{"id":14289,"date":"2017-01-27T15:00:42","date_gmt":"2017-01-27T13:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/?p=14289"},"modified":"2024-06-17T13:41:16","modified_gmt":"2024-06-17T11:41:16","slug":"testbericht-woolpower-crewneck-200","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/produkte\/testbericht-woolpower-crewneck-200\/","title":{"rendered":"Testbericht: Woolpower &#8211; Crewneck 200 bei Kajak fahren, Trekking und Klettersteig"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong style=\"font-size: 11pt;\">Wir befinden uns hier ziemlich mittig von Schweden, auf einer Linie mit Trondheim (Norwegen). Genauer gesagt im Weltkulturerbe \u201eH\u00f6ga Kusten\u201c, seit 2000 tr\u00e4gt es diesen Titel. Touristisch ist dieses Areal noch nicht in der Oberliga Schwedens angekommen, verzeichnet aber stetigen Zuwachs an Besuchern. Im Jahr 2016 waren es immerhin schon ca. 50.000. Diese Region hat ungeheures Potential und deshalb konnten wir hier, das Produkt um das es uns gehen wird, \u201eWoolpower\u201c Crewneck 200, sehr vielseitig testen.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Als ich in \u00d6rnsk\u00f6ldsvik aus dem kleinen Flieger steige strahlt die Sonne mit ganzer Kraft, dennoch ist es frisch, der Wind weht heftig \u00fcber das Flugfeld, aber die Frisur sitzt. Es ist Anfang Oktober, wir sind hier zwar nicht am Polarkreis aber sonderlich weit ist dieser auch nicht mehr entfernt. Nachts fallen die Temperaturen bereits unter 0\u00b0 C. Zu Hause in Berlin, derzeit noch undenkbar.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/woolpower-testbericht-crewneck\/dscn2817.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none alignleft\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27209%27%20height%3D%27157%27%20viewBox%3D%270%200%20209%20157%27%3E%3Crect%20width%3D%27209%27%20height%3D%27157%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/woolpower-testbericht-crewneck\/dscn2817.jpg\" alt=\"Start des Treks\" width=\"209\" height=\"157\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/woolpower-testbericht-crewneck\/dscn2827.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none alignnone\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27211%27%20height%3D%27158%27%20viewBox%3D%270%200%20211%20158%27%3E%3Crect%20width%3D%27211%27%20height%3D%27158%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/woolpower-testbericht-crewneck\/dscn2827.jpg\" alt=\"auf dem K\u00fcstenweg\" width=\"211\" height=\"158\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Plan sieht die n\u00e4chsten Tage eine kombinierte Tour aus Trekking, Kajaking und einem Klettersteig vor. Wir verpacken unser Material in die Rucks\u00e4cke, verstauen was wir nicht brauchen und ziehen los. Das Wetter meint es gut mit uns, Sonne und ein paar Wolken, etwas Wind. Wir ziehen durch W\u00e4lder entlang der K\u00fcstenroute nach Norden. Da mir meist schnell warm wird, trage ich lediglich das <strong>\u201eWoolpower\u201c Crewneck, in 200\u2019er St\u00e4rke<\/strong>. Davor hatte ich noch etwas Respekt, f\u00fchlte es sich doch auffallend dick an. Aber deswegen sind wir hier, zum Testen. Den\u00a0Aufbau von\u00a0<strong>\u201eUllfrott\u00e9\u201c<\/strong> hatten wir neulich schon in einem <a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/produkte\/woolpower-merinowolle-made-in-schweden-bis-heute\/\">anderen Artikel<\/a>\u00a0angerissen. Letztlich bilden die vielen Schlaufen zus\u00e4tzliche Luftkammern, diese unterst\u00fctzen die Temperaturregulierung am K\u00f6rper.<\/p>\n<p>Nachdem wir die feuchten W\u00e4lder durch stetigen Aufstieg unter uns gelassen haben, erblicken wir nach Osten die Ostsee. Schweden ist bekannt f\u00fcr seine riesigen Seengebiete aber das da vor uns tats\u00e4chlich die Ostsee liegt, f\u00e4llt vorerst schwer zu glauben. Sei es drum, eine der Teilnehmerinnen hat Asthma, der Rucksack engt ihren Brustkorb zu sehr ein, zudem ist es die erste Tour dieser Art. Sie muss ihren Rucksack abgeben, so laufe ich nun eine Weile als Sandwich durch die Gegend.<\/p>\n<p>Seitdem wir die W\u00e4lder verlassen haben begleitet uns der Wind, sanft aber konstant. Kein Problem beim Laufen, in den Pausen wird aber schnell klar, dass es doch zu frisch wird, also den Windbreaker \u00fcbergeworfen.<\/p>\n<ol>\n<li>Es reguliert wahnsinnig gut, mir ist <strong>nicht kalt geworden<\/strong> weil ich durchgeschwitzt war, Wolle w\u00e4rmt auch noch wenn sie 30% Feuchtigkeit aufgesogen hat. Das Ullfrott\u00e9 ist schlicht kein winddichter Stoff, soll er gar nicht, daf\u00fcr gibt es andere Dinge. Aber die K\u00f6rperw\u00e4rme wurde durch den Wind sehr schnell abgetragen. Wer viel drau\u00dfen ist, dem wird bekannt sein, dass dieser das gr\u00f6\u00dfte Problem darstellt. Wind klaut K\u00f6rperw\u00e4rme, immer \u2013 der <strong>Chillfaktor!<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir ziehen weiter, von oben konnten wir unseren anvisierten Strand f\u00fcr die Nacht schon grob anpeilen. Also m\u00fcssen wir erneut durch W\u00e4lder die in s\u00e4mtlichen Herbstfarben getaucht, langsam ihr Blattwerk verlieren. Einige treffen erst ein als die Sonne l\u00e4ngst untergegangen ist. Wir bauen unser Camp auf und sitzen am Feuer. Mein Res\u00fcmee\u00a0 des ersten Tages: <strong>mir war nie zu kalt<\/strong>, au\u00dfer ich sitze mitten im Wind, habe lediglich das Crewneck getragen und bin zufrieden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/woolpower-testbericht-crewneck\/dscn2869.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none alignnone\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27499%27%20height%3D%27374%27%20viewBox%3D%270%200%20499%20374%27%3E%3Crect%20width%3D%27499%27%20height%3D%27374%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/woolpower-testbericht-crewneck\/dscn2869.jpg\" alt=\"der erste Abend\" width=\"499\" height=\"374\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen steigen wir in die Kajaks. Da es sehr sonnig ist, entscheide ich mich gegen die Regenjacke. Als erste Schicht dient weiterhin das \u201eWoolpower\u201c Crewneck, dar\u00fcber ein d\u00fcnner Windbreaker und obligatorisch \u2013 die Schwimmweste. In der Kombination bin ich aber fast allein, nahezu alle anderen haben ihre Regenjacke als zweite Schicht gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>[smarty][{include file=&#8220;widget\/marm_custom_products.tpl&#8220; articles=&#8220;SO-7101,SO-7111,SO-7112&#8243; headline=&#8220;Woolpower\u00a0im CAMP4 Webshop&#8220;}][\/smarty]<\/p>\n<p>Auf dem Wasser bekomme ich zwar die eine oder andere Welle an den Windbreaker aber so schlimm ist das jetzt auch nicht. Zumal das Wasser eben auch hindurch zieht, auf die Wolle. <strong>Ein guter Test wie ich finde.<\/strong> Denn sollte das Produkt nicht vollkommen durchtr\u00e4nkt, sondern eben nur feucht sein, muss es mich weiterhin w\u00e4rmen.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Dieser Effekt kommt \u00fcber die Absorptionsw\u00e4rme und h\u00e4ngt mit der Struktur der Merinofaser zusammen. Die Zwei unterschiedlich gro\u00dfen Zellen reagieren unterschiedlich auf Temperatur, somit dehnt sich der eine Zelltyp vor der anderen aus. Diese sto\u00dfen mit den Wassermolek\u00fclen zusammen. Es entsteht Reibung und diese ist nichts anderes als W\u00e4rme. Wer diesen Effekt selbst testen m\u00f6chte braucht zu Hause nur sein Merinoshirt ganz leicht befeuchten. Es wird funktionieren!<\/li>\n<\/ol>\n<p>Am Mittag erreichen wir die Insel auf der wir n\u00e4chtigen werden.\u00a0 Jedoch ist der Tag noch jung, so wollen wir einige Kilometer quer \u00fcber die Insel, den h\u00f6chsten Berg dabei \u201eerklimmen\u201c und auf der anderen Seite am Strand unser Lager aufschlagen. Mein d\u00fcnner Windbreaker muss in der Pause trocknen, so werfe ich die Regenjacke \u00fcber, das \u201eWoolpower\u201c Crewneck bleibt weiterhin am K\u00f6rper.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/woolpower-testbericht-crewneck\/dscn2896.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none alignleft\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27199%27%20height%3D%27150%27%20viewBox%3D%270%200%20199%20150%27%3E%3Crect%20width%3D%27199%27%20height%3D%27150%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/woolpower-testbericht-crewneck\/dscn2896.jpg\" alt=\"kurz vor der Abfahrt und immer sch\u00f6n das Crewneck tragen (Teilnehmer rechts in Gr\u00fcn)\" width=\"199\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/woolpower-testbericht-crewneck\/dscn2912.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none alignleft\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27200%27%20height%3D%27150%27%20viewBox%3D%270%200%20200%20150%27%3E%3Crect%20width%3D%27200%27%20height%3D%27150%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/woolpower-testbericht-crewneck\/dscn2912.jpg\" alt=\"auf dem Wasser...\" width=\"200\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Keiner von uns hat es eilig und so wandern wir gelassen \u00fcber die Insel. Was insbesondere mir sehr gelegen kommt. Denn am Wegesrand finden sich Unmengen an Blaubeeren und ich nutze so ziemlich jede Pause meiner Leute aus und bin am Pfl\u00fccken. Unser Tempo ist sogar so gut, dass wir p\u00fcnktlich zum Sonnenuntergang auf dem h\u00f6chsten Berg der Insel stehen. Man merkt nat\u00fcrlich sofort, wenn die <strong>Sonnenstrahlen keine W\u00e4rme mehr geben<\/strong>. Hinzu kommt die Tatsache, dass wir uns auf einer Insel befinden, die <strong>Feuchtigkeit<\/strong> steigt zum Abend hin entsprechend an. Feuchte K\u00e4lte kann sehr unangenehm sein aber bisher geht es mir weiterhin gut mit meiner 200\u2019er Basisschicht.<\/p>\n<p>Kurz danach erreichen wir unseren Lagerplatz, hier brauche ich nun die leichte Daunenjacke. Wir kochen ein reichliches Abendmahl und gehen zu Bett. Der n\u00e4chste Morgen erwartet uns grau in grau. Wir wandern zur\u00fcck zu unseren Kajaks und k\u00f6nnen uns nun entscheiden, ob wir lediglich queren und wandern oder l\u00e4nger paddeln und daf\u00fcr weniger laufen m\u00f6chten. Es wird nur eine kleinere Gruppe werden die sich f\u00fcr die Kajaks entscheidet. Die See ist ruhiger aber ohne Sonne am Himmel entscheide ich mich Heute f\u00fcr die <strong>Kombination aus \u201eWoolpower\u201c Crewneck und Regenjacke.<\/strong> Wir paddeln in gro\u00dfen Bogen \u00fcber die Ostsee unserem Ziel entgegen.<\/p>\n<p>Es macht deutlich mehr Spa\u00df als den Vortag, wir sind weniger, haben alle mehr Erfahrung und sind entsprechend schneller unterwegs, ohne uns in die L\u00e4nge zu ziehen. Mit kleiner Pause sind wir nach ca. 3h am Ziel. Dort verstauen wir unser Material in die Autos und es geht direkt zum Klettersteig. Da wir uns nach der Landung umziehen mussten und ich von etwas erh\u00f6hter Anstrengung ausgehe, wechsle ich zur\u00fcck auf \u201eWoolpower\u201c Crewneck plus Windbreaker Kombi.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/woolpower-testbericht-crewneck\/dscn3004.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none alignleft\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27200%27%20height%3D%27150%27%20viewBox%3D%270%200%20200%20150%27%3E%3Crect%20width%3D%27200%27%20height%3D%27150%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/woolpower-testbericht-crewneck\/dscn3004.jpg\" alt=\"Ende unserer Kajaktour an Tag 3.\" width=\"200\" height=\"150\" \/><\/a>\u00a0\u00a0<a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/woolpower-testbericht-crewneck\/dscn3005.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none alignleft\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27200%27%20height%3D%27150%27%20viewBox%3D%270%200%20200%20150%27%3E%3Crect%20width%3D%27200%27%20height%3D%27150%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/woolpower-testbericht-crewneck\/dscn3005.jpg\" alt=\"Klettereinweisung\" width=\"200\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Anderen befinden sich bereits in der Einweisung und wir springen nur dazu, geben vor alles verstanden zu haben und los geht\u2019s. Route \u201eschwarz\u201c ist heute geschlossen, es bleiben \u201ewei\u00df\u201c und \u201erot\u201c zur Auswahl. Dann mal \u201erot\u201c abbiegen. Wie ich hier so am Felsen h\u00e4nge, kommt mir der Berg dann doch deutlich gr\u00f6\u00dfer vor als von unten aber das hilft ja nun keinem, insbesondere nicht jenen hinter mir. \u00dcberall klickt es am Berg als wir uns nach oben begeben. Sprichw\u00f6rtlich liegt uns die fantastische Landschaft in ihrer ganzen Herbstpracht zu F\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Wir erblicken den Trail, k\u00f6nnen erahnen, wo wir entlang paddelten und n\u00e4chtigten. Die Tage flogen nur so dahin. Oben angekommen trifft parallel auch Team \u201eweis\u201c ein, einige Teilnehmer wollten gar nicht klettern und sind den Berg hinauf gelaufen. Oben an der H\u00fctte trifft sich das gesamte Team der Tour. Bei frischen Wasser, Bier und Chips lassen wir die letzten Tage Revue passieren. Ausr\u00fcstung, Landschaft, die n\u00e4chsten Touren, all dies wird besprochen. Nach einiger Zeit geht es wieder runter ins Camp. Der Abend wird lang, der R\u00fcckflug ist fr\u00fch, keine vorteilhafte Kombination.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Ein Testzeitraum von 3 Tagen mag kurz erscheinen. Dabei muss ich jedoch sagen, dass ich in der kurzen Zeit oft <strong>optimale Bedingungen<\/strong> hatte. <strong>Sonne<\/strong> satt, manchmal mit <strong>Wind<\/strong>, grauer Himmel, dazu <strong>Windstille<\/strong>, kurzer <strong>Regen<\/strong>, wir <strong>paddelten<\/strong>, <strong>wanderten<\/strong> und <strong>kletterten.<\/strong>\u00a0Manches ging direkt ineinander \u00fcber, ohne viel Pause. Funktionsmaterial wird oft als <em>eierlegende Wollmilchsau<\/em> gepriesen, nicht all diese Stoffe werden dem gerecht. <strong>Das \u201eWoolpower\u201c Crewneck geh\u00f6rt aber ohne Zweifel dazu, es kann was es verspricht \u2013 versprochen!<\/strong> Meine Zweifel in Bezug auf die Dicke des Stoffes waren vollkommen unbegr\u00fcndet. Denn diese macht die Funktion aus. <strong><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=j8EFVDq0crs\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fluffig<\/a><\/strong>, um mehr Luft zu speichern, die die eigene K\u00f6rperw\u00e4rme halten und somit gegen K\u00e4lte isolieren. Gleichzeitig minimalisierten Hautkontakt, wodurch der Schwei\u00df auf der Haut bleibt und den K\u00fchleffekt beim Verdunsten besitzt und nicht vom Stoff aufgesogen wird.<\/li>\n<li>Gefertigt wird das Crewneck aus lediglich 3 Teilen. Zwei Arme und der Rumpf werden nahtlos produziert und anschlie\u00dfend verbunden. Dies ist nicht selbstverst\u00e4ndlich und steht f\u00fcr den Komfort, es kann keine dr\u00fcckenden N\u00e4hte geben. Die zwei vorhandenen sind so angebracht, dass der Rucksack auf diese keinen Druck aus\u00fcben kann. Es sind diese, Kleinigkeiten w\u00e4re das falsche Wort, Besonderheiten die ein gutes Produkt von einem sehr guten unterscheiden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Das \u201eWoolpower\u201c Crewneck ist ein Allrounder der sich dick anf\u00fchlt, wenn man ihn mit 200\u2019er St\u00e4rken anderer Hersteller vergleicht. Genau hier liegt sein Geheimnis und genau deswegen wurde es zu Recht auch vom \u201eoutdoor magazin\u201c in der Ausgabe <strong>Februar 2017<\/strong> zum Testsieger unter etlichen Herstellern mit dem Testurteil \u201e\u00fcberragend\u201c versehen.<\/p>\n<p>Wir meinen&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/woolpower-testbericht-crewneck\/geprueft-900-x-360.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none alignnone\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27500%27%20height%3D%27200%27%20viewBox%3D%270%200%20500%20200%27%3E%3Crect%20width%3D%27500%27%20height%3D%27200%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/woolpower-testbericht-crewneck\/geprueft-900-x-360.jpg\" alt=\"CAMP4 gepr\u00fcft\" width=\"500\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<p>Camp4 erprobt und f\u00fcr <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>sehr gut<\/strong><\/span>\u00a0befunden!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Wir befinden uns hier ziemlich mittig von Schweden, auf einer Linie mit Trondheim (Norwegen). 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