen Gedanken teilen.<\/p>\n<p>Alle Kolleginnen und Kollegen aus dem Camp4 sind drau\u00dfen viel unterwegs, aber es macht ja nicht jeder alles und so kommt es nat\u00fcrlich vor, dass ein jeder sein Spezialgebiet hat. Wenn man mich fragt: \u201eWir wollen mit der Familie paddeln gehen\u201c oder \u201eWir machen eine Familienradtour zur Ostsee.\u201c, dann kann ich viel n\u00fctzliche Tipps geben und beraten, aber einem mehrt\u00e4gigen Wanderweg zu folgen,\u00a0war neu f\u00fcr mich. Und ich kann schon mal vorwegnehmen, dass ich eine ganze Menge gelernt sowie erfahren habe und jetzt viel davon in meine Beratung einflie\u00dfen lassen kann.<\/p>\n<p>Mit Sicherheit gibt es Packlisten, die dir helfen,\u00a0dein Equipment zusammenzustellen, aber dennoch ist jeder von uns individuell und hat besondere Anspr\u00fcche als auch Priorit\u00e4ten. Der eine wandert lieber mit einer Trinkflasche und macht Trinkpausen. Der andere bedient sich lieber eines Trinksystems, bei dem er jederzeit trinken kann,\u00a0ohne anhalten zu m\u00fcssen. Und dies ist nur eine von ungef\u00e4hr hundert Fragen, die man sich stellt. Dann geht es weiter \u00fcber die Bekleidung, die richtigen Schuhe und Wanderst\u00f6cke, Zelt ja oder nein und so weiter und so\u00a0fort\u2026<\/p>\n<p>Miri und ich haben uns zum Beispiel daf\u00fcr entschieden, Trinksysteme zu nutzen sowie\u00a0ein Zelt mitzunehmen und uns nicht ausschlie\u00dflich auf die frei zur Verf\u00fcgung stehenden H\u00fctten zu verlassen. Wir haben unsere Rucks\u00e4cke\u00a0\u2013\u00a0neben dem pers\u00f6nlichen Bedarf \u2013 in Kochen, K\u00fcche und Behausung aufgeteilt. Bei der Bekleidung haben wir versucht, uns auf das N\u00f6tigste zu beschr\u00e4nken. Das f\u00e4llt nicht immer so leicht. Ein pers\u00f6nlicher Dank geht hier an die Jungs aus dem Laden, die mich beim Blick auf meine\u00a0Packliste noch mal ordentlich ausgelacht haben und mich dazu angeregt haben,\u00a0die Klamottenfrage erneut zu \u00fcberdenken.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-1\/hoega-kusten-schweden-pause-am-strand.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"Eine kleine Pause am Strand geh\u00f6rt dazu\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-1\/hoega-kusten-schweden-pause-am-strand.jpg\" alt=\"H\u00f6ga-Kusten - Pause am Strand\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>So ausgestattet, waren wir nun nach einer Nacht im Zug im Nieselregen unterwegs und wollten zu unserer ersten H\u00fctte. Der Anfang war eigentlich ganz easy und der Regen h\u00f6rte\u00a0auch ziemlich schnell auf. An einem Ufer suchten wir uns einen kleinen Rastplatz und kochten erst einmal Kaffee sowie einen Tee und st\u00e4rkten uns f\u00fcr den kommenden Weg. Dieser w\u00fcrde\u00a0am Ende des Tages eine echte Herausforderung\u00a0werden, denn um zur H\u00fctte zu gelangen,\u00a0in der wir unsere erste Nacht verbringen wollten, mussten wir einen fiesen,\u00a0steilen und anstrengenden Weg hinauf.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr waren der Ausblick und die H\u00fctte umso\u00a0\u2013\u00a0ich sag mal\u00a0\u2013\u00a0FETTER!! Es hatte\u00a0sich wirklich gelohnt,\u00a0hier hinauf zu kraxeln. Die H\u00fcften und Schultern schmerzten ein wenig von der ungewohnten Belastung und die F\u00fc\u00dfe waren dick, aber \u201eso what\u201c.. Wir hatten ein tolles Feuer, ein gutes Abendessen und au\u00dferdem hatte ich es mir nicht nehmen lassen, ein wenig Rum mitzunehmen, der uns den abendlichen Tee \u201evers\u00fc\u00dfen\u201c sollte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-1\/hoega-kusten-schweden-kleine-huette.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"Sch\u00f6n warm wurde es in unserer kleinen H\u00fctte\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-1\/hoega-kusten-schweden-kleine-huette.jpg\" alt=\"H\u00f6ga-Kusten - H\u00fctte mit rauchendem Schornstein\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen starteten wir mit einer Katzenw\u00e4sche. Es gab Tee f\u00fcr Miri, f\u00fcr mich Kaffee und f\u00fcr beide eine Sch\u00fcssel warmes M\u00fcsli. Danach packten wir und zogen los. Diesem Rhythmus folgten wir von nun an. Zwischen jedem m\u00fcden Abend und jedem frisch-kalten\u00a0Morgen hatten wir tolle Wanderungen.<\/p>\n<p>Die Landschaft ver\u00e4nderte\u00a0sich immer wieder. Von steinig windiger K\u00fcste zu urigem Zauberwald, von l\u00e4ndlicher Idylle zu atemberaubenden Panoramen. Dieser Weg war wirklich abwechslungsreich und der Schwierigkeitsgrad reichte\u00a0von \u201eleicht begehbar\u201c bis zu \u201eabenteuerlicher Abstieg\u201c. Von allem war etwas dabei, jedoch nie so ambitioniert, dass man nicht seinen Gedanken freien Lauf lassen konnte oder ein Risiko f\u00fcr Leib und Leben einging.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-1\/hoega-kusten-schweden-slattdalskrevan-schlucht.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"Die Sl\u00e5ttdalskrevan Schlucht\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-1\/hoega-kusten-schweden-slattdalskrevan-schlucht.jpg\" alt=\"H\u00f6ga-Kusten - Die Sl\u00e5ttdalskrevan Schlucht\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Obwohl, eine Etappe war dann doch ziemlich, wie soll ich sagen, \u00fcberraschend. Bei dieser Etappe kommt man durch den Skuleskogen Nationalpark mit seiner tiefen Sl\u00e5ttdalskrevan Schlucht. So weit,\u00a0so gut. Der Weg war schwedisch waldig-felsig und als wir durch die Schlucht liefen, kamen wir zu einem wirklich sch\u00f6nen See innerhalb des Parks. Weil der Anblick so sch\u00f6n war, beschlossen wir,\u00a0eine kleine Pause am Ufer einzulegen.<\/p>\n<p>Es gab hier auch eine sch\u00f6ne kleine Stuga (so werden die freien H\u00fctten genannt, in denen man sein Nachtlager aufschlagen kann),\u00a0aber weil es noch so zeitig am Tage war und wir gut im Zeitplan lagen, beschlossen wir,\u00a0eine H\u00fctte weiter unten am Meeresufer aufzusuchen, um dort die Nacht zu verbringen. Im Leben h\u00e4tt ich nicht gedacht, dass der Abstieg,\u00a0den wir vor uns hatten,\u00a0ein \u201enormaler\u201c Wanderweg sein soll.<\/p>\n<p>\u201eBitte folgen Sie den blauen Markierungen und wenn Sie diese auf den nach unten gekullerten Felsbrocken \u00fcberhaupt finden k\u00f6nnen, brechen Sie sich dabei m\u00f6glichst nicht alle Knochen oder das Genick\u201c\u2013\u00a0so oder so \u00e4hnlich sollte es am besten am Eingang des Nationalparks stehen, damit man wenigstens wei\u00df, worauf man sich einl\u00e4sst.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-1\/hoega-kusten-schweden-huette-innen.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"So sch\u00f6n sehen alle H\u00fctten von innen aus\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-1\/hoega-kusten-schweden-huette-innen.jpg\" alt=\"H\u00f6ga Kusten - Innenansicht einer H\u00fctte\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aber wir haben alles heil\u00a0\u00fcberstanden und konnten einen sch\u00f6nen Abend in einer tollen Stuga verbringen. Bis auf die kleinen Nager, die sich an Miris Trinksystem zu schaffen gemacht hatten. Und selbst das war irgendwie lustig.<\/p>\n<p>Wir haben unseren Zeitplan eigentlich, mit kleineren Abweichungen, immer gut einhalten k\u00f6nnen. Zweimal haben wir nette Schwedinnen gefragt, ob sie uns ein kleines St\u00fcck mit dem Auto mitnehmen k\u00f6nnen und wurden immer sehr freundlich aufgenommen und unterst\u00fctzt. Zum Beispiel haben wir unseren Lunch in einem \u00f6rtlichen Konsum gemacht, weil es drinnen viel w\u00e4rmer war als drau\u00dfen und unsere Trinkblasen wurden aufgef\u00fcllt und die Handys geladen (obwohl ich zugeben muss, dass wir sie einfach so angeschlossen haben,\u00a0ohne da noch mal explizit nachzufragen).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-1\/hoega-kusten-schweden-wochenendhuette.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"Immer wieder finden sich auch kleine private Wochenendh\u00fctten der Schweden\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-1\/hoega-kusten-schweden-wochenendhuette.jpg\" alt=\"H\u00f6ga Kusten - H\u00fctten von Einheimischen finden sich \u00fcberall\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zweimal haben wir auch das Zelt genutzt. Einmal,\u00a0als wir auf einem Campingplatz einer Etappe keine kleine H\u00fctte mieten wollten und einmal, als wir beide echt m\u00fcde waren und es schon langsam dunkel wurde. Wir sind dann vom Weg abgebogen und haben bei einer netten Dame gefragt, ob wir unser Zelt vor ihrer Scheune aufstellen d\u00fcrfen. War kein Problem.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-1\/hoega-kusten-schweden-schilder-am-see.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"Und wieder folgen wir den Schildern\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-1\/hoega-kusten-schweden-schilder-am-see.jpg\" alt=\"H\u00f6ga Kusten - Wir folgen den Schildern am See\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Alles in allem waren wir mit unserer Ausr\u00fcstung ziemlich perfekt ausgestattet. Der Rucksack hat echt gut gesessen und ich war froh, Wanderst\u00f6cke mitgenommen zu haben. Sie verteilen die Last beim Aufsteigen viel besser als ohne. Ich habe mich daf\u00fcr entschieden,\u00a0es mit einer Wanderleggings und einem Thermorock zu versuchen. Hat sich ausgezahlt\u2026\u00a0wir hatten aber auch echt Gl\u00fcck mit dem Wetter (tags\u00fcber ca 8\u201310 Grad und nachts um die 0 Grad) und nur zweimal Regen. Und einer davon kam wie gerufen. Wir hatten uns n\u00e4mlich etwas mit dem Trinkwasser versch\u00e4tzt, denn der extrem trockene Sommer hat auch in Schweden seine Spuren hinterlassen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-1\/hoega-kusten-schweden-rostbrauner-herbst.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"Der Herbst ist farblich wahrscheinlich die spannendste Zeit im hohen Norden\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-1\/hoega-kusten-schweden-rostbrauner-herbst.jpg\" alt=\"H\u00f6ga Kusten - rostbraune W\u00e4lder im Herbst\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir konnten also das Regenwasser auffangen und filtern. \u00dcbrigens noch etwas, ohne das ich nicht mehr wandern w\u00fcrde\u00a0\u2013\u00a0ein Wasserfilter. Und davon gibt es noch Einiges\u2026.zum Beispiel Heilwolle f\u00fcr allerlei Wehwehchen. Ich dachte n\u00e4mlich, meine Wanderschuhe passen richtig\u2026\u00a0aber falsch, nix da! Mit entsprechender Mehrbelastung und geschwollenen F\u00fc\u00dfen sind sie ganz schnell zu klein und die Heilwolle verhindert das Schlimmste an Blasen. Oder einem Schaffell als Sitzkissen. Finden manche vielleicht albern, aber ich hab es echt gerne und es muss immer dabei sein, selbst bei Tagesausfl\u00fcgen. Ein vern\u00fcnftiges Kissen&#8230;\u00a0das hatte ich leider nicht&#8230;\u00a0passiert mir kein zweites Mal. \ud83d\ude09<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-2\/hoega-kusten-schweden-happy-end.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" title=\"Und am Ende? Waren wir noch immer Happy\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20viewBox%3D%270%200%20672%20450%27%3E%3Crect%20width%3D%27672%27%20height%3D%27450%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-hoga-kusten-2\/hoega-kusten-schweden-happy-end.jpg\" alt=\"H\u00f6ga Kusten - Zwei gl\u00fcckliche Wanderinnen am Ende der Tour\" width=\"672\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich k\u00f6nnte noch viel mehr aufz\u00e4hlen, glaube aber, wenn Bedarf da sein sollte, dann kommt einfach mal vorbei. Diese Reise war wirklich richtig toll und hat meinen Akku voll aufgeladen. Es war sch\u00f6n,\u00a0sich nicht mit dem t\u00e4glichen Murmeltier konfrontiert zu sehen, sondern es mal gegen ein anderes zu tauschen\u2026\u00a0eins mit sch\u00f6ner Natur und toller Aussicht.<\/p>\n<p>Die Bilder\u00a0vermitteln hoffentlich einen Eindruck\u00a0davon,\u00a0wie sch\u00f6n es war.<\/p>\n<p>Und ein ganz besonderer Gru\u00df geht an Miri:<\/p>\n<p>\u201eHerz, ich h\u00e4tte keine bessere Begleitung haben k\u00f6nnen und freu mich auf viele weitere gemeinsame Unternehmungen dieser Art mit dir (wenn unsere M\u00e4nner und Kinder uns frei geben\u00a0\ud83d\ude09 Es war toll\u2026\u00a0Danke daf\u00fcr!!!\u201c<\/p>\n<p><iframe src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/d\/embed?mid=1_4Nuj7BR1ES8x_owQDAyxr3SjnWSu52l\" width=\"100%\" height=\"450px\"><\/iframe><\/p>\n<p><em><strong>Du hast Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschl\u00e4ge?<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Schreib uns eine E-Mail:\u00a0<a href=\"mailto:blog@camp4.de\">blog@camp4.de<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hi\u2026..ich bin janiZe, arbeite hier im Camp und wollte schon ziemlich lange mal wandern gehen. 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