{"id":14203,"date":"2017-04-28T18:00:08","date_gmt":"2017-04-28T16:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/?p=14203"},"modified":"2024-06-17T10:42:30","modified_gmt":"2024-06-17T08:42:30","slug":"abenteuer-in-mexiko-und-guatemala","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/reiseberichte\/abenteuer-in-mexiko-und-guatemala\/","title":{"rendered":"Ein Abenteuer in Mexiko und Guatemala"},"content":{"rendered":"<p><strong style=\"font-size: 11pt;\">Dies ist eine Geschichte von fremden Mythen, gruseligen Totenkulten, riesigen Tempeln und Pyramiden, tiefem Dschungel, azurblauem Meer, langen Sandstr\u00e4nde, riesigen Surfwellen &#8211; taucht mit uns ein in die Exotik S\u00fcdmexikos und Guatemalas &#8211; los geht\u2019s!<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h5><strong>Warum Zentralamerika?\u00a0<\/strong><\/h5>\n<p>Mit ausreichend Zeit, einem relativ kleinen Budget und gro\u00dfen Angebot an Kultur und Natur haben Mexiko und Guatemala alles zu bieten, was das Urlauber- und Abenteurerherz sich w\u00fcnscht!<\/p>\n<p><strong>Unsere Tour<\/strong><\/p>\n<p>In 5 Wochen k\u00e4mpften wir uns von Cancun \u00fcber die Halbinsel Yucatan, in den Bundesstaat Chiapas weiter nach Oaxaca, um von der dortigen Pazifikk\u00fcste zur\u00fcck in den S\u00fcden \u00fcber die guatemaltekische Grenze zu gelangen. Nach einer Vulkanbesteigung, Dschungeltouren und Tempelbesichtigungen fuhren wir noch Norden, um Belize zu durchqueren und die Karibikk\u00fcste zu erreichen.<\/p>\n<ol>\n<li>\n<h5><strong> Teil: Yucatan, Tabasco und Chiapas<\/strong><\/h5>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Cancun und das lang ersehnte Wiedersehen<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem Flug von K\u00f6ln\/Bonn landete ich nach 11 Stunden Flugzeit mit Eurowings in Cancun und suchte mir ein Hostel. Nach 30 Stunden auf den Beinen freute ich mich nur auf ein k\u00fchles(!)Bettchen (bei Ankunft war es dunkel und 30\u00b0 warm). In einem Hostel in der N\u00e4he des Terminals wurde ich f\u00fcndig und fiel sofort nach einer wunderbaren Dusche todm\u00fcde in den Schlaf.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag startete ich ausgeruht in die Stadt, um mir einen ersten Einblick von Mexiko zu verschaffen, besuchte die Karibik und holte mir gleich einen richtig fetten Sonnenbrand auf den Schultern, von dem ich die n\u00e4chsten zwei Wochen noch zehren durfte. Wie ich recht schnell feststellte, und im Nachhinein betrachtet stimmt das umso mehr, hat Cancun nur sehr wenig mit dem \u00fcbrigen Mexiko gemein, gleiches gilt f\u00fcr die Karibikk\u00fcste. Es ist sehr amerikanisch dominiert, viele Touris bev\u00f6lkern die \u00f6stliche Karibikk\u00fcste, riesige Hotelanlagen verschandeln die sch\u00f6nen Str\u00e4nde und verhindern den uneingeschr\u00e4nkten Zugang zum Strand.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan\/2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20viewBox%3D%270%200%20500%20333%27%3E%3Crect%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan\/2.jpg\" alt=\"Der Urlaub beginnt mit azurblauem Karibikstrand\" width=\"500\" height=\"333\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich holte Marcus um 15 Uhr vom Busterminal ab. Er startete seine Weltreise knapp vier Monate zuvor, bereiste Island, Kanada und Costa Rica. Der Plan war, dass wir Mexiko, Guatemala und Belize zusammen erlebten, bevor er sich nach S\u00fcdamerika aufmachte und ich in den deutschen Unialltag zur\u00fcckkehrte. Das Wiedersehen war herzlich, wir quatschten wie die \u00c4ffchen, g\u00f6nnten uns einen ersten Einblick in die mexikanische K\u00fcche und schauten uns Cancun noch ein bisschen genauer an.<\/p>\n<p><strong>Der Aufbruch in die Mitte<\/strong><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen verlie\u00dfen wir das Hostel fr\u00fch und brachen mit dem Bus nach Valladolid Richtung Westen auf und bewegten uns damit aus dem Bundesstaat Quintana Roa nach Yucatan.<\/p>\n<p>In Mexiko ist der Bus das Fortbewegungsmittel Nr. 1. Es gibt 3 Klassen, preislich absteigend den Luxusbus, die 1. Klasse und die 2. Klasse. Von der Ausstattung her gibt es neben Klimaanlage und moderneren Sitzen nur Unterschiede in der Geschwindigkeit. Mit dem 2. Klasse-Bus f\u00e4hrt man jedes kleine Dorf an, viele Einheimische reisen mit und st\u00e4ndig steigen Verk\u00e4ufer ein, die alles M\u00f6gliche an den Mann (oder Frau) bringen. F\u00fcr zwei bis drei Stunden Busfahrt zahlt man im Schnitt je nach Landkreis so ungef\u00e4hr um die 100-200 Pesos, also ca. 5 bis 10 \u20ac. Auch sonst erwies sich Mexiko im europ\u00e4ischen Vergleich als eher g\u00fcnstiges Reiseland, umso n\u00e4her man an den gro\u00dfen Touristenhochburgen ist, desto mehr zahlt man. Handeln kann man fast \u00fcberall und dementsprechend ist Spanisch von gro\u00dfem Vorteil, damit man nicht sofort als unwissender, doofer Touri \u00fcbers Ohr gezogen wird. Aber trotz unserer sehr rudiment\u00e4ren Sprachkenntnisse kamen wir ohne nennenswerte Probleme die ganze Tour gut voran.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan\/3.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20viewBox%3D%270%200%20500%20333%27%3E%3Crect%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan\/3.jpg\" alt=\"Per Liane zur Cenote\" width=\"500\" height=\"333\" \/><\/a><\/p>\n<p>In Valladolid angekommen, einer kleiner mexikanischen Westernstadt, suchten wir uns ein wundersch\u00f6nes Hostel, Hostel La Candelaria, das sehr gem\u00fctlich und sauber anmutete. Wir liehen uns dort Fahrr\u00e4der aus und fuhren etwas orientierungslos, aber am Ende dann doch erfolgreich zu einer nahegelegenen Cenote, einem riesengro\u00dfen Kalksteinloch in der Erde, das mit Wasser gef\u00fcllt war.\u00a0Wir nahmen dort ein erfrischendes Bad und schwangen uns an Seilen tarzanartig ins k\u00fchle Nass. Zum Gl\u00fcck wurden wir von unserem Hostel vorher \u00fcber den Preis informiert, denn die Einheimischen vor Ort versuchten uns direkt \u00fcbers Ohr zu hauen. Aber nicht mit uns! Zur\u00fcck in der Stadt, suchten wir uns etwas zu essen, was sich f\u00fcr Marcus als Vegetarier als recht schwierig in ganz Mittelamerika erwiesen hat und erweisen wird. Aus Solidarit\u00e4t schloss ich mich der Suche nat\u00fcrlich an.<\/p>\n<p>Der st\u00e4ndige Konsum von fleischhaltigem und fettem Essen, die Gr\u00f6\u00dfen der extrem(!) zuckerhaltigen Getr\u00e4nke mit zwei bis vier Litern F\u00fcllmenge, sowie die Abwesenheit von Gesundheits- und Fitnessangeboten wundert also nicht, dass die Mexikaner derzeit die fettesten Menschen der Welt sind. An diesem Abend kauften wir also ein paar Zutaten f\u00fcr eine Guacamole und Pasta ein und bereiteten uns einfach selbst ein leckeres Abendmahl.<\/p>\n<p><strong>Weltwunder und Reise zum Golf von Mexiko<\/strong><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag fuhren wir zu einem der neuen sieben Weltwunder, nach Chichen Itza, der ber\u00fchmten Maya-Pyramide. Grunds\u00e4tzlich ist es schon sehr beeindruckend, wie hoch entwickelt die Maya-Kultur mit Astronomie, Zeitberechnung und Totenkult war und wie riesig diese Stadt gewesen sein muss, in der zur Bl\u00fctezeit 90.000 Einwohner Platz fanden. Voller Erwartung erblickten wir schon von weitem die Menschenmassen! \u00dcberall nervten uns Stra\u00dfenh\u00e4ndler und auch die Temperaturen von \u00fcber 35\u00b0 motivierten uns nicht gerade zur Sightseeing-Stimmung. Das Gef\u00fchl von historischer Verbundenheit und kultureller Erkenntnis kam unter diesen Umst\u00e4nden leider nicht zum Vorschein. Kapitalismus und Geldmacherei wichen hier leider der Wertsch\u00e4tzung und dem Respekt eines so wertvollen Kulturguts.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan\/4.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20viewBox%3D%270%200%20500%20333%27%3E%3Crect%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan\/4.jpg\" alt=\"Proppevolles Chichen Itza\" width=\"500\" height=\"333\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan\/5.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20viewBox%3D%270%200%20500%20333%27%3E%3Crect%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan\/5.jpg\" alt=\"Der perfekte Abschluss eines tollen Tages\" width=\"500\" height=\"333\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach intensivem Besuch fuhren wir weiter in die quirlige Stadt Merida. Wir suchten uns ein zentrales Hostel und hatten einen guten Blick auf den Plaza Grande, auf dem am Abend anl\u00e4sslich eines Nationalfeiertages ein gro\u00dfes Fest mit mexikanischer Musik und h\u00fcbschen Frauen stattfand. Wir bummelten etwas durch die Stra\u00dfen und erh\u00f6hten unseren Blutzucker. Nachdem wir am n\u00e4chsten Morgen das gro\u00dfartige Fr\u00fchst\u00fcck mit Pancakes, R\u00fchrei und Fr\u00fcchten genossen hatten (in Mexiko wird das Fr\u00fchst\u00fcck im Hostel oft zubereitet und man bekommt es frisch auf den Teller), fuhren wir dann weiter nach Campeche und freuten uns auf das Meer, den Golf von Mexiko, denn es war sehr hei\u00df hier. Nach einer dreist\u00fcndigen Busfahrt kamen wir an, suchten uns ein ziemlich h\u00e4ssliches, aber daf\u00fcr auch sehr billiges Hostel und gingen zum Meer: tja Pech gehabt, der Blick war zwar ziemlich sch\u00f6n, aber von Badem\u00f6glichkeiten gab es keine Spur.<\/p>\n<p>Weder Campeche, noch das Hostel waren wirklich nach unserem Geschmack, da beides sehr h\u00e4sslich und dreckig war. Wir vertrieben uns irgendwie den extrem hei\u00dfen Tag, latschten kreuz und quer durch die Stadt, sahen so auch mal etwas realistischere mexikanische Viertel au\u00dferhalb der Tourizentren, a\u00dfen Eis und gingen fr\u00fch ins Hostel zur\u00fcck, nachdem wir noch etwas am siffigen Stadthafen spaziert waren, bei dem es aber am Horizont ein atemberaubendes Gewitter gab, das den Ort dann ebenfalls heimsuchte. Nun k\u00f6nnte es aber endlich mal sch\u00f6n werden, hier in Mexiko. Bisher hatte sich das so angepriesene Yucatan nicht gerade von seiner sch\u00f6nsten Seite f\u00fcr uns gezeigt. Doch nun ging es in den Dschungel von Palenque!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan\/6.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27500%27%20height%3D%27375%27%20viewBox%3D%270%200%20500%20375%27%3E%3Crect%20width%3D%27500%27%20height%3D%27375%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan\/6.jpg\" alt=\"Fiesta!\" width=\"500\" height=\"375\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Dschungelfieber<\/strong><\/p>\n<p>Die Busfahrt dorthin dauerte 6 Stunden und f\u00fchrte uns in den Bundesstaat Chiapas. Wenn man es mit deutschen Verh\u00e4ltnissen vergleicht, ist es schon ziemlich deprimierend z.T. an die drei bis vier Stunden f\u00fcr 100km zu tuckeln. Wir waren total platt als wir nach einer kurzen Taxifahrt vom Busterminal in El Panch\u00e1n bei Palenque unser Doppelzimmer bezogen. El Panch\u00e1n ist ein bekannter Traveller-Treff mitten im Regenwald, nicht weit entfernt von den Ruinen. Hier war es deutlich tropischer als bisher und der Ventilator in unserem Zimmer hatte ordentlich gegen die hohe Raumtemperatur anzuk\u00e4mpfen. Wir g\u00f6nnten uns nach dieser anstrengenden Anreise noch ein leckeres Abendessen im nahelegenden Restaurant, lauschten den Livebands und genossen unseren ersten Tequila. So kommt Urlaubsfeeling auf! Nach den ersten eher entt\u00e4uschenden Reisetagen schoss unser Reisefieber und die Laune in die H\u00f6he! Riesige Spinnen, Motten und Fr\u00f6sche gesellten sich nicht nur drau\u00dfen zu uns.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan\/7.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20viewBox%3D%270%200%20500%20333%27%3E%3Crect%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan\/7.jpg\" alt=\"Ruinen von Palenque\u2026\" width=\"500\" height=\"333\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan\/8.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20viewBox%3D%270%200%20500%20333%27%3E%3Crect%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan\/8.jpg\" alt=\"\u2026und k\u00fchlender Schatten\" width=\"500\" height=\"333\" \/><\/a>Der n\u00e4chste Tag f\u00fchrte uns in den Nationalpark von Palenque, auf dem wir selbstverst\u00e4ndlich wie soll es auch anders sein, auf einem kleinen Dschungelpfad auf der anderen Seite der Welt eine Gruppe deutscher Touristen trafen. Uns gibt\u2019s anscheinend \u00fcberall!<\/p>\n<p>Wir staunten nicht schlecht \u00fcber die mitten im Regenwald liegenden Mayaruinen. Diese waren deutlich beeindruckender, als die so angepriesenen aber doch so touristisch ausgeschlachteten Mayaruinen Chichen Itzas. Hier konnte man die alte Mayakultur noch richtig sp\u00fcren! Und auch die vielen tausend Tierchen, Blattschneiderameisen, etliche K\u00e4fer, Raupen, Spinnen, Fr\u00f6sche und sogar Affengeschrei in der Ferne erfreuten unsere Outdoorherzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan\/9.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20viewBox%3D%270%200%20500%20333%27%3E%3Crect%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan\/9.jpg\" alt=\"Schwebende Bl\u00e4tter \u00fcberall\" width=\"500\" height=\"333\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach diesem ersten wirklich sch\u00f6nen mexikanischen Erlebnis in Mexiko, entschieden wir uns gegen die als im Reisef\u00fchrer und von den Locals als gef\u00e4hrlich beschriebene Nachtfahrt nach San Christobal de las Casas in den Bergen und blieben lieber noch eine Nacht in unserem Zimmer. Vorher liefen wir jedoch nochmal nach Palenque, um unsere Bustickets f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag zu kaufen und besuchten auf diesem Weg noch eine sogenannte Wildtierauffangstation, die jedoch eindeutig eher ein Zoo unter falscher Flagge war. Aber so erblickten wir trotzdem freilebende wilde rote Papageien, die \u00fcber unserenK\u00f6pfen in den Baumwipfeln wild umherkreischten. Palenque fand ich recht authentisch, in dem Sinne wie Mexiko nach meinem pers\u00f6nlichen Eindruck wohl am ehesten ist: die Gesellschaft ist sozial gespalten, es gibt keine wirkliche Mittelschicht, sondern nur sehr arme Menschen oder recht reiche.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan-2\/10.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27500%27%20height%3D%27375%27%20viewBox%3D%270%200%20500%20375%27%3E%3Crect%20width%3D%27500%27%20height%3D%27375%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan-2\/10.jpg\" alt=\"Kr\u00e4chzendes Kreischen in den Baumwipfeln\" width=\"500\" height=\"375\" \/><\/a><\/p>\n<p>Von Korruption, Drogenkartellen und Polizeigewalt ist in den Medien st\u00e4ndig die Rede und sicherlich, um ehrlich zu sein, hat mir das auch zu Anfang ein paar Sorgen bereitet. Man darf den Informationen des Ausw\u00e4rtigen Amtes nicht allzu viel Beachtung schenken. Definitiv gilt, dass es sich nicht um Europa handelt, an bestimmte Verhaltensweisen muss man sich einfach halten, das gilt f\u00fcr n\u00e4chtliches Flanieren auf verlassenen Stra\u00dfen ebenso wie f\u00fcr IPhone-spielen in bestimmten No-Go-Areas. Auch eine st\u00e4ndige Polizeipr\u00e4senz und das \u00f6ffentliche Tragen von Waffen, v.a. im Supermarkt und an gro\u00dfen Pl\u00e4tzen, zeigen, dass es hier wohl hei\u00df hergehen kann.<\/p>\n<p>Nach einer gewissen Zeit hat man sich daran gew\u00f6hnt, wie man wo was macht und was nicht, sodass das Reisen wirklich Spa\u00df macht. Man muss eine gesunde Balance finden zwischen paranoider Vorsicht und naiver Offenheit, nur dann kann der Urlaub entspannt genossen werden. In den f\u00fcnf Wochen, die wir uns in Mittelamerika bewegten, habe ich mich nur in einer Handvoll Momenten unwohl gef\u00fchlt. Bel\u00e4stigt oder gar ausgeraubt wurden wir in dieser Zeit nicht einmal.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan-2\/11.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20viewBox%3D%270%200%20500%20333%27%3E%3Crect%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan-2\/11.jpg\" alt=\"\u00dcberall krabbelts und kriechts\" width=\"500\" height=\"333\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die sozialen Rahmenbedingungen sind sicherlich auch kein Zuckerschlecken, nur die gut Verdienenden k\u00f6nnen studieren, Versicherungen sind eher eine Seltenheit und der Durchschnittsmexikaner arbeitet lang und hart bei nur zwei Wochen Urlaub im Jahr f\u00fcr wenig Geld. Das erkl\u00e4rt nat\u00fcrlich auch, warum Touristen \u00fcberall extra zahlen d\u00fcrfen. Die meisten St\u00e4dte sind schmutzig und selbst in manchen Naturschutzparks sahen wir M\u00fcllkippen. Offensichtliche Probleme wie Natur- und Umweltschutz werden hinten angestellt, bei den herrschenden sozialen Ungerechtigkeiten.<\/p>\n<p>Eine z.T. sch\u00f6ne Natur muss gesch\u00fctzt werden, doch dies ist nat\u00fcrlich nur m\u00f6glich, wenn andere Rahmenbedingungen vom Staat erf\u00fcllt werden. F\u00fcr diesen Wandel braucht Mexiko aber sicherlich noch ein bisschen mehr Zeit! Trotz dieser Schwierigkeiten sind die Menschen \u00fcberwiegend ein sehr geselliges, fr\u00f6hliches, nationalbewusstes stolzes Volk, frei nach dem Motto: Viva la vida! Aber sicher kann man hier Mexiko ebenso wie Deutschland nicht alle \u00fcber einen Kamm scheren, der Norden ist anders als der S\u00fcden, die K\u00fcste anders als das Hochland, Menschen haben ein unterschiedliches Nationalbewusstsein und verschiedene regionale Zugeh\u00f6rigkeiten und Br\u00e4uche an unterschiedlichen Orten.<\/p>\n<p><strong>K\u00fchle Hochlandfrische<\/strong><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen erreichten wir wieder nach langer, anstrengender Busfahrt San Christobal de las Casas und fanden ein nettes Hostel (Puerta Vieja Hostel), wo wir in einem Dorm mit super Ausblick \u00fcber die Stadt und vielen coolen Features unterkamen. Wir f\u00fchlten uns sofort pudelwohl und genossen das deutlich k\u00fchlere Bergklima. Hier stie\u00dfen wir das erste Mal auf richtige Indios mit deren Kultur und kauften uns gleich zwei Indiopullover, womit wir wie zwei Hippies wirkten. Wir genossen das kleine hippe Backpackerst\u00e4dtchen mit seinem indigenen Einfluss sehr und schlenderten am ersten Abend noch lange durch die mit Restaurants und Bars ges\u00e4umten Stra\u00dfen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen besuchten wir ein traditionelles Medizinmuseum am Rande der Stadt und waren schockiert \u00fcber diesen Kulturschock au\u00dferhalb der gepflegten Altstadt. Hier war es \u00fcberf\u00fcllt, eng und vor allem extrem schmutzig. Jeder schmiss seinen M\u00fcll einfach in die Kan\u00e4le oder auf die Stra\u00dfe und dementsprechend roch es dort auch. Das totale Gegenteil vom netten Stadtzentrum. Da sind wir wohl in die Touristenfalle getappt.<\/p>\n<p>Das Museum war eher etwas f\u00fcr stark Abergl\u00e4ubige unter uns und hatte nahezu gar nichts mit der westlichen Schulmedizin zu tun. Es war kurz gesagt einfach viel Hokuspokus. Als in einem Video ein \u00a0Huhn \u00fcber einer Schwangeren bei der Geburt rotiert wurde und das Neugeborene mit Ei, Dreck und irgendeinem Gebr\u00e4u abgerieben wurde, musste ich irgendwie an die etwas gegens\u00e4tzlichen mikrobiologischen Hygieneseminare an der Uni denken. Ist ja interessant zu wissen, wie fr\u00fcher die Maya-Medizin praktiziert wurde, das Problem aus meiner Sicht ist nur, dass die Mehrheit der indigenen l\u00e4ndlichen Bev\u00f6lkerung noch heute nur Zugang zu einer solch archaischen Medizin hat!<\/p>\n<p>Danach besuchten wir noch zwei Kirchen auf zwei H\u00fcgeln, von wo man einen ganz netten Ausblick auf die Stadt hatte. Die Landschaft in der Umgebung war der Wahnsinn, allerdings ist es nicht m\u00f6glich einfach so dort zu wandern. Es gibt einfach keine Wanderwege und die Randbezirke sind f\u00fcr Touristen No-go-Areas. Auch sehr ungew\u00f6hnlich und schwer nachzuvollziehen f\u00fcr europ\u00e4ische Ma\u00dfst\u00e4be! Wir gingen zur\u00fcck Richtung Hostel um unsere W\u00e4sche aus der W\u00e4scherei zu holen. Dort trafen wir zwei junge deutsche Damen, die wir zuvor im Hostel kennengelernt hatten und verabredeten uns zum Abendessen. Daf\u00fcr gingen wir zuerst in ein Restaurant und danach in eine nette Weinbar, tauschten unsere Erlebnisse und Erfahrungen aus.\u00a0So lie\u00dfen wir unseren letzten Abend in San Christobal ausklingen, bevor wir uns am n\u00e4chsten Tag zu einem Lonely Planet Geheimtipp aufmachten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan-2\/13.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20viewBox%3D%270%200%20500%20333%27%3E%3Crect%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan-2\/13.jpg\" alt=\"San Christobal de las Casas\" width=\"500\" height=\"333\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan-2\/14.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27502%27%20height%3D%27334%27%20viewBox%3D%270%200%20502%20334%27%3E%3Crect%20width%3D%27502%27%20height%3D%27334%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan-2\/14.jpg\" alt=\"Maya-Tanzaction\" width=\"502\" height=\"334\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Einsamkeit, wilde Papageien und ein rei\u00dfender Wasserfall<\/strong><\/p>\n<p>Wie es immer so ist mit dem Lonely Planet Geheimtipp, da ist man doch nie allein! Und so stellten wir uns auch bei der Erkundung der Sima de las Cotorras auf ein Touristenpublikum ein. Doch schon bei der Planung der Anreise wurde uns bewusst, dass wir wohl auf ein eher verlasseneres Fleckchen treffen werden: von San Christobal fuhren wir mit einem Linienbus eine Stunde bis Tuxtla, um dort durch die halbe Stadt zu watscheln einen Lokalbus bis nach Coita zu nehmen, um von dort ein Collectivo zu erwischen. Collectivos sind kleine Minibusse, die jeden gegen einen geringen Obolus\u00a0 mitnehmen und der Erfahrung nach bis zum Rand vollgestopft werden.<\/p>\n<p>So auch in diesem Falle: in dem 12-Mann-Bus sa\u00dfen bereits 16 Menschen und als sie uns gro\u00dfe Europ\u00e4er sahen, wollten sie, dass wir uns ebenfalls mit hinein quetschten. Unsere Rucks\u00e4cke wurden uns von zwei hilfsbereiten Herren abgenommen, die uns ihre Pl\u00e4tze \u00fcberlie\u00dfen und mit unserem Gep\u00e4ck auf das Dach kletterten. Nach einer Stunde Fahrt mitten durch das Nirgendwo, das Collectivo brachte jeden Dorfbewohner an seine H\u00fctte, kamen wir an der Sima de las Cotorras an, einer gro\u00dfen Schlucht, in der viele Hunderte Papageien morgens ausfliegen sollten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan-2\/16.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20viewBox%3D%270%200%20500%20333%27%3E%3Crect%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan-2\/16.jpg\" alt=\"Indio-Chilling\" width=\"500\" height=\"333\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es stellte sich heraus, dass der Fahrer des Collectivos der Guide des Nationalparks war, was f\u00fcr ein Zufall. Au\u00dferdem waren wir sehr \u00fcberrascht, dass der Lonely Planet tats\u00e4chlich einen Geheimtipp gebracht hatte, denn wir waren die einzigen G\u00e4ste. F\u00fcr umgerechnet drei Euro konnten wir unser Zelt auf der Restaurant-Terrasse aufstellen und die Gegend erkunden. Den Rundweg um die zugegebenerma\u00dfen beeindruckende riesige Cenote hatten wir rasch absolviert und damit war es das schon, was man hier machen konnte. Der Abend gestaltete sich daher eher langweilig und wir gingen fr\u00fch zu Bett, um am n\u00e4chsten Morgen schon zum Sonnenaufgang f\u00fcr das Papageien- Spektakel auf den Beinen zu sein. Die Nacht war sehr unbequem im Zelt, vor allem weil langsam durch die hohe Luftfeuchtigkeit die Hitze steht. Das Spektakel der ausfliegenden V\u00f6gelchen am n\u00e4chsten Morgen war ganz nett aber sicher nicht die umst\u00e4ndliche Anreise wert. Ein eigenens Auto zu haben, w\u00e4re hier sicherlich von Vorteil gewesen\u2026<\/p>\n<p>Wir lie\u00dfen uns von dem Restaurantbesitzer zum nahegelegenen Wasserfall El Aguacero fahren und hofften dort auf mehr. Hier war schon von weitem ein sehr beeindruckender Canyon zu sehen, durch den sich ein Flusslauf zog. Der als idyllischer Wasserfall und kleine Fluss im Reisef\u00fchrer beschriebene, war bei unserem Besuch durch die Regenzeit auf ein rei\u00dfendes Niveau angewachsen, sodass wir hier eine schwierige Klettertour wagen mussten, um \u00fcberhaupt was davon sehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan-2\/17.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload ngg-singlepic ngg-none aligncenter\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20viewBox%3D%270%200%20500%20333%27%3E%3Crect%20width%3D%27500%27%20height%3D%27333%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/gallery\/reisebericht-mexico-yucatan-2\/17.jpg\" alt=\"El Aguacero\" width=\"500\" height=\"333\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Fahrt zur\u00fcck in die Stadt war stark \u00fcberteuert und so entschieden wir die 5 km selbst zu laufen. Am Ende hatten wir Trampgl\u00fcck, es nahm uns noch ein nettes, junges Paar mit und brachte uns mit ihrem Auto nach Coita zur\u00fcck, von wo aus wir uns \u00fcber Tuxla in einer super anstrengenden Nachtfahrt nach Oaxaca weitermachten. In Tuxla streikten die Lehrer und blockierten alle Stra\u00dfen, weshalb wir zeitaufw\u00e4ndige Umwege fahren und mitten in der Nacht den Bus wechseln mussten. Dann kamen auch noch mitten in der Nacht Polizisten in den Bus, die unsere P\u00e4sse kontrollierten und der Bus hielt st\u00e4ndig, wobei er jedes Mal das Licht anstellte. (Es ist auch v\u00f6llig normal in Mexiko, dass Polizisten durch die Busse laufen, jeden abfilmen und nach Verd\u00e4chtigen Ausschau halten). Kurzum, es war eine anstrengende, nicht gerade schlafreiche Nacht und so kamen wir sehr \u00fcberm\u00fcdet in Oaxaca im gleichnamigen Bundesstaat am n\u00e4chsten Morgen an.<\/p>\n<p>Weiter an den Pazifik und nach Guatemala geht\u2019s im 2. Teil!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dies ist eine Geschichte von fremden Mythen, gruseligen Totenkulten, riesigen Tempeln und Pyramiden, tiefem Dschungel, azurblauem Meer, langen Sandstr\u00e4nde, riesigen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":190,"featured_media":14987,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[2535,195,15,5],"tags":[2536,2466,2262,100,411],"class_list":["post-14203","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-guatemala","category-mexiko","category-nord-mittelamerika","category-reiseberichte","tag-cancun","tag-guatemala","tag-mexiko","tag-mittelamerika","tag-yucatan"],"geo":{"latitude":0,"longitude":0,"description":null},"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/header.jpg","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p4csa8-3H5","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14203","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/190"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14203"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14203\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23054,"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14203\/revisions\/23054"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14987"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14203"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14203"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14203"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}