{"id":1061,"date":"2010-10-10T17:30:12","date_gmt":"2010-10-10T15:30:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/?p=1061"},"modified":"2024-06-26T16:14:27","modified_gmt":"2024-06-26T14:14:27","slug":"was-essen-wir-heute-fufu-banku-oder-kenkey","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/reiseberichte\/was-essen-wir-heute-fufu-banku-oder-kenkey\/","title":{"rendered":"Was essen wir heute? Fufu, Banku oder Kenkey?"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1248px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><p><strong>Meine Tour<\/strong><br \/>\nInsgesamt war ich 6 Wochen in Ghana. Zuerst in der Hauptstadt Accra, dann in Bamang, einem Vorort von Kumasi, wo ich 3 Wochen an einem Workcamp teilnahm. Bevor ich in den deutlich \u00e4rmeren Norden nach Tamale fuhr, blieb ich noch ein paar Tage im Zentrum von Kumasi. Der R\u00fcckweg von Tamale f\u00fchrte \u00fcber Kintampo nach Elmina und Cape Coast. Das sind St\u00e4dte an der Goldk\u00fcste, von denen aus in vergangenen Jahrhunderten tausende Sklaven verschifft wurden. Au\u00dferdem folgte noch ein Abstecher zum Kakum Naturpark.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p><strong>Warum GHANA<\/strong><br \/>\nAls ich mir Gedanken \u00fcber mein Reiseziel 2002 machte, gab es f\u00fcr mich 2 wichtige Faktoren, die erf\u00fcllt sein sollten: 1. wollte ich in ein Entwicklungsland nach Afrika und 2. wollte ich das Land nicht als Tourist besuchen, sondern ich suchte nach einer M\u00f6glichkeit, das allt\u00e4gliche Leben dort kennen zu lernen. Das Problem bestand darin, dass meine Zeit auf 6 Wochen Schulferien begrenzt und ich au\u00dferdem zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollj\u00e4hrig war. Letztendlich fand ich im Internet einen Link zur \u2019Voluntary Workcamps Assoziation of Ghana\u2019, wo man auch schon ab 16 Jahren an den Camps teilnehmen kann.<\/p>\n<p><strong>Was Sie schon immer \u00fcber GHANA wissen wollten&#8230;<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Gab es Probleme, das Visum zu beantragen?<\/strong><br \/>\nNein, eigentlich nicht. Nur habe ich mich gewundert, warum ich ein Visum f\u00fcr 30 Tage ausgestellt bekommen hatte, wo ich doch 6 Wochen bleiben wollte. Misstrauisch wurde ich, als man mir telefonisch auf meine Anfrage in der Botschaft in Bonn mitteilte, wenn ich am Flughafen in Accra ank\u00e4me, w\u00fcrde ich dort meine tats\u00e4chlich genehmigte Aufenthaltsdauer bescheinigt bekommen &#8211; in Deutschland seien sie nur berechtigt, ein Visum f\u00fcr maximal 30 Tage auszustellen. Als ich dann in Ghana ankam, bekam ich tats\u00e4chlich auch gleich einen Stempel mit einer verl\u00e4ngerten Aufenthaltsdauer von 60 Tagen. Mittlerweile wei\u00df ich, dass dies nur eine Formalit\u00e4tenfrage war: F\u00fcr Ghanaer, die nach Deutschland einreisen wollen, gilt die gleiche 30-Tage-Regelung \u2013 allerdings d\u00fcrfen die dann wirklich nur 1 Monat bleiben.<\/p>\n<p><strong>Wie sicher ist Ghana?<\/strong><br \/>\nAuch wenn es in Afrika generell eine hohe Kriminalit\u00e4tsrate gibt, so gilt Ghana dennoch als relativ sicheres Land. Da \u00dcbergriffe meist auf Geld und Wertsachen abzielen, sollte man an Orten, wo sich viele Touristen aufhalten (Kotoka Airport, Zentren der gro\u00dfen St\u00e4dte, Bus-Stationen) besonders auf sein Gep\u00e4ck aufpassen. Die Einheimischen wissen auch, welche Stra\u00dfen besonders nach Einbruch der D\u00e4mmerung zu meiden sind. Ohne Begleitung sollte man zu dieser Zeit aber grunds\u00e4tzlich nicht mehr drau\u00dfen unterwegs sein!<\/p>\n<p><strong>Wie komme ich von A nach B?<\/strong><br \/>\nDie preiswertesten Verkehrsmittel, mit denen man so ziemlich \u00fcberall hinkommt, sind die Tro-tros (sprich: dschor-dscho). Das sind private Kleinbusse, in die allerdings h\u00e4ufig \u2013 besonders auf kurzen Strecken &#8211; so viele Passagiere wie m\u00f6glich hineingequetscht werden, so dass man nicht mit erh\u00f6htem Reisekomfort rechnen sollte. Es gibt weder feste Abfahrts- und Ankunftszeiten, noch sind die Stationen eindeutig ausgeschrieben &#8211; man mu\u00df sich durchfragen. Eine weitere M\u00f6glichkeit bieten zahlreiche Taxis, die allgemein etwas teurer sind als die Tro-tros. Eine Einzelperson muss im Taxi auch die 3 \u00fcbrigen, leeren Pl\u00e4tze mitbezahlen. H\u00e4ufig ist es aber so, dass man in ein bereits halb besetztes Taxi zusteigt oder auf der Strecke weitere Passagiere hinzukommen. Beachten sollte man auch, dass mit Einbruch der Nacht (in Ghana wird es bereits gegen 6:00 Uhr dunkel!!!) nur noch bedeutend weniger Tro-tros und Taxis fahren, so dass sich die Wartezeiten erheblich verl\u00e4ngern k\u00f6nnen. Alternativ zu den privaten und oft schlecht gewarteten Tro-tros und Taxis gibt es zwischen den wichtigsten St\u00e4dten noch Verbindungen mit staatlichen STC-Reisebussen, die zu festen Zeiten abfahren. Gleiches gilt f\u00fcr KTC (Kingdom Transport Company). Die Bahnverbindungen sind nicht weiter erw\u00e4hnenswert (es gibt ganze 4 Strecken!).<\/p>\n<p><strong>Wie sind die hygienischen Bedingungen?<\/strong><br \/>\nAuch wenn die hygienischen Standards nicht mit europ\u00e4ischen Ma\u00dfst\u00e4ben zu vergleichen sind, so fand ich die Bedingungen zumindest in den gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten \u00fcberraschend gut. Da die meisten H\u00e4user an eine Wasserleitung angeschlossen sind, gibt es Duschen und Toiletten mit flie\u00dfendem, wenn auch kaltem Wasser, welches im Norden aber nicht immer rund um die Uhr verf\u00fcgbar war. Das ist nat\u00fcrlich auch abh\u00e4ngig vom Standard des Hotels. In den l\u00e4ndlichen Regionen gibt es keinen Wasseranschlu\u00df, daf\u00fcr aber Brunnen und nach meinen Erkenntnissen auch keinen Wassermangel. Die Toiletten werden eben manuell gesp\u00fclt oder es sind einfache \u201ePlumpsklos\u201c. Eine M\u00fcllabfuhr gibt es in Ghana allerdings nicht. S\u00e4mtliche Abf\u00e4lle landen auf der Stra\u00dfe oder in der offenen Kanalisation und von dort entweder auf M\u00fcllkippen, die teilweise mitten in der Stadt liegen, oder direkt in den Ozean, weshalb man ausgewiesenen Badestr\u00e4nden den Vorzug geben sollte!<\/p>\n<p><strong>Wie sieht\u00b4s mit der Verpflegung aus?<\/strong><br \/>\nAls ich nach Ghana geflogen bin, war ich in Sachen Essen schon vorgewarnt: Achtung, scharf!!! Zumindest die So\u00dfen der traditionellen Gerichte sollte man anfangs mit Vorsicht genie\u00dfen. Es gibt zwar ein paar gr\u00f6\u00dfere Restaurants in den Gro\u00dfst\u00e4dten, die auch europ\u00e4ische K\u00fcche anbieten und einige Stra\u00dfenverk\u00e4ufer werben mit \u201eEuropean Fastfood\u201c, doch die einheimischen Gerichte sollten ein Muss f\u00fcr jeden Reisenden sein. Hat man sich einmal an die Sch\u00e4rfe gew\u00f6hnt, sind die wirklich lecker. Frauen, die bereits fertig zubereitete Speisen am Stra\u00dfenrand, auf dem Markt oder an Tro-tro-Stationen verkaufen, findet man wirklich immer. Meist steht neben dem Stand auch gleich ein Tisch und eine Bank, so dass man dort in Gesellschaft der Einheimischen essen kann. Die Grundnahrungsmittel unterscheiden sich jedoch fast v\u00f6llig von unserem europ\u00e4ischen. Statt Kartoffeln gibt es dort Fufu, Banku, Yam, Kenkey &#8230; aber auch viele Reisgerichte. Dazu verschiedene So\u00dfen, die h\u00e4ufig mit dem bei uns unbekanntem Palmen\u00f6l zubereitet sind. Unbedingt darauf achten sollte man allerdings, dass die Speisen noch richtig hei\u00df oder zumindest doch noch warm sind, sonst muss man mit fast 100%iger Wahrscheinlichkeit damit rechnen, dass sich der Verdauungsapparat f\u00fcr die n\u00e4chsten 2-3 Tage beschwert. Wer sich selbst verpflegen will und keine Lust oder Zeit hat, sich mit den zahlreichen H\u00e4ndlern auf den M\u00e4rkten \u00fcber den Preis zu streiten, der kann das Wichtigste in kleinen Superm\u00e4rkten (allerdings wieder nur in den gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten) oder an Tankstellen kaufen.<\/p>\n<\/div><div class=\"awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-1 button-span-no\" style=\"--more-btn-alignment:center;\"><div style=\"margin:-5px;--awb-bordersize:0px;\" class=\"fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-7 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-1\"><div style=\"padding:5px;\" class=\"fusion-grid-column fusion-gallery-column fusion-gallery-column-3 hover-type-zoomin\"><div class=\"fusion-gallery-image\"><a href=\"https:\/\/www.camp4.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/1287.jpg\" rel=\"noreferrer\" data-rel=\"iLightbox[gallery_image_1]\" class=\"fusion-lightbox\" target=\"_self\"><img decoding=\"async\" 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