{"id":12883,"date":"2016-05-20T01:00:24","date_gmt":"2016-05-19T23:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/?p=12883"},"modified":"2024-06-17T10:51:51","modified_gmt":"2024-06-17T08:51:51","slug":"25-jahre-camp4-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/outdoor-szene\/allgemein\/25-jahre-camp4-geschichte\/","title":{"rendered":"25 Jahre CAMP4: Wir sagen HERZLICHEN GL\u00dcCKWUNSCH"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Geschichte des CAMP4 beginnt vor 25 Jahren: Zu einer Zeit, als Anke und Andreas sich als potenzielle Konkurrenten trafen. Konkurrenten deswegen, weil sie dieselbe Idee hatten. Am 13. April 1991 er\u00f6ffnete das CAMP4 Berlin. Zeit f\u00fcr eine kleine Hommage:<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Kurz nach der Wende stehen sich Anke Kunst, ihr damaliger Freund Detlef Stock und Andreas Hille bei der Ispo in M\u00fcnchen das erste mal gegen\u00fcber. Im Grunde kannten sie sich schon, denn die Ostberliner Kletterszene war eher eine kleine Gemeinde, aber wirklich begegnet waren sie sich noch nicht.<\/p>\n<p><strong>Aus Konkurrenten werden Partner&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Schon l\u00e4nger hegten sie unabh\u00e4ngig voneinander dieselbe Idee: Ost-Berlin brauchte einen Bergsport-und Kletterladen, gef\u00fchrt von Menschen, die sich mit der Materie auskennen.<\/p>\n<p>Noch bei der Messe beschlossen die drei umgehend per Handschlag \u2013 einst war noch Detlef mit von der Partie\u00a0\u2013 zusammen zu arbeiten. Aber es sollte nicht einfach werden, ein Laden musste gefunden, Finanzierungen geschaffen und Business Pl\u00e4ne geschrieben werden.<\/p>\n<p>1991 war es dann soweit: Aus einer Idee wurde Wirklichkeit: Unter der Jannowitz-Br\u00fccke, im jetzigen Golden Gate, er\u00f6ffnete das erste CAMP4. Als waschechten \u201eOssis\u201c fehlte ihnen nat\u00fcrlich jegliches Wissen von Sachen wie Marketing und Gesch\u00e4ftsleben. Das Kapital bestand lediglich aus der Liebe zum Klettern und Drau\u00dfen sein.<\/p>\n<p>Eine weitere H\u00fcrde war der Name! Kurz und knackig sollte er sein, alle sollten sich angesprochen f\u00fchlen, egal ob Sportkletterer oder Alpinisten. Und dann muss so ein Name nat\u00fcrlich auch noch die Liebe zu hohen Bergen, steilen W\u00e4nden, Natur und fernen L\u00e4ndern ausdr\u00fccken.<\/p>\n<p><strong>&#8230; und Freunde<\/strong><\/p>\n<p>Gar nicht so einfach, denn trotz ihrer gemeinsamen Leidenschaft waren Anke und Andreas doch sehr unterschiedlich. Detlef hat bereits 1995 den Laden verlassen und verungl\u00fcckte 1999 in Venezuela t\u00f6dlich. Anke, eine Berliner Kletterfrau, zog es damals ins legend\u00e4re Yosemite Tal. Und wie hie\u00df doch gleich der Zeltplatz am Fu\u00dfe des El Capitan?<\/p>\n<p>Andreas war auch ein Klettermann, aber er liebte viel mehr die richtig eisigen H\u00f6hen. Er war eher ein Alpinist als Sportkletterer. Sein gro\u00dfer Traum: das ber\u00fchmte Lager 4, das letzte Hochlager am S\u00fcdsattel des Mount Everest. Zwei unterschiedliche Tr\u00e4ume mit einer ganz entscheidenden Gemeinsamkeit: CAMP4.<\/p>\n<p>Am 13. April 1991, um 10.00 \u00f6ffnete das CAMP4 Berlin seine Pforten. Wohlgemerkt hei\u00dft es CAMP VIER und nicht etwa four, englisch war schlie\u00dflich nicht des Ossis St\u00e4rke. Schnell entwickelte sich der erste Ausr\u00fcstungsladen im geeinten Ost-Berlin zu einer wahren Gr\u00f6\u00dfe. \u201eWir haben es sozusagen geschafft\u201c, sagt Andreas schmunzelnd und f\u00fcgt hinzu: \u201eW\u00fcrde Helmut Kohl uns kennen, er h\u00e4tte seine Freude an uns.\u201c<\/p>\n<p><iframe src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/109609614\" width=\"500\" height=\"300\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>Mittlerweile haben Anke und Andreas ihre BWL-Lektionen gelernt, sind umgezogen an den U-Bahnhof Schillingstra\u00dfe, den sie \u00fcbrigens gerne in CAMP4 \ud83d\ude09 umbenennen w\u00fcrden, haben den ganzen <a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/outdoor-szene\/allgemein\/camp4-sanierung-2014-neu-eroeffnung\/\">denkmalgesch\u00fctzen Bau saniert<\/a> und sind dennoch dieselben wie damals.<\/p>\n<p><strong>Gelebte Leidenschaft bis heute<\/strong><\/p>\n<p>Die Grundpfeiler f\u00fcr den Arbeitsalltag im CAMP4 sind bis heute gleich geblieben. Ja, zum aktiven Unterwegssein und nein, zu extremen Wachstumsw\u00fcnschen. Noch immer sind alle CAMP4ler viel drau\u00dfen unterwegs \u2013 am liebsten weit abseits ausgetretener Wege. \u201eWir m\u00f6chten den Kunden aus eigener Erfahrung beraten k\u00f6nnen: Authentisch, mit viel Freude und Begeisterung\u201c, erkl\u00e4rt Anke.<\/p>\n<p>\u201eDiese Einstellung gibt uns die Freiheit, unsere Kunden wie Freunde zu beraten \u2013 ohne Verkaufszwang, auch wenn das so mancher anfangs nicht glauben mag\u201c, sagen beide einstimmig. Und bedanken sich bei ihren Kunden. Vor allem daf\u00fcr, dass sie die Art der Beratung zu sch\u00e4tzen wissen und dass das CAMP4 seit 25 Jahren ein Teil der vielen Abenteuer sein darf.<\/p>\n<p>Camp 4 ist ein gelebter Traum \u2013 und manchmal reiben sich Anke und Andreas noch immer die Augen, dass dieser \u00fcberhaupt funktioniert. <strong><span style=\"color: #000000;\">HERZLICHEN GL\u00dcCKWUNSCH!<\/span><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geschichte des CAMP4 beginnt vor 25 Jahren: Zu einer Zeit, als Anke und Andreas sich als potenzielle Konkurrenten trafen. 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