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		<title>Es gibt nichts, was sich nicht organisieren ließe&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 14:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine Tour Dezember 2001 – Roundtrip von Süd nach Nord (immer der Wärme entgegen) in 5 Wochen. Streckenbewältigung mit Inlandflug, Zug, Bus, Fähre, Boot und Mietauto. Stationen: Christchurch – Arthurs Pass – Westport – Hanmer Springs – Lake Tekapo – Mt. &#8230; <a href="http://www.camp4.de/blog/reiseberichte/australien-neuseeland-petra/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.camp4.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/NeuseelandPetra.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2820" title="NeuseelandPetra" src="http://www.camp4.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/NeuseelandPetra.jpg" alt="" width="600" height="240" /></a>Meine Tour</strong><br />
Dezember 2001 – Roundtrip von Süd nach Nord (immer der Wärme entgegen) in 5 Wochen. Streckenbewältigung mit Inlandflug, Zug, Bus, Fähre, Boot und Mietauto. <span id="more-2818"></span>Stationen: Christchurch – Arthurs Pass – Westport – Hanmer Springs – Lake Tekapo – Mt. Cook NP – Lake Wanaka – Abel Tasman Pass – Fox und Franz Josef Gletscher – Arthurs Pass – Christchurch – Picton – Marlborough Sounds –Picton – Wellington – Whanganui NP – Lake Taupo – Rotorua – Gisborne – Opotki – Rotorua &#8211; Auckland.</p>
<p><strong>Warum NEUSEELAND</strong><br />
Vor allem wegen der kontrastreichen Landschaft: Aktive Vulkane, sprudelnde Geysire, warme Quellen, Regenwälder, Gebirge, Gletscher, Fjorde, endlose Küsten, reißende Flüsse und azurblaue Seen bieten eine hinreißende Kulisse für jegliche Aktivitäten, z.B. Klettern, Trekking, Radtouren, Seekajak- und Raftingtouren oder Tierbeobachtungen. Die Städte laden zum Sightseeing, Shopping und Schlemmen ein. Es gibt nichts, was sich nicht organisieren ließe&#8230; Neuseeland ist ein sehr sicheres und unkompliziertes Reiseland mit perfekt ausgebauter touristischer Infrastruktur.<br />

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<p><strong>Was Sie schon immer über NEUSEELAND wissen wollten&#8230;</strong><br />
<strong>Wo übernachten?</strong><br />
Für jeden Geldbeutel sind ausreichend Unterkünfte vorhanden (Zeltplätze mit Camping, Cabins und Tourist Flats, Backpackers, Hostels, B &amp; B , Guesthouses, Lodges, Cottages, Motels, Holiday Homes, Farmstays, &#8230;.. und Hotels in allen Kategorien). Wir haben Camping bevorzugt, da sich die Campingplätze meist in landschaftlich reizvoller Lage befinden.</p>
<p><strong>Wie kommt man im Land voran?</strong><br />
Es gibt ein gut organisiertes Bussystem. Will man aber viele Abstecher von den Hauptrouten machen und das Land in nur 4 bis 5 Wochen durchreisen erweist sich ein Mietwagen als vorteilhaft (Einwegmieten kein Problem). Auf alle Fälle sollte man die zwei Panorama-Züge der Südinsel den „Tranz Alpine“ für die Stecke Christchurch – Greymont über den Arthurs Pass und den „Coastal Pacific“ für die Strecke Christchurch – Picton am Pazifik entlang nutzen.</p>
<p><strong>Wo ißt man am besten?</strong><br />
In den Städten findet man ausreichend Restaurants aller Preisklassen. Außerhalb der Städte muss man sich ein bißchen auf Fast-food einstellen (Fish &amp; Chips und Burger). Es gibt aber auch überall Supermärkte mit einem vielseitigen Angebot, in denen man sich problemlos selbst versorgen kann.</p>
<p><strong>Was sollte man auf keinem Fall verpassen?</strong><br />
- Den 2- bis 3-tägigen Mangapurua Track (40 km) zwischen Whakohoro und Mangapurua Landing. Er führt durch unberührte Landschaft an zwei Nebenflüssen des Whanganui River entlang. Außer einer Vielzahl von Opposums haben wir unterwegs niemanden getroffen. Die Rückfahrt auf dem Whanganui River mit dem Jet-Boot sollte man vorher organisieren.<br />
- Im Marlborough Sound oder Abel Tasman NP sollte man eine Seekajaktour für mindestens 3 Tage einplanen. Unterwegs sind ausreichend Zeltplätze vorhanden und neben Rochen und Robben kann man eine unglaubliche Vielfalt an Wasservögeln beobachten. Wer die Angel dabei hat, kann seinen Speiseplan mit Frischfisch bereichern.<br />
- Auckland mit seinem Kelly Tarlton`s Antarctic Encounter &amp; Underwater World in dem man auf einem Laufband in einem Plexiglastunnel durch die Unterwasserwelt befördert wird und wo man das Basislager der Robert F. Scott Südpolexpedition aus dem Jahr 1911 besichtigen kann. Außerdem gibt es die Möglichkeit von einem 328 m hohen Skytower mit zwei Aussichtsdecks einen tollen Rundblick über die Stadt und die Tasman Sea zu genießen.<br />
- Ein, zwei Tage zum Relaxen in einem der zahlreichen Thermalbäder (empfehlenswert das Polynesian Spa in Rotorua, verschiedene Becken mit unterschiedlichen Temperaturen) oder ein Abstecher an die Bay of Plenty (endlose Strände, belebt und unbelebt) sind ein Muß.</p>
<p>Auch wenn Neuseeland auf dem ersten Blick klein erscheint, sollte man sich von den reinen Entfernungsangaben nicht täuschen lassen. Mit kleinen Abstechern, Erkundungen und Besichtigungen kann sehr schnell aus 200 km eine Tagespensum werden! Planen Sie also besser nach dem Motto „weniger ist mehr“.</p>
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		<title>Rainlegs &#8211; trotz Regen trockene Jeans auf dem Weg zur Arbeit</title>
		<link>http://www.camp4.de/blog/produkte/rainlegs/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 18:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ludger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Expertengeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Nützliches für den Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Regenhose]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder kennt es. Du sitzt auf dem Fahrrad, es regnet, du ziehst deine Regenhose über die Jeans und wenn du in der Schule &#8211; Uni &#8211; Arbeit  (nicht Zutreffendes streichen) ankommst, weißt du nicht, warum deine Jeans jetzt nass ist &#8230; <a href="http://www.camp4.de/blog/produkte/rainlegs/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.camp4.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/rainlegs_on_bike_-_black.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3500" title="rainlegs_on_bike_-_black" src="http://www.camp4.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/rainlegs_on_bike_-_black.jpg" alt="Rainlegs" width="900" height="360" /></a></p>
<p><strong>Jeder kennt es.</strong> Du sitzt auf dem Fahrrad, es regnet, du ziehst deine Regenhose über die Jeans und wenn du in der Schule &#8211; Uni &#8211; Arbeit  (nicht Zutreffendes streichen) ankommst, weißt du nicht, warum deine Jeans jetzt nass ist &#8211; vom Regen oder Schwitzen?<span id="more-3497"></span></p>
<p><strong>Oder kennst du das?</strong> Du sitzt auf dem Fahrrad, es regnet, du hast eine Regenhose dabei und wenn du in der &#8211; Schule &#8211; Uni &#8211; Arbeit &#8211; (nicht Zutreffendes streichen) ankommst, klebt die Jeans klatschnass auf der Haut. Halt! Nicht komplett, da du ja, clever wie du bist, Schutzbleche an deinem Fahrrad hast und du nie ohne deine &#8211; Softshell &#8211; Hardshell &#8211; Goretex &#8211; Mammut &#8211; Bergans &#8211; geile-Marke-deiner-Wahl -Jacke  (nicht Zutreffendes streichen) das Haus verläßt &#8211; klebt deine Jeans eigentlich nur klatschnass auf dem Oberschenkel (und deine Designerschuhe sind ruiniert&#8230;<a title="Fahrradgamaschen" href="http://www.camp4.de/VauDe/Schuhe-oxid/Bike-Gaiter-Short.html" target="_blank">dazu hier schauen</a>)</p>
<p>Früher versuchtest du dich mit einem Fahrradponcho zu behelfen, der sieht voll uncool aus und hat einen CW-Wert wie ein Schrankwand von Höffner (früher Zeulenroda) und schwitzen tust du auch drunter.</p>
<p>Die Lösung ist so simpel und ich fand sie erst im verregneten Amsterdam. Die Holländer haben einen cleveren Beinschutz entdeckt. Eine Art Schürze für die Beine mit Schlitz. Dieser gaben sie den tollen Namen <a href="http://www.camp4.de/Bekleidung/Regenhose/Rainlegs.html" target="_blank">Rainlegs</a>.</p>
<p>Nur 140 Gramm wiegen die <a href="http://www.camp4.de/Bekleidung/Regenhose/Rainlegs.html" target="_blank">Rainlegs</a> in Größe L &#8211; das ist weniger als anderthalb Tafel Rittersport. Und die <a href="http://www.camp4.de/Bekleidung/Regenhose/Rainlegs.html" target="_blank">Rainlegs</a> sind so groß wie eine Tüte Gummibären, passen also auch locker in die Hosentasche. Allerdings müssen sie nicht, denn du kannst deine <a href="http://www.camp4.de/Bekleidung/Regenhose/Rainlegs.html" target="_blank">Rainlegs</a> eingerollt gleich als Gürtel umbinden.</p>
<p>Wenn du die eingerollten <a href="http://www.camp4.de/Bekleidung/Regenhose/Rainlegs.html" target="_blank">Rainlegs</a> als Gürtel schon umgeschallt hast, brauchts du bei drohendem Regenguss nur vier Druckknöpfe öffnen, ausrollen, zwei Klettlaschen am Knie fixieren und am Allerwertesten eine Schnalle schließen. Das ist schnell an einer roten Ampel erledigt.</p>
<p>Das Einfache liegt oft so nah. Was haltet ihr von Rainlegs?</p>
<p><strong>Noch ein Tipp?</strong> Frauen dürfen mit Kettenschutzblech fahren. Bei Männern ist das uncool. Papi hatte früher eine Hosenspange, ich versuchte es mit einer simplen Wäscheklammer (die ich immer verliere). Es gibt irgendwelche ClickClack-Reflektoren, die an den zarten Fesseln meiner Frau halten, aber nicht an meiner Hose&#8230; Robust, mit Reflektor und mit einem kräftigen Klettband ausgestattet ist der Hosenschutz, den Deuter für das rechte Männerhosenbein anbietet: <a href="http://www.camp4.de/Nach-Marke-Hersteller/Deuter/Pants-Protector.html">Pants Protector</a> genannt.</p>
<p>ach so&#8230;fast vergessen Rainlegs haben wir natürlich im <a href="http://www.camp4.de/cms/anfahrtsplan.html" target="_blank">camp4</a> oder im <a href="http://www.camp4.de/Bekleidung/Regenhose/Rainlegs.html">Camp4-onlineshop</a></p>
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		<title>Ein Kurztripp zu der Drawa &#8211; Ein Paddeltrip auf der Drawa</title>
		<link>http://www.camp4.de/blog/reiseberichte/europa-gusstaaten-polen-tobias/</link>
		<comments>http://www.camp4.de/blog/reiseberichte/europa-gusstaaten-polen-tobias/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 15:43:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Drawa]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrtagestour]]></category>
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		<category><![CDATA[Paddeltour]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Tour Frühjahr 2002- eigentlich wollten wir in diesem Jahr ja die Ina besuchen, aber ein Probepaddeln hat ergeben, dass dieser Fluss nicht besonders schön ist. Also findet unsere alljährliche Herrentagspaddeltour in diesem Jahr nochmals auf der Drawa statt. Wir &#8230; <a href="http://www.camp4.de/blog/reiseberichte/europa-gusstaaten-polen-tobias/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.camp4.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/PolenTobias.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3130" title="PolenTobias" src="http://www.camp4.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/PolenTobias.jpg" alt="" width="600" height="240" /></a>Meine Tour</strong><br />
Frühjahr 2002- eigentlich wollten wir in diesem Jahr ja die Ina besuchen, aber ein Probepaddeln hat ergeben, dass dieser Fluss nicht besonders schön ist. Also findet unsere alljährliche Herrentagspaddeltour in diesem Jahr nochmals auf der Drawa statt. <span id="more-3128"></span>Wir starten im Lubie-See und paddeln in 3 Tagesetappen bis zum Städtchen Drawno. Zelte, Gepäck und Verpflegung nehmen wir in den Booten mit.</p>
<p><strong>Warum POLEN</strong><br />
Polen ist einfach schön! Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks hat Polen sich auf den Weg in die Europäische Gemeinschaft gemacht und ist dort mittlerweile auch angekommen. Dabei hat Polen es sehr gut verstanden, seine Reize zu bewahren und die Natur größtenteils zu erhalten. Eine Menge Naturreservate wurden gegründet. Hier wird zwar Naturschutz betrieben, aber auch ein sanfter Tourismus zugelassen. Wildes Zelten ist zum Beispiel verboten, dafür gibt es aber genügend kostenlose oder sehr billige Biwakplätze. Auch sonst hat man den Kommerz weitgehend heraushalten können.<br />

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<p><strong>Was Sie schon immer über POLEN wissen wollten&#8230;</strong><br />
<strong>Mit dem Auto nach Polen?</strong><br />
Ja warum nicht? Sein Auto kann man auf den reichlich vorhandenen, bewachten Parkplätzen abstellen. Sollte mal keiner in der Nähe sein kann man auch mal auf einem Bauernhof oder Zeltplatz nachfragen.</p>
<p><strong>Ich habe aber gar kein Boot!</strong><br />
Kein Problem! Kanu- und Kajakverleiher gibt es genug und die Preise sind mit Deutschland verglichen auch noch moderat. Ein Sitzkissen oder eine Isomatte sollte dann aber mit auf Tour sein, da die Lehnen bei den Leihbooten doch recht hart sind. Meist kann man sich vom Verleiher auch zum Startpunkt bringen lassen oder man macht etwas aus, um sich abholen zu lassen.</p>
<p><strong>Wo habt ihr denn geschlafen?</strong><br />
Im Zelt. Es gibt genügend Zelt- oder Biwakplätze entlang der Drawa. Diese bitte auch benutzen!! Die Preise sind nicht sehr hoch und bei Gruppen kann man auch feilschen.</p>
<p><strong>Kann man die Tour auch verlängern?</strong><br />
Klar! Die Drawa hat eine Gesamtlänge von 214 Kilometern. Davon kann man etwa 190 Kilometer paddeln. Ab Drawno kann man in 3 Tagen durch den Drawienski Nationalpark paddeln, den wohl schönsten Teil der Drawa. Hier gibt es allerdings vom 1.3.- 20.6. eine Sperrung wegen der Brutzeit. Wem das dann immer noch nicht reicht: Die Drawa mündet in die Notec, die Notec in die Warta, die Warta in die Oder und dann kommt die Ostsee&#8230;</p>
<p><strong>Gibt es da irgendwelche Vorschriften?</strong><br />
Ja! Das Zelten ist nur auf den ausgewiesenen Plätzen erlaubt, Feuer darf nur gemacht werden, wenn keine Waldbrandstufe vorliegt und im Nationalpark gibt es dann noch ein paar Regeln mehr zu beachten ( Sperrung, Angelverbot in bestimmten Abschnitten u.s.w.). In Drawno ist auch der Sitz der Nationalparkverwaltung, wo man sich ruhig mal melden sollte. Oberhalb von Drawno durchfließt die Drawa den größten Truppenübungsplatz Europas. Dieser Abschnitt darf nur befahren werden, wenn kein Manöver abgehalten wird. Auskunft bekommt man bei den Bootsverleihern oder bei der Nationalparkverwaltung.</p>
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		<title>Orankecamp 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 09:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>C4-Info</dc:creator>
				<category><![CDATA[Outdoor-Szene]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Orankecamp: 21.April &#8211; ab 10 Uhr im Freibad Orankesee Gertrudstr. 7;  13053 Berlin     -       Eintritt kostenlos Pünktlich zum Frühling bauen wir wieder die Zeltstadt am Freibad Orankesee auf. Neben 120 Zelten zum Testen, Probeliegen und Kaufen (Aktionspreise!) locken eine riesige &#8230; <a href="http://www.camp4.de/blog/outdoor-szene/orankecamp-2012/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6 style="text-align: left;"><strong><a href="http://www.camp4.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Orankecamp.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3471" title="Orankecamp" src="http://www.camp4.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Orankecamp.jpg" alt="" width="900" height="327" /></a>Orankecamp: 21.April &#8211; ab 10 Uhr im Freibad Orankesee<br />
Gertrudstr. 7;  13053 Berlin     -       Eintritt kostenlos</strong></h6>
<h6><span style="color: #999999;"><strong><span style="color: #808080;">Pünktlich zum Frühling bauen wir wieder die Zeltstadt am Freibad Orankesee auf. Neben 120 Zelten zum Testen, Probeliegen und Kaufen (Aktionspreise!) locken eine riesige Kajak-/Kanuauswahl zum Bepaddeln und ein buntes Rahmenprogramm aus Action, Spaß und Ferienstimmung. Ein Muss für Outdoorer, Paddler, Kletterer, Familien – Für Alle!<span id="more-318"></span></span></strong><strong>
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</strong></span></h6>
<h6><span style="color: #333333;"><strong>Tent-Village:</strong> ab <strong>10:00 bis 18:00</strong> riesige Zeltaustellung mit Beratung durch Camp4 Spezialisten und Vertreter der Hersteller (Bergans, Fjällräven, Tatonka,Vaude, Marmot, Hilleberg, Tendtippi, Robens, Exped, Wechsel u.a.)</span></h6>
<h6><span style="color: #333333;"><strong>Kanustation:</strong> ab <strong>10:00 bis 18:00</strong> können Kanus, Kayaks, Faltboote und Canadier über den See gepaddelt werden. Mit von der Partie sind die beiden Weltmeister André und Fischi um euch Rede und Antwort zu stehen.</span></h6>
<h6><strong>Infostände:</strong></h6>
<h6><strong>* CAMP4: </strong>- heute die Ausrüstungsexperten Offline geniesen und ordentlich ausfragen<br />
<strong>* Marmot: </strong>- alles was ihr über die amerikanische Outdoormarke und deren Produkte wissen wolltet, aus erster Hand<br />
* <strong>GARMIN: </strong>GPS – eure Fragen zur Welt der Outdoornavigation beantwortet und vorgeführt vom Marktführer Garmin<br />
* <strong>Land.Karten</strong>: Landkarten- und Reisebuchhandlung Dr. Seiffert mit großem Stand zum Stöbern<br />
* <strong>BCRT</strong>: das Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin informiert.<br />
* <strong>AlpinClubBerlin </strong>Sektion des Deutschen Alpenvereins<br />
* Kanuclub, Naturfreunde und Berliner Wanderverband</h6>
<h6><strong>Entertainment für Teens &amp; Kids</strong> ab 11:00 Uhr<br />
* Kletterturm &amp; Kistenklettern<br />
* Lagerfeuer &amp; Stockbrotbacken</h6>
<h6><span style="color: #333333;"><strong>Workshops:</strong></span><br />
* 13:30 Uhr Trekkingrucksäcke – Tipps für die große Tour<br />
* 14:00 Uhr Outdoorkocher und – küche<br />
* 14:30 Uhr Tourenrucksäcke – Tipps für Hüttentouren, Jakobsweg, …</h6>
<h6><span style="color: #333333;"><strong>Pappbootrennen:</strong></span><br />
(Teilnahme der Kinder nur in Anwesenheit der Eltern!)<br />
<span style="color: #333333;">* 14:00 Uhr könnt ihr euer individuelles und hoffentlich seetaugliches Pappboot in der legenderen Pappbootwerft bauen.<br />
* 15:30 Uhr gehen die Pappboot-Kapitäne in unterschiedlichen Kategorien an den Start. Siegerehrung und Preise folgen später auf der Bühne. (Wechselwäsche nicht vergessen)</span></h6>
<h6><span style="color: #333333;">Natürlich mit Livemusik vom</span><a href="http://www.myspace.com/skazkaorchestra" target="_blank"> Skazka- Orchestra</a></h6>
<h6><span style="color: #333333;">* 18:00 Abbau der Zelte und ENDE <img src='http://www.camp4.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </span></h6>
<h6><span style="color: #333333;">
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	<!-- Thumbnails -->
		
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<br />
Fotos: Benno Koch</span></h6>
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		<title>Rockin&#8217; the Rockshow 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 13:53:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Outdoor-Szene]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kletter-/ Bouldercontest: 9. März &#8211; ab 18:00 Uhr im Ostbloc Am 9. März stoppt die SALEWA-Rockshow auf der Suche nach dem nächsten Nachwuchs-Kletterer in Berlin. Das Calling – die erste Etappe zum Gesamtsieg – findet im Ostbloc statt. Teilnehmen kann &#8230; <a href="http://www.camp4.de/blog/outdoor-szene/rockin-the-rockshow/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6 style="text-align: left;"><a href="http://www.camp4.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/646_LA_MANO_01_S12_CZ609552.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3357" title="646_LA_MANO_01_S12_CZ60955" src="http://www.camp4.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/646_LA_MANO_01_S12_CZ609552.jpg" alt="" width="900" height="260" /></a><span style="color: #000000;"><strong>Kletter-/ Bouldercontest: 9. März &#8211; ab 18:00 Uhr im Ostbloc</strong></span></h6>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #808080;"><strong>Am 9. März stoppt die SALEWA-Rockshow auf der Suche nach dem nächsten</strong> <strong>Nachwuchs-Kletterer in Berlin. Das Calling – die erste Etappe zum</strong> <strong>Gesamtsieg – findet im Ostbloc statt.<span id="more-3310"></span> Teilnehmen kann jeder und am Ende winkt </strong><strong>ein Preis der absoluten Superlative! Die zwei Over-All-Gewinner fahren zur Kletter-WM nach Arco um dort </strong><strong>bekannte Klettergrößen live und in Action erleben.</strong></span></p>
<h6><iframe src="http://www.youtube.com/embed/7nXG-w3gIG8" frameborder="0" width="480" height="252"></iframe><br />
<span style="color: #000000;">Video &amp; Foto:  Salewa</span></h6>
<p><span style="color: #000000;">Einmal bei der WM dabei sein; Die großen Kletter-Idole von Angesicht zu Angesicht sehen; Das El Dorado der Vertikalos, das berüchtigte Arco erkunden &#8211; Du kannst den Traum-Trip gewinnen!<br />
Wenn auch du deine Chance nutzen willst, dann </span><span style="color: #000000;">melde dich jetzt an und komme am 9.März zum Ostbloc. Ab 18:00 Uhr findet dort das Berliner <strong>Rockcalling </strong> statt. Calling? Das heißt: Wenn du Lust und Power hast &#8211; Mach mit. Jeder kann an den Start gehen.<br />
Von allen Teilnehmern im Ostbloc werden die besten 2 Jungs und 2 Mädels eine Runde weiterkommen &#8211; in die Rockshows.<br />
</span></p>
<p><span style="color: #000000;">In den <strong>Rockshows</strong> dürfen die glücklichen Gewinner aus allen Callings einen Tag lang mit Profis wie Roger Schäli auf Tour gehen. Immer maximal 10 Teilnehmer pro Gruppe klettern gemeinsam in einem der besten Gebiete Europas. Ein Profi steht dabei jeder Gruppe mit Tips und Tricks zur Seite. Am Ende des Tages wird aus jeder Truppe ein weiblicher und ein männlicher „Climber of the day“ ermittelt. Dieser wird mit einem Warengutschein im Wert von 300 Euro ausgerüstet und ist unter den Finalisten.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das <strong>Rockfinal</strong> findet im Rahmen der Outdoor Messe in Friedrichshafen statt. Am SALEWA Messestand müssen die letzten Verblieben noch einmal alles geben. Denn nur 2 Kletterer (einer männlich, eine weiblich) können das VIP Wochenende zur Kletter-WM in Arco gewinnen.</span></p>
<p><strong><span style="color: #000000;"> Wir drücken euch die Daumen!</span></strong></p>
<h5><strong><span style="color: #000000;"><span style="color: #808080;"><span style="color: #333333;">Anmeldung unter:</span> <a href="http://www.salewa.com/rockshow/de_de/anmeldung" target="_blank"><span style="color: #808080;">www.salewa.com</span></a></span><br />
<span style="color: #808080;"><span style="color: #333333;">Weitere Info&#8217;s findet ihr hier:</span><a href="http://www.ostbloc.de/" target="_blank"><span style="color: #808080;"> www.ostbloc.de</span></a></span><br />
<br style="color: #000000;" /></span></strong></h5>
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		</item>
		<item>
		<title>Produkte im Test: Was verspricht und hält die CU Sicherungsbrille?</title>
		<link>http://www.camp4.de/blog/produkte/cu-sicherungsbrille/</link>
		<comments>http://www.camp4.de/blog/produkte/cu-sicherungsbrille/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 12:52:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bergsport & Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Expertengeflüster]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.camp4.de/blog/?p=3287</guid>
		<description><![CDATA[Jeder kennt&#8217;s und jeder hat schon einmal darüber geflucht: Ein steifer Nacken durch das Sichern des Kletterpartners ist sowohl in der Halle, als auch am Felsen üblich. Das ewige „Kopf in den Nacken legen“ ist jedoch nicht nur Schmerzhaft sondern &#8230; <a href="http://www.camp4.de/blog/produkte/cu-sicherungsbrille/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.camp4.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/CU-Sicherrungsbrille.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3291" title="CU Sicherrungsbrille" src="http://www.camp4.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/CU-Sicherrungsbrille.jpg" alt="" width="900" height="360" /></a>Jeder kennt&#8217;s und jeder hat schon einmal darüber geflucht: Ein steifer Nacken durch das Sichern des Kletterpartners ist sowohl in der Halle, als auch am Felsen üblich. Das ewige „Kopf in den Nacken legen“ ist jedoch nicht nur Schmerzhaft sondern birgt auch Risiken. Was hilft? Wir haben die CU Sicherungsbrille ausprobiert<span id="more-3287"></span> und sind begeistert! Den Mann hinter der genialen Erfindung habe ich auf der Outdoor Messe 2011 getroffen. Über einem Bier hat mir der Tüftler mit leuchtenden Augen erzählt, wie er auf die Idee gekommen ist.</p>

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	</div>
	
		
 		
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								<img title="cu-sicherungsbrille-3" alt="cu-sicherungsbrille-3" src="http://www.camp4.de/blog/wp-content/gallery/cu-sicherungsbrille/thumbs/thumbs_cu-sicherungsbrille-3.jpg" width="100" height="75" />
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								<img title="cu-sicherungsbrille-1" alt="cu-sicherungsbrille-1" src="http://www.camp4.de/blog/wp-content/gallery/cu-sicherungsbrille/thumbs/thumbs_cu-sicherungsbrille-1.jpg" width="100" height="75" />
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<p><a href="http://www.klettern.de/news/sonstiges/ispo-award-fuer-cu-sicherungsbrille.203154.5.htm" target="_blank"><strong>Albi Schneider</strong></a>, selbst passionierter Kletterer litt früher ständig unter Schmerzen in Rücken und Nacken. Ein zuverlässiger Sicherungsmann sollte den Partner in der Wand immer im Auge behalten! Dazu gehört aber auch: langes und Nacken strapazierendes nach oben sehen. Das ist nicht nur sehr unangenehm, sondern birgt auch gewisse Gefahren. Durch die Schmerzen kann schnell die Konzentration flöten und der Blick ab und an mal Richtung Boden gehen. Genauso gefährlich ist der Winkel in dem der Kopf zurück gelegt wird. In einem bestimmten Winkel wird nämlich bei jedem Menschen der Gähnreflex ausgelöst – heißt: Augen zu, und im schlimmsten Fall sogar noch reflexartig eine Hand vor den Mund. Das kann unangenehme Folgen für den Partner bedeuten.</p>
<p>Um eine Lösung zu finden, bastelte Albi über lange Zeit mit Spiegeln herum. Mit denen hat es jedoch nicht geklappt, da sie alles Seitenverkehrt darstellen.<br />
Und so kam Albi auf die Idee es mit Prismen zu versuchen. Die Pyramiden ähnlichen Dreieckskörper sind zwar auch mit Spiegeln versehen, jedoch wird der von oben einfallende Lichtstrahl so umgelenkt, dass der Träger der Brille ein präzises Bild (von allem über Ihm befindlichem) sieht ohne den Kopf zu heben.</p>
<p><strong>Wir sind uns einig:</strong> Das erste Mal sichern mit der <a href="http://www.camp4.de/Nach-Marke-Hersteller/Power-n-Play/CU-Sicherungsbrille-G-2-0.html" target="_blank">CU Sicherungsbrille</a> ist zwar noch ungewohnt aber 1,2,3 und man möchte nicht mehr ohne! Diese Brille ist absolute Spitzenklasse und eine der innovativsten und nützlichsten Erfindungen der Kletterszene in den letzten Jahren.</p>
<p><strong>Unser Tipp:</strong> Die Brille ist ein echter Allrounder. Mittlerweile hat sie sich auch im landwirtschaftlichen Bereich in der „Obstpflückerszene“ einen Ruf erarbeitet.</p>
<p><a href="http://www.camp4.de/Nach-Marke-Hersteller/Power-n-Play/CU-Sicherungsbrille-G-2-0.html" target="_blank"> &#8230; hier zum Shop?</a></p>
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		<title>Nepalesisches Gleichmaß: Om Mani Padme Hum</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 14:05:52 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Nepal]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Chitwan National Park]]></category>
		<category><![CDATA[Kathmandu]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit dem Visum in der einen und dem zentnerschweren Rucksack in der anderen Hand, trete ich aus dem Tribhuvan Airport. Kathmandu empfängt mich mit Smog, Hitze, Staub und 30 wild gestikulierenden Taxifahrern. Verdattert flüchte ich mich zurück in die schützenden &#8230; <a href="http://www.camp4.de/blog/reiseberichte/asien-nepal-fine/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.camp4.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Martin.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3249" title="Martin" src="http://www.camp4.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Martin.jpg" alt="" width="900" height="360" /></a>Mit dem Visum in der einen und dem zentnerschweren Rucksack in der anderen Hand, trete ich aus dem Tribhuvan Airport. Kathmandu empfängt mich mit Smog, Hitze, Staub und 30 wild gestikulierenden Taxifahrern. Verdattert flüchte ich mich zurück in die schützenden Hallen des Ankunftsbereichs&#8230; Kulturschock ich grüße dich!<span id="more-1853"></span></p>
<p><strong>Meine Tour</strong><br />
Ich habe mich in den 7 Wochen Aufenthalt auf Zentral-Nepal fokussiert. Das heißt ich habe mich im Raum Kathmandu Valley und Pokhara bewegt. Dabei musste ich, als frisch gebackene Abiturientin auf meinen Geldbeutel achten und mir „Low Budget“ auf die Fahne schreiben. Das sollte einem in Nepal nicht so schwer fallen&#8230; Trotzdem habe ich ein paar wissenswerte Preis- &amp; Reisetipps zusammentragen können. 3 meiner 7 Wochen habe ich in den Bergen verbracht aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<p><strong>Warum NEPAL?</strong><br />
Als Tochter von zwei Reiseverrückten war ich bereits im zarten Alter von drei Jahren in Nepal. In den folgenden Jahren wurde ich immer von Geschichten, Anekdoten und Bildern aus dieser Reise begleitet. Irgendwie hat es mich aber nach eigenen Erinnerungen verlangt. Deswegen habe ich im Frühjahr 2011 meinen Rucksack gepackt und mich in den Flieger gesetzt.</p>
<p><strong>Kathamandu Valley:</strong><br />
Die Hauptstadt Nepals übertrifft andere Städte nicht nur an Größe &amp; Lärmpegel sondern auch an Smog. Wer dort für längere Zeit bleiben möchte, braucht einen Schal (bzw. Gesichtsmaske), Ohropax und Nerven aus Stahl.<br />
In Kathmandu gibt es einen Bezirk, der komplett für Touristen geschaffen ist: In Thamel ist es bunter, „authentischer“ und auch teurer als im Rest der Umgebung. Ich habe meine erste Nacht in Tinkune (einem absolutem Randbezirk) verbracht. Das war ungeplant und wirklich extrem. Ich würde so ein Abenteuer einem Nepal- Neulingen nicht empfehlen! Allgemein ist es in Thamel sicherer und man kann sich dort mit anderen Touristen austauschen.<br />
<strong>
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<p><strong>Sehenswürdigkeiten im Kathmandu Valley</strong><br />
<em>Kirtipur:</em> Die alte Newarstadt zeichnet sich durch viele Stupas und Tempel aus. Verschlafen und romantisch wirkt die ehemalige Königsstadt im Sonnenuntergang. Hier sieht man selten andere Touristen.<br />
<em><br />
Bhaktapur:</em> Ganz typisch für diese Stadt sind die roten Gemäuer. Auch hier gibt es eine Vielzahl an Tempelanlagen. Mir ist die Stadt zu sehr von Touristen überfüllt gewesen. Bewegt man sich jedoch weg von der Hauptstraße, kann man auf wunderschöne Plätze und Gassen stoßen. TIPP: Die Töpferplätze haben mich ganz besonders beeindruckt!</p>
<p><em>Kathmandu Durbar Square: </em>Königsplatz mit großen Tempelanlagen, wunderschöne rote Gemäuer und ein buntes Treiben davor. TIPP: bei dem ersten Betreten Visa/Pass und ein Passbild mitnehmen. Es kann eine Dauereintrittskarte (bis zum Ablauf des Visums) erstellt werden. So muss der Eintritt nur einmalig gezahlt werden.</p>
<p><em>Boudha/ Boddnath: </em>Riesengroße (einer der größten weltweit) buddhistische Stupa. Ist ein Ziel vieler Pilger – besonders im Morgengrauen &amp; in der Abenddämmerung kann man von den Dachterrassen die Kora (Umrundung der Stupa im Uhrzeigersinn) beobachten.</p>
<p><em>Swayambhunath:</em> Eine Tempelanlage mit schöner buddhistischer Stupa. Hat man die 365 Stufen erklommen, offenbart sich ein wunderbarer Blick über das Valley. Obacht: hier wimmelt es von kleinen Affen (Anlage wird auch Affentempel genannt), die Meister im stibitzen sind.</p>
<p><strong>Pokhara:</strong><br />
Pokhara ist (ähnlich Kathmandu) eine absolute Touristenhochburg. Die Stadt liegt wirklich malerisch am Pewasee, sonntags ist die Innenstadt für Autos gesperrt und es ist immer 3-4°C wärmer als in der Hauptstadt &#8211; perfekt für ein paar Entspannungstage. Als Ausgangspunkt diverser kräftezehrender Trekkingtouren ist Pokhara ein kleines Paradies. Hier gibt es nicht nur alles, was das Herz begehrt &#8211; Essen aus aller Welt, erfrischende Getränke und traditional German Bakerys. Auch die Seele kann man mit vielfältigen Massage-, Yoga- &amp; Meditations-Angeboten baumeln lassen. Diese Entspannung und Ruhe hat jedoch auch ihre Tücken&#8230; Ohne es zu merken, kann man in dieser Stadt eine Woche nur mit Schlafen, Essen und Lesen &#8220;vergeuden&#8221;. Dann heißt es unbedingt einen Marsch zur World Peace Pagoda, Sonnenaufgang auf Sarangkot oder eines der attraktiven Sporterlebnisse mitzunehmen. Wie in meinem Fall eine 3-Tages Raftingtour am lower Sethi.<br />
TIPP: Perky beans ist ein kleines Cafe mit fantastischem Lemon- Ice tea &amp; Sandwichs für weniger als 90 Rupies. Perfekt um sich auf der Dachterrasse zu entspannen und mit anderen zu plauschen.<br />

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</p>
<p><strong>Chitwan National Park:</strong><br />
Nach dem Rafting ging es direkt in den berühmtesten National Park Nepals. Mein Ziel war Abenteuer! Im Schatten des dichten Dschungels der Hitze entfleuchen, in mitten des mit prächtigen Blüten verziertem Grün warten, lautlos und unbemerkt Nashörner beobachten, die hohe Luftfeuchtigkeit auf meiner Stirn spüren – umgeben von angriffslustig summenden Moskitos.<br />
Tja&#8230; das Leben ist kein Wunschkonzert! Wiedergefunden habe ich mich mit 6 nepalesischen Teenies auf dem wankenden Rücken eines Dickhäuters. Die Mädels haben laut und in ihrem besten Nepali-Englisch US-Hits geschmettert und der Elefant hat immer mal wieder im Takt des Gesangs ein fettes Bambusrohr auf den Schädel bekommen. Nashörner habe ich zwar gesehen – Kamele aber auch. Das wirft dann doch Fragen auf&#8230; Mein Fazit: Selbst der Berliner Zoo ist natürlicher und authentischer als dieser National Park. Später wurde mir von Einheimischen der Royal Bardiya NP empfohlen. Dieser liegt nicht ganz so zentral soll allerdings viel mehr Tiere beherbergen und nicht so touristisch sein.<br />

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<p><strong>Begnas- &amp; Rupatal:</strong><br />
Ich hatte den ganzen Touri-Trubel satt. Also habe ich mich einfach in den nächsten Bus gesetzt und bin erst an der Endstation wieder ausgestiegen -  Begnas Tal. Insgesamt 4 Tage habe ich am Begnas- und Rupasee verbracht. Dort ist es nicht so spektakulär, wie bei den Nashörnern in Chitwan, das kulinarische Angebot ist nicht so vielseitig wie in Pokhara und die Kulturgeschichte des Kathmandu Valleys ist tausendmal länger; Aber die kleinen Siedlungen rund um die Seen sind authentischer als alles, was ich bis dahin in Nepal gesehen habe. Hier gibt es keine Hotels, sondern ich habe bei einer Familie im Kinderzimmer auf einer Bambusmatte geschlafen. Hier gibt es keinen Luxus oder Prunk. Der familieneigene &#8220;Buffalo&#8221; in der unteren Stube ist der ganze Stolz. Englisch können hier maximal ein paar Kinder, deren Familien sich Schulbildung leisten können. Die Alten verstehen kein Wort, reden dafür aber umso eindringlicher Nepali mit dir. Doch aiuch wenn man kaum miteinander kommunizieren kann, sind die Menschen dort neugierig und überaus freundlich!<br />
<span class="Apple-style-span" style="color: #000000; font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-size: 12px; line-height: 18px;"><a href="http://www.camp4.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/ljSCKjc.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3256" title="ljSCKjc" src="http://www.camp4.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/ljSCKjc.jpg" alt="" width="900" height="360" /></a></span></p>
<p><strong>Fortbewegen in Nepal</strong><br />
Der Verkehr in Nepal ist verrückt. Anstatt die Spiegel zu benutzen,  abzubremsen oder gar an zu halten und jemandem die Vorfahrt gewähren wird hier gehupt. Scheinbar ohne Regeln fahren die Fahrzeuge mal auf der entgegenkommenden Spur, mal auf dem Mittelstreifen oder mal in wilden Kurven hin und her. Als Tourist ist selber fahren hier lebensgefährlich, deshalb verweise ich auf verschiedene öffentliche Transportmittel.<br />
<em><strong>Taxi:</strong></em> Verlockend da unkompliziert aber maßlos überteuert. Auch bei 50 % Rabatt zahlt man noch zu viel.<br />
<em><strong>Touristbus:</strong></em> Total in Ordnung. Es werden regelmäßig Pausen gemacht. Oftmals gibt es eine Klimaanlage und die Sitze sind annehmbar bequem. TIPP: Für die Busfahrt Pokhara- Kathmandu nie mehr als 300Rupies zahlen. Oft werden bis zu 600 Rupies verlangt. Dann einfach freundlich lachen und überzeugt behaupten, du hättest das letzte mal nur 250 gezahlt. Dieser Trick hat bei mir wirklich oft geklappt.<br />
<em><strong>Localbus</strong></em> Pausen, Sitzkomfort und Ruhe sind definitiv nicht vorhanden. Mit dem  nepalesischen Nachbarn schon fast auf dem Schoß, der lauten Bollywood Musik im Ohr und den Gerüchen der Räucherstäbchen in der Nase kitzelnd, wird man mitunter 6 Stunden am Stück durch die Landschaft geschaukelt. Auf das Dach werden Touristen mittlerweile nur noch in ländlichen Regionen verfrachtet, da diese Art der Mitfahrt für Touristen zu gefährlich und somit polizeilich unterbunden ist.<em><br />
</em><em><strong>Stadtbusse &amp; TukTuks:</strong></em><strong> </strong>Fahren alle von zentral gelegenen Busbahnhöfen ab, sind super billig und praktikabel. Manchmal kann es sehr eng werden da, wenn „wir“ denken, der Bus wäre voll, sich noch mindestens 20 weitere Nepalis dazu quetschen.<em><br />
<em><strong>Fahrrad:</strong></em></em> Bikes gibt es vieler Orts zu mieten. In Kathmandu würde ich allerdings davon abraten mit dem Fahrrad zu fahren &#8211; zu viel Smog und druch den vielen Verkehr auch nicht gerade ungefährlich. In Pokhara allerdings gibt es traumhafte Fahrradtouren und der Verkehr ist viel radlfreundlicher.</p>
<p><strong>Essen in Nepal</strong><br />
Kühe sind heilig und kommen nicht auf den Teller! Auch sonst sollte man in Nepal in Erwägung ziehen, Teilzeitvegetarier zu werden. Wenn man sieht unter welchen Umständen die Tiere dort leben und was sie essen kann einem der Appetit schnell vergehen.<br />
Traditionelle Gerichte sind Momos (kleine gedünstete Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen) und mein persönlicher Favorit Dal Bhat. Das traditionelle Dal Baht besteht aus einer Portion Reis, einer Linsensuppe (die über den Reis gegeben wird) und einem Curry (meistens mit Kartoffeln). Dieses Gericht kann man wirklich täglich essen, da es nie gleich schmeckt. Manchmal bekommt man auch noch mixed pickles oder Nan (Brot).<br />
Ein weiterer Vorteil an diesem Essen ist, dass der Gastgeber traditionell immer Nachschlag (kostenlos) anbietet. Das Gerücht, dass man nichts vom Straßenrand kaufen soll unterstütze ich nicht. Allerdings gebe ich den Tipp mit auf den Weg, nur dort zu kaufen/essen wo auch viele Einheimische essen. Damit ist man was Geschmack und Qualität angeht auf der sicheren Seite.<br />
Was gibt’s zu trinken? Die antwort ist Tee. In meinem Fall Milktea mit einer ordentlichen Portion Zucker oder, wenn es etwas erfrischend kühles sein soll – einen Mangolassie.<br />
Von den Fruchtsäften, die überall an den Straßenrändern verkauft werden, habe ich die Finger gelassen. Die sind meistens absolut überteuert und mit den unhygienischen Gerätschaften der Garant für Magenprobleme.<br />
<strong>TIPP&#8217;s:</strong><br />
- In der „typisch“ deutschen Bäckerei Pumpernickel gibt es neben „black-forest cake“ neuerdings auch den „white-forest cake“ – auf jeden Fall einen Lacher wert. Viele Backstuben bieten ab 20- 21 Uhr alles zum halben Preis an.<br />
<strong><em>- </em></strong><em>Tee:</em><em> </em>Ein Kännchen Tee ist nicht nur angenehmer und geselliger, es ist auch viel billiger als einzelne Cups zu bestellen.<br />
<strong><br />
Eine Frage der Sicherheit?<br />
</strong>Dass ich, als junges Mädchen vollkommen alleine diese Reise antrete, hat vielerorts und vor allem in der Familie große Sorgen verbreitet. Es sei zu gefährlich wurde mir immer wieder gesagt. Im Nachhinein weiß ich sicher – Nein ist es nicht. Schauergeschichten über Kidnapping usw. liegen bereits Jahre zurück. Mittlerweile sind die politischen Verhältnisse einigermaßen stabil.<br />
Auch vor Diebstahl wurde ich gewarnt. Da macht wahrscheinlich jeder Reisende in jedem Land unterschiedlichste Erfahrungen. Ich für meinen teil habe die Nepalis als ein stolzes und ehrliches Volk kennen gelernt. In Pokhara habe ich meinen iPod mal in einem Internetcafe liegen lassen. Als ich nach zwei Stunden wieder in den Laden gestürmt bin, gab mir der freundliche Mann das teure Gerät wieder und lehnte einen Finderlohn ab.</p>
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		<title>Nehmt den Teppich mit!        &#8230;oder warum ich die Kälte lieben lernte</title>
		<link>http://www.camp4.de/blog/reiseberichte/wintertouren/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 14:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wintertour]]></category>

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		<description><![CDATA[Wintertouren mit Ski und Pulka – eine allgemeine Beschreibung dieser Art des Reisen Es ist wieder wie jedes Jahr. Die ersten ungemütlich kalten Tage im November lassen mich schaudern. Heimlich mach ich mir eine Wärmflasche für meine desorientiert kalten Füße &#8230; <a href="http://www.camp4.de/blog/reiseberichte/wintertouren/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.camp4.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Blahammaren-Fjellstation.jpg"><img class="size-full wp-image-1899 alignnone" src="http://www.camp4.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/Blahammaren-Fjellstation.jpg" alt="" width="900" height="360" /></a></strong></p>
<p><strong><strong>Wintertouren mit Ski und Pulka – eine allgemeine Beschreibung dieser Art des Reisen</strong></strong></p>
<p>Es ist wieder wie jedes Jahr. Die ersten ungemütlich kalten Tage im November lassen mich schaudern. Heimlich mach ich mir eine Wärmflasche für meine desorientiert kalten Füße und umklammere eine heiße Tasse Tee.<span id="more-1895"></span></p>
<p>Obwohl ich mich das ganze Jahr darauf freue, jetzt habe ich ein mulmiges Gefühl beim Gedanken an die nächste, natürlich längst  geplante Wintertour im hohen Norden.</p>
<p>Um mich zu motivieren, lasse ich meine Gedanken schweifen, erinnere mich an unzählige wunderbare Erlebnisse und versuche mich, auf meine prägenden und guten Erfahrungen zu besinnen.</p>

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<p>Die vielleicht wichtigste, die sich mit großer Erleichterung jedes Jahr zuverlässig bestätigt ist:</p>
<p><strong>Kälte ist gar nicht schlimm!</strong></p>
<p>Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell sich der menschliche Organismus (jedenfalls meiner und der meiner Tourenpartner) an das Draußensein bei ungewohnt niedrigen Temperaturen anpasst.</p>
<p>Dabei spielen offenbar verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle:</p>
<p>Man ist eben immer draußen und tritt nicht aus gemütlicher Wohnung oder überheiztem Büro plötzlich auf die nasskalte Straße.</p>
<p>Und man ist in Bewegung, bewegt sich fort, meist viele Stunden am Tag. Auch der Schnee muss bewegt werden, mit der Schaufel zur Planierung des Zeltplatzes oder für die windgeschützte Toilette.</p>
<p>Für Ruhephasen ist schnell eine Daunenjackenreserve zur Hand und zur Nacht natürlich ein warmer Schlafsack.</p>
<p>Am wichtigsten aber ist neben geeigneter Bekleidung eine entsprechende mentale Voraussetzungen.</p>
<p><em>Dem Wetter die Stirn bieten</em> ist meine Devise. Ich glaube, das ist so wie mit aggressiven  Hunden. Zeigt man sich ängstlich, beißen sie einen in den Hintern. So macht das die Kälte dann auch.</p>
<p><strong>Schnee macht Landschaft zugänglicher!</strong></p>
<p>Läuft man mit Rucksack vielleicht im Herbst auf dem südlichen Kungsleden in Schweden (was ganz wunderbar ist), so muss man sich beispielsweise im Rogen-Nationalpark durch schwieriges Terrain kämpfen. Geröllfelder, Sumpf, weite Umgehungen von Gewässern, und am Abend oft langes Suchen nach einem ebenen trockenen Platz fürs Zelt, in dessen Boden auch die Heringe halten sollten.</p>
<p>Ein halbes Jahr später: Sanfte Konturen statt schroffer Fels, weite, weiße Ebenen statt Sumpf und Wasser und statt Zickzack entspanntes Geradeaus.</p>
<p>Ich glaube, auch mein Orthopäde würde das sanfte Dahingleiten &#8211; die fließende Bewegung auf Skiern, dem markerschütternden Stolpern über Stock und Stein den Vorzug geben. Der Energieaufwand verteilt sich durch den Einsatz der Stöcke gleichmäßig auf den ganzen Körper.</p>
<p>Und überall lässt sich ein Zeltplatz errichten, die Schneeschaufel ersetzt das Tiefbauamt. Über sonst hartem, schwierigem Grund ist eine himmlische Decke ausgebreitet, weich und anpassbar. Schnell ist für die Küche und als bequemer Einstieg ins Schlafzimmer ein kleiner Keller im Vorzelt ausgehoben und Wasser gibt es sozusagen aus der Wand, man muss es nur auftauen.</p>
<p><strong>Die Sinnlichkeit verschneiter Landschaft</strong></p>
<p>Zweifellos hat jede Jahreszeit ihren Reiz. Das Spezielle am Winter ist seine Reduziertheit. Besonders das offene Fjell bietet dem reizüberfluteten Auge Entspannung und öffnet in seiner Stille die Sinne für besondere Wahrnehmung.</p>
<p>Es ist wie minimalistische Musik. Alles reduziert sich auf Weniges. Das dafür umso intensiver. Klare Linien,  Nuancen des Lichtes über Schneekristall. Weite wird zur magisch anziehenden Kraft.</p>
<p>Was kommt hinterm Horizont?</p>
<p>Vielleicht  ist es die Sehnsucht nach Vollkommenheit und Ewigkeit.</p>
<p>Durch den Kuss der Schneekönigin verfiel auch Kay in Hans Christian Andersens Märchen der kalten Schönheit bis die Tränen Gerdas sein gefrorenes Herz wieder auftauten.</p>
<p>(Ich fürchte, mein Herz ist durch diesen wiederholten Prozess allmählich gefriergetrocknet, aber das klingt nicht besonders romantisch.)</p>

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<p><strong>Ein paar praktische Tipps:</strong></p>
<p><strong></strong>Eine Pulka – der Gepäckschlitten</p>
<p>ist empfehlenswert. Auf Touren die wesentlich länger als eine Woche geplant sind, wird sonst das Rucksackgewicht zu schwer. Abgesehen von steilen Passagen lässt sich ein Schlitten leichter ziehen als ein schwerer Rucksack tragen. Und dabei spielen ein paar Kilo mehr oder weniger keine Rolle. Man kann also großzügiger packen und unterwegs mehr Komfort genießen. Die relativ teuren Pulks gibt es übrigens auch bei <a href="../../">www.camp4.de</a> zu leihen .</p>
<p>Bei Anreise mit Flugzeug gilt die Pulka, auch voll bepackt bis zum Gewichtslimit, nach meiner Erfahrung als normales Gepäckstück wie ein großer Koffer. Dann bleiben noch die Skier als nicht gewichtsbegrenztes Zusatz- bzw. Sportgepäck. Also am besten im Skisack verpackt, dann passen noch andere schwere Sachen mit rein.</p>
<p>Ein kleiner klappbarer Bootswagen, unter den Schlitten gespannt, erleichtert den Gepäcktransfer bei Anreise mit verschiedenen Verkehrsmitteln erheblich.</p>
<p>Anreise- und Tourbeispiele:</p>
<p>Viele „zünftige“ und zugleich relativ nahe liegende  Möglichkeiten für eine kompromisslose Nordlandtour bietet die <em>Hardangervidda</em> in Südnorwegen. Dort hat schon Roald Amundsen für den Südpol trainiert.</p>
<p>Eine preiswerte Anreise gibt es mit Bus über Oslo nach Rjukan am Südrand der Hardangervidda (dort gibt’s eine Seilbahn aufs Fjellniveau). Oder von Oslo mit der legendären Bergenbahn bis Geilo oder Finse am Nordrand. Eine Durchquerung der ebeneren östlichen Vidda von Süd nach Nord oder umgekehrt ist eine tolle Tour und auch für Skianfänger zu meistern.</p>
<p>Eine faszinierende und sehr abwechslungsreiche Landschaft mit vielen bezeichneten Winterrouten gibt es  im mittelschwedischen <em>Jämtland</em> und im angrenzenden Norwegen. Weite Täler mit uraltem Föhrenbestand wechseln sich ab mit kahlen Hochebenen, stattlichen Bergen und Schwedens südlichsten Gletschern.</p>
<p>Die Anreise dorthin ist mit allen Verkehrsmitteln einfach. Aufgrund des Spaß-Ski-Tourismus´ an einigen Orten am Rande dieser Gegend gibt es mehrere Busverbindungen von Stockholm und eine Bahnlinie zwischen den Flughafenstädten Östersund und Trondheim.<strong></strong></p>
<p>Und wer es wirklich wissen will, der fährt oder fliegt ganz in den hohen Norden. Stilvoll mit der Norrland-Bahn von Stockholm nach <em>Abisko</em> oder mit dem Flieger nach <em>Kiruna</em> und weiter mit dem Bus bis <em>Nikkaluokta</em>. Von dort aus auf dem<em> Kungsleden</em> oder einmal rum um den <em>Kebnekaise.</em></p>
<p>Oder oder oder…</p>
<p>Reisezeit:</p>
<p>Ich empfehle ganz klar: nicht vor Anfang März! Der Winter im Norden dauert lang, wird aber in seiner zweiten Hälfte deutlich tourenfreundlicher. Vor allem sind die Tage länger, die Temperaturen  allmählich etwas milder, das Eis auf den Gewässern ist am sichersten und es liegt genug Schnee. Für einen frühen Zeitraum spricht allerdings die ab Mitte März abnehmende Wahrscheinlichkeit, das faszinierende Schauspiel des Polarlichtes zu erleben.</p>
<p>Übrigens, laut der amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde  NASA steigt die Intensität der Polarlichter seit 2007 und wird 2012 seit 50 Jahren am stärksten sein.</p>
<p>Also Mütze und dicke Socken an und nichts wie hin.</p>
<p>Wetter, Klima, Temperaturen/Bekleidung:</p>
<p>Man muss mit allem rechnen. Von hemdsärmelig unter strahlender Sonne (Sonnencreme nicht vergessen!) bis hin zu Schneesturm, extremen Minusgraden und – pfui Teufel, sogar mit Regen. Habe ich leider im März schon erleben müssen. Dann baut man am besten sein Zelt auf und liest Polarexpeditionsberichte aus Zeiten, als die Welt noch in Ordnung war. Für dieses worst-case-scenario also auch eine Regenjacke ins Gepäck.<br />
Normalerweise liegt die  durchschnittliche Tagestemperatur Mitte März aber so zwischen -10° und -15°.<br />
Bekanntlich hat ja der Wind einen wesentlichen Einfluss auf den Wärmehalt. Also außen rum was Wind- oder annähernd Winddichtes, möglichst über den Hintern reichend, mit bestmöglicher, evtl. regulierbarer Dampfdurchlässigkeit (Empfehlung: Bergans Microlight Jkt). Und darunter bloß nicht zuviel dickes Zeug! Nichts ist schlimmer als zu schwitzen. Über die Woolpower-Unterwäsche (das Beste was es gibt auf der Haut!) also nur eine dünne Schicht aus Wolle oder Fleece (ganz wunderbar: R1Pullover von Patagonia).</p>
<p>An den Beinen bewähren sich Skitourenhosen wie die Gamma SK Pant von Arcteryx oder robuste Trekkinghosen wie Lundhags Ahke Pant, ebenfalls über Long Johns von Woolpower getragen.</p>
<p>Mit meinem Schuhwerk -  verschiedenen Lederstiefeln mit und ohne Goretex, war ich jahrelang unzufrieden. Nach spätestens einer Woche waren sie nass, schwer und morgens steif gefroren. Vor allem die selbst produzierte Feuchtigkeit war das Problem. Zu einer so genannten VBL-Socke, einer Plastetüte als Dampfsperre zwischen erster und zweiter Sockenschicht, konnte ich mich wegen des darunter entstehenden anaeroben und übel riechenden Feuchtbiotopes, nicht überwinden.</p>
<p>Die Erlösung für mich heißt „Husky75“ von Lundhags.</p>
<p><a href="http://www.lundhags.se/wanderstiefel/#showProduct-3?id=16324">http://www.lundhags.se/wanderstiefel/#showProduct-3?id=16324</a></p>
<p>(bestellt CAMP4 gern für Euch).</p>
<p>Ein Skistiefel für das 75mm NN-System, einfach konstruiert, hoch geschnitten – das macht Gamaschen überflüssig, mit einem  Innenschuh aus Wollfilz. Den kann man rausnehmen und schnell trocknen, in dem man abends eine 500ml Nalgene-Flasche mit heißem Wasser rein steckt. So lassen sich ebenfalls die dicken Wollsocken und Handschuhe im Eilverfahren trocknen. Auch klamme Hände genießen das Hantieren mit der Wärmflasche.<br />
Mit Handschuhen muss wohl jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Wichtig ist, mehrere  Paar dabei zu haben, zum Wechseln und Kombinieren bei verschiedenen Temperaturen.<br />
Über den Kopf wird  in großem Umfang die Körpertemperatur reguliert. Also auch hier verschiedene Versionen parat haben. Am liebsten trage ich eine wollene Mütze in der ein Stirnband aus Windstopper eingearbeitet ist. So sind die empfindlichen Ohren geschützt, nach oben aber kann man ungehindert Dampf ablassen. Falls dafür zu kalt, bleibt noch die Kapuze des Anoraks.<br />
Weitere wichtige Accessiores sind Polar-Buff (Schlauchtuch mit Fleece, ersetzt den Schal), Balaklava (Schlauchmütze als Gesichtsschutz bei eisigem Wind) und Sonnen- und Skibrille.</p>
<p><strong>Komfort:</strong></p>
<p>Dank des großzügigen Gepäckschlittens können wir es uns so richtig gut gehen lassen.<br />
Nehmt das große Zelt mit, die dicke Matte<strong> UND DEN TEPPICH!</strong><br />
Ja, die <a href="http://www.camp4.de/Exped/Schlafsack-Co/Matte-Bett/Isomatte/Doublemat-Evazote.html">Doublemat Evazote</a> von Exped – auch Zeltteppich genannt, ist eine leichte dünne 2x1Meter Isomatte und gibt dem Wohnzimmer eine angenehme Grundisolation. Und ganz wunderbar, die Trekker Lounge! Macht mit wenigen Handgriffen aus der Matte einen komfortablen Sessel. Daneben, auf dem Couchtisch (Sperrholzbrett selfdesigned) ein Kerzenstumpen, der heiße Tee und die Schale mit Chips.<br />
Mit Daunenjacke und den Beinen im Schlafsack – so lässt es sich leben!</p>
<p><strong>Sicherheit:</strong></p>
<p>Es versteht sich, dass die Zuverlässigkeit der Ausrüstung im Winter  besondere Bedeutung hat. Bei den folgenden drei Beispielen ist die Funktionalität elementar.</p>
<p>My tent is my castle! Die Belastungen fürs Zelt sind durch Wind, Schnee und Kälte enorm. Der Aufbau sollte auch unter widrigen Bedingungen beherrschbar sein. Ich fürchte, man kommt unter diesen Aspekten an der Marke Hilleberg nicht vorbei (Tipp für zwei Personen, Keron3).</p>
<p>Da sich im Winter die meisten Lebensmittel außer dem Rum nur in getrocknetem Zustand transportieren lassen, braucht man zu deren Verzehr und zum Verlängern des Rums viel, aus Schnee gewonnenes Wasser. Der Kocher muss also wahre Heldentaten vollbringen und sollte entsprechend liebevoll gewartet sein. Trotzdem verstecke ich immer noch einen Ersatzkocher im Gepäck, denn ein Versagen bedeutet Abbruch der Tour. Mein Tipp: Omnifuel von Primus.</p>
<p>Last but not least, der mollige Schlafsack. Der Ort zum Wohlfühlen und Regenerieren nach den Strapazen. Ein guter Daunenschlafsack bietet den besten Komfort. Ein wasserabweisendes Außenmaterial ist wichtig und natürlich die entsprechende Isolationsleistung. Ein Traum von einem Sack: <a href="http://www.camp4.de/Western-Mountaineering/Schlafsack-Co/Schlafsack/Puma-WS-blau.html">Puma WS von Western Mountaineering</a>!</p>
<p>Durch ein Inlet aus dünnem Fleece (Tipp: Reactor von Sea to Summit) wird es darin noch kuscheliger.</p>
<p>Wann immer möglich, z. b. während des ausgiebigen Frühstückes („natürlich mit Spiegeleiern und Speck“), sollte der Schlafsack überm Gestänge der Pulka gelüftet werden. („Oh Gott, es gibt doch wieder nur Müsli“).</p>
<p>Orientierung:</p>
<p>Bereits zu hause, wo es noch schön warm ist, macht es mir großen Spaß über Landkarten zu streifen. Bevor es dann ernst wird, bestücke ich meinen kleinen Garmin Dakota 20 mit entsprechenden Daten. Natürlich kommen auf die Tour auch  Papierkarte und Kompass mit. Wenn aber schon bestimmte Punkte oder evtl. die geplante Route im Navi gespeichert ist, erleichtert das die Orientierung bei schlechter Sicht erheblich. Ein GPS-Gerät, im Winter mit Lithium-Batterien betrieben, ist auch unter dem Sicherheitsaspekt zu empfehlen. Notfalls findet man die rettende Hütte oder auch das eigene Zelt.</p>
<h3>Gerne gebe ich meine Erfahrungen weiter:</h3>
<h3>matthias.mueller@camp4.de</h3>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Galapagos … Ecuador Teil 2</title>
		<link>http://www.camp4.de/blog/reiseberichte/galapagos-ecuador/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 13:59:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Fernreise]]></category>
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		<description><![CDATA[Galapagos &#8211; Archipel im Pazifischen Ozean rund 1000 km vor der Küste Ecuadors. Was fällt einem da ein? Riesenschildkröten, Leguane, Vulkane, Charles Darwin und seine Evolutionstheorie. In Vorbereitung unserer Ecuador reise hatte ich den Besuch der Galapagos aus Kostengründen eigentlich &#8230; <a href="http://www.camp4.de/blog/reiseberichte/galapagos-ecuador/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1305" title="Galapagos Santiago Bartalomeo und Pinnacle Rock" src="http://www.camp4.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Galapagos-Santiago-Bartalomeo-und-Pinnacle-Rock.jpg" alt="" width="900" height="360" />Galapagos</strong> &#8211; Archipel im Pazifischen Ozean rund 1000 km vor der Küste Ecuadors.<br />
Was fällt einem da ein? Riesenschildkröten, Leguane, Vulkane, Charles Darwin und seine<span id="more-1299"></span> Evolutionstheorie. In Vorbereitung unserer Ecuador reise hatte ich den Besuch der Galapagos aus Kostengründen eigentlich gestrichen. Mir war nicht so klar was wir dort erleben könnten, was diese Kosten rechtfertigt. Dank an Anke, die mich förmlich zu dieser Reise nötigte und mir versicherte: &#8216;<em>Du wirst es nicht bereuen</em>.&#8217;</p>
<p><strong>Worin besteht die Faszination?</strong><br />
Ich stand mit Stenek und Michael (Tschechien) nebeneinander auf der Isla Genovesa und wir hatten den gleichen Gedanken. That is a realy peacefull place. Hier kann man Frieden spüren. Dieser Gedanken ist in Worten schwer zu transportieren. Auf Grund der seit 60 Jahren immer schärfer werdenden Nationalparkbestimmungen haben die Tiere den Menschen als Teil der Natur akzeptiert. Der Mensch ist zu groß zum Fressen aber ungefährlich, d.h. Die Vögel und Echsen registrieren einen aber schauen gleich wieder desinteressiert weg. Die Tierwelt auf dem Land, in der Luft unter Wasser (siehe Kapitel Schnorcheln) ist fantastisch. Geologen und Botaniker kommen in dieser einzigartigen Landschaft sowieso voll auf ihre Kosten. Die Bahoihoi Lavafelder auf Isla Santiago und die Lavatunnels vom Volcano Chico auf Isla Isabella sind einfach faszinierend.</p>

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<p><strong>Schnorcheln.</strong><br />
Galapagos ohne Schnorcheln ist wie Paris ohne Baguette, Rotwein und Eiffelturm. Bei der Kreuzfahrt kennen gute Guides die besten Plätze und die richtige Tageszeit. Felsige Klüfte, Korallenbänke, viele bunte Fische neugierige spielende Seelöwen, an die man sich schnell gewöhnt. „Oorg“&#8217;<br />
Aber das Schwimmen zusammen mit Haien oder gar das Zusammentreffen mit einer großen Meeresschildkröte unter Wasser sind unvergessliche Erlebnisse. Den Pinguinen unter Wasser beim Fischen zuschauen und sehen wie unbekümmert die kleinen Kerle an einem vorbei zischen, um im nächsten Moment beim Auftauchen Geck zu zwinkern – unglaublich. Schnorchelausrüstung ist auf den Yachten vorhanden. Wir brachten aber unsere eigenen Masken und Schnorchel mit und nutzen nur die sonst sperrigen Flossen. Wer schnell friert sollte beim Buchen nach einem Neoprenanzug fragen (10$ pro Tag). Im Juli/August liegen die Galapagos unter dem Einfluss des Kalten Humboltstromes.</p>
<p><strong>Warum Kreuzfahrt?</strong><br />
Von den 70 Inseln des Archipel sind nur wenige bewohnt. Die nicht bewohnten Inseln dürfen nur an tagsüber an den Besucherstandorten betreten werden. Eine Kreuzfahrt ist die beste Möglichkeit die Inseln zu besuchen.Man schläft und isst auf dem Schiff, fährt des Nachts eventuell zur nächsten Inseln. Meist sieht der Tag 2 Exkursionen vor und zusätzlich entweder Schnorcheln oder 2 Stunden Beachtime. An Land geht es mit den Pangas (Schlauchbooten) und entweder wird es eine feuchte oder trockene Landung. Bei bewegter See kann es spannend werden, manchmal wird auch die trockene Landung nass <img src='http://www.camp4.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
5 Tage Kreuzfahrt bedeutet:<br />
1.Tag Vormittags an Bord, Nachmittags der erste Besucherstandort<br />
2.-4. Tag (also 3 volle Tage an Bord)<br />
5. Tag Vormittags Exkursion bis zum Lunch</p>
<p><strong>Kreuzfahrt mit Kindern?</strong><br />
Das ist ein Problem. Viele Yachten nehmen Kinder unter 12 Jahren aus 2 Gründen nicht mit. Die Plätze auf den Yachten sind limitiert und es wird ungern ein Nachlass gegeben. Bedenke man ist zu 16 in der Gruppe inkl. Kind. Das Risiko für kleine Kinder ist den Yachtbetreibern zu groß, schon der Einstieg ins Schlauchboot auf offener See, oder das Rummrennen bei bewegter See auf dem Schiff ist nicht ungefährlich. Emilia war 10 wir fanden nur 2 Angebote, die zeitlich zu uns und Budget passten.</p>
<p><strong>Unsere Tour:</strong><br />
Flug von Quito nach Baltara, dort gleich auf die AIDA MARIA 5 Tage Kreuzfahrt, von Bord sind wir in Porto Ayora gegangen, um noch 3 Tage auf Isla Isabella zu verbringen, zurück nach Ayora und Flug von Baltra nach Quito (8Tage). Genauso würde ich es wieder machen natürlich gern mit mehr Zeit. Die Verbindung von Kreuzfahrt und anschließenden auf einer Insel einige Tage verweilen ist perfekt, um noch Ausflüge ins Innere der Insel zu unternehmen, am Strand und netten Bars abzuhängen. Die Kreuzfahrt ging mit einer netten internationalen Truppe von Isla Baltara, Isla Genovesa, Isla Santiago, Isla Bartolomeo, Santa Cruz. Leider hatten wir Isla Espaniola und die Albatrosse nicht im Programm, was allerdings in diesem Jahr kein Verlust war, da das Meer in den letzten Tagen so stürmisch war, daß die AIDA MARIA ihre geplante Route nicht nehmen konnte, wie wir später erfuhren. Wir gingen in Porto Ayora von Bord und setzten mit dem Speedboot nach Isabella über. Das war bei dem Seegang nicht lustig, stießen wir doch ausgerechnet auf den einzigen Kapitän der fahren musste um jemanden von Isabella ins Krankenhaus zu bringen. Auf Grund der stürmischen See war der Hafenausfahrt für Speedboote eigentlich gesperrt. Nun ja wir haben es überlebt. Isabella ist ein Traum. Entspannte Atmosphäre in dem kleinen Dorf, tolle Lodges direkt am Strand &#8211; mit einem herrlichen Strand. Genau das Richtige, um die schöne Zeit ausklingen zu lassen. Zurück über Santa Cruz, Baltra, Flug nach Quito.</p>
<p><strong>Wichtige Tipps:</strong></p>
<p><strong>Isla Isabella:</strong> Die regulären Speedboote verkehren von Port Ayora nach Isabella täglich um 14:00 (15$) umgekehrt starten sie in Porto Villamil morgens um 6:00 (15$). Die Überfahrt dauert je nach Kapitän, Wetter und Boot 1:45-2:30 h. Es kommen auch immer Tagesgäste nach Isabella diese Boote fahren um 15:00 zurück, da kann man sich auch einkaufen. Wir zahlten 20 $ p.P. Das hat den Vorteil man ist abends in Porto Ayora und hat keinen Stress mit dem Heimflug am nächsten Vormittag. Essen auf Isabella: Die großen Lokale an der Hauptstraße könnt ihr links liegen lassen&#8230;.Essenstipp: An der Westseite der Plaza in Mitten des Dorfes, sind zwei kleine Garküche (die rechte der beiden), mit 3 Tischen auf der Terasse, Mutti kocht Tochter hilft oder macht Hausaufgaben (Carabali) absolut gut, kein Touristennepp unbedingt Ceviche essen und fragen was es leckeres gibt&#8230; Halber Preis zu den Touristenabzocken an der Südseite des Platzes und bessere Küche.</p>
<p><strong>Alkohol:</strong> Ist an Bord der Yacht sehr teuer, wer dennoch einen schönen Whiskey im Sonnenuntergang auf der Yacht zu sich nehmen möchte sollte den aus Quito mitbringen.</p>
<p><strong>Unterkunft.:</strong> Zur Hochsaison sind günstige Quartiere in Porto Ayora auf Santa Cruz knapp. Wir bezahlten dort ein Vermögen für eine Übernachtung, weil wir vorher nichts gebucht hatten.</p>
<p><strong>Der Galapagos National Park:</strong><br />
Seit 60 Jahren ist dieser Archipel National Park. Teilweise mit wirklich strengen und guten Regel. Hier nur ein paar Fakten:</p>
<ul>
<ul>
<li> Bisher unbewohnte Inseln dürfen auch nicht mehr besiedelt werden.</li>
<li>die Inseln dürfen nur an bestimmten Stellen (Besucherplätzen) betreten werden</li>
<li> eine Gruppe darf nicht mehr als 16 Personen haben und muss einen staatlichen Guide bei haben</li>
<li>Bisher unbewohnte Inseln dürfen auch nicht mehr besiedelt werden.</li>
<li>große Tiere nicht näher als 4 Meter, kleine nicht näher als 2 Meter Tiere</li>
<li>nicht füttern, nicht ansprechen, nicht mit Blitz fotografieren und viele andere wichtige Regeln</li>
</ul>
</ul>
<p><strong>Wer sollte nicht nach Galapagos fahren?</strong> Wenn Du Lust auf Party time, Beach und Surfen hast, dann kannst Du das besser an der Pazifikküste des Festlandes machen, kannst mit dem ersparten Geld in den besten Hotels wohnen und Dich von Hummer und Cocktails ernähren. Wenn Du Paris Hilton heißt kannst Du natürlich zum Party machen auch auf die Inseln fliegen.</p>
<p>hast Du schon Teil 1 Ecuador gelesen?<a title="Die Strasse der Vulkane… Teil 1" href="http://www.camp4.de/blog/reiseberichte/die-strasse-der-vulkane/"> HIER</a></p>
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		<title>Die Strasse der Vulkane&#8230; Ecuador Teil 1</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 13:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Fernreise]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Sommer 2011, außer dem Flugticket nach Quito und 3,5 Wochen Zeit hatten wir (andreas, sabine, emilia 10Jahre) nix. &#8230;Nicht ganz, die ersten 2 Nächte buchte ich via Internet die Honeymoon Suite im Hotel San Francisco de Quito in der Altstadt. &#8230; <a href="http://www.camp4.de/blog/reiseberichte/ecuador/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.camp4.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/cotopaxi1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-503" title="Cotopaxi" src="http://www.camp4.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/cotopaxi1.jpg" alt="die Chilcabamba Lodge ist ein absoluter Traum" width="900" height="360" /></a></p>
<p>Sommer 2011, außer dem Flugticket nach Quito und 3,5 Wochen Zeit hatten wir (andreas, sabine, emilia 10Jahre) nix. &#8230;Nicht ganz, die ersten 2 Nächte buchte ich via Internet die Honeymoon Suite im <span style="color: #333333;">Hotel San Francisco de Quito </span>in der Altstadt. Die entpuppte sich<span id="more-502"></span> als schnucklige Ferienwohnung mit Dachgarten hoch über den Dächern inmitten der Altstadt. Allerdings Quito liegt auf knapp 3000 meter und dann jedes mal gleich 5 Treppen *schnauf* aber es hat gelohnt. Kind konnte ins Bettchen gehen und wir ein schönes Bierchen auf unserer Terasse trinken, das Lichtermeer betrachten und dem Summen der Großstadt lauschen.</p>
<p><strong>Warum Ecuador?</strong><br />
Wir hatten Fernweh. Es sollte ein fotogenes Land mit einer interessanten Kultur und toller Landschaft sein. Es sollte viel zu entdecken geben, es sollte einfach alles &#8216;anders&#8217; sein und es sollte auch Kindern Spass machen. Die Urlaubszeit kann man sich mit schulpflichtigen Kindern nicht aussuchen also kam nur der Sommer in Frage. In viele Länder die uns einfielen war es entweder Regenzeit, zu kalt oder zu heiß. Es gab sofort 2 Favoriten. Der andere ist 2012 dran <img src='http://www.camp4.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> <strong> </strong></p>
<p><strong>Unsere Tour</strong><br />
Wir kamen relativ gut ausgeschlafen am Sonntagvormittag an und der ist hier noch heilig. Wir konnten also in Ruhe ankommen. Erste Aufgabe durch die Altstadt schlendern und schnuppern wie es in diesem Land so riecht, die 7 Tonnen Gold des Altares in der Iglesia La Compania de Jesus bestaunen, das Treiben der typischen sonntäglichen Fiestastimmung beobachten und das Hochklappen der Bürgersteige um 21 Uhr. Das ist Erkenntnis Nummer 1: Quito liegt fast genau auf dem Äquator, d.h. um 6 Uhr knipst jemand die Sonne an und 18 Uhr wieder aus. Dämmerung gibt es nicht. Erkenntnis Nummer 2: Außer an der Plaza Gringo (Plaza foch &#8211; der Touri und Travellertreffpunkt) ist abends 21 Uhr Feierabend in Ecuador.</p>

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<p>Am zweiten Tag organisierten wir alles weitere (Mietauto, Galapagoskreuzfahrt, Dschungellodge) und lernten durch Zufall Volker Feser den  Autor unseres (des) Reiseführers kennen. Dazu später mehr. Es gibt eine Vielzahl Reiseagenturen und jeder Ecke ein Internetzugriff kein Problem.</p>
<p>Wir waren mit einem Mietwagen unterwegs, wenn man routinierter Autofahrer ist, die deutsche Regel &#8220;ich habe Recht&#8221; ablegt und sein <a title="Openstreetmap Ecuador – ohne Mapsource geht das?" href="http://www.camp4.de/blog/produkte/openstreetmap-ecuador-mapsource/">Navi daheim präpariert hat</a>, ist es wohl die bequemste familientaugliche Art des Reisens &#8211; allerdings nicht die billigste. Mehr dazu rechts bei den Short Cuts.</p>
<p>Unsere Tour führte uns als ersten auf speziellem Wunsch von Emilia nach Mindo.</p>
<p><strong>Mindo:</strong><strong> </strong>auf 1250 m in mitten beeindruckender Nebelwälder am Fuße des Westabhanges der Anden gelegen. <strong>Von Quito kommend 2-3 h</strong> auch super mit dem Bus zu erreichen (4$). Mindo sollte nicht am Wochenende besucht werden, da ist der Ort voll mit Quitanos. Mindo liegt im Bereich der Subtropen (warm und feucht) in den der Nebelwälder. Birdwatching, Kolibris, Schmetterlingsfarmen, mit kleinen Seilbahnen sich über reißende Flüsse zu ziehen, darin zu baden, schwitzend durch die grüne Hölle zu klettern oder unter einem Wasserfall zu duschen&#8230; perfekt für kleine und große Kinder. Der neue Hit dort ist <a title="Canopy in Mindo" href="http://www.mindocanopy.com/canopy_ingles.htm" target="_blank">Canopy</a>und <a title="Tubing in Mindo" href="http://www.google.de/search?q=tubing+mindo&amp;hl=de&amp;client=firefox-a&amp;hs=Gt4&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;prmd=ivns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=KT5qTsjcFY30sgaH5OjPBA&amp;ved=0CD0QsAQ&amp;biw=1366&amp;bih=585" target="_blank">Tubing</a><strong>. </strong>Abends lecker Essen und alle Yugos (frisch gepresste Säfte) und Batidos (Milchshakes) durchprobieren. Übernachtungstipp: der Bus aus Quito kommt vormittags an man hat also genug Zeit zur Quartier-suche. Vom Ortszentrum ruhig Richtung Schmetterlingsfarm und Wasserfall gehen, dort entstehen gerade nette Lodges mit Cabanas. Zum Birdwatching geht es dann zeitig am nächsten Morgen los.<strong> </strong></p>
<p><strong>&#8216;Avenida de los Volcanes&#8217; – die Strasse der Vulkane </strong>war mein Wunschziel:<br />
Als 14 jähriger las ich ein Expeditionsbuch von einer tschechischen Cotopaxi-expedition, später &#8216;Die Vermessung der Welt&#8217; und einiges über Alexander von Humbolt, der dieser Strasse den Namen gab. Von Machachi über die <a href="http://www.chilcabamba.com/" target="_blank">Chilcabamba Lodge</a> (a Traum) zum Cotopaxi Nationalpark und wieder hinab nach Latacunga um dann sofort wieder hinauf in die Westkordelliere zu fahren. Posada de Tigua, ein Bauernhof mit Unterkunft und freundlichen Gastleuten. Abends sitzt man in großer Runde am großen Tisch &#8211; Schön. Von dort Besuch des Wochenmarktes in Zumbahua (Samstag) und des Kratersees Quilotoa, Wanderungen über das Mosaik der Patchworkteppiche &#8211; so sehen die fruchtbaren Felder aus, die stellenweise auf bis zu 4000 Höhenmeter liegen. Bei Strassenbauarbeiten sahen ein Schnitt durch den Bodenaufbau und den Grund dieser besonderen Fruchtbarkeit. Ausbrüche der Umliegenden Vulkane (Cotopaxi) legten über dieses Bergland eine 3-4 Meter dicke Ascheschicht.</p>
<p>Im strömenden Regen wieder hinab  nach Riobamba am Fuße des Cimborazo. Morgens auf unserer Dachterasse waren wir umringt von 4 schneebedeckten Vulkanen. Typisch im Sommer &#8211; Morgens oft strahlend blauer Himmel. Von hier kann man tolle Trekkingtouren unternehmen und auch kurze Tagestouren zum Fuß des Chimborazo. Weiter über die fruchtbare Hochebene (fantastischer Blick zum Berg der Berge dem Cimbo und endlose Weite) und hinab nach Alausi. Achtung die berühmte Eisenbahnstrecke wird gerade von Grundauf saniert und wird von Alausi bis nach Quito geführt. 2011 fuhr kein Zug von Riobamba nur ein geschlossener Schienenbus von Alausi die Teufelsnase hinab. Vorbei an Inkapirca (wer die Inkabauten Perus kennt, kann das auslassen) und dank unserer Mobilität über abgelegene Hochebenen hinab nach Cuenca. Der Strasse der Schweinebrater &#8211; so hatte wir das Gefühl.<br />
Diese Woche in der Sierra bewegten wir uns fast ununterbrochen zwischen 3000 und 4000 Höhenmeter. In Europa wäre das eine hoch alpine Angelehenheit hier gibt es Strassen und Dörfer.</p>
<p><strong>Cuenca </strong>da zog es Sabine hin Koloniale Architektur, bürgerliche Gediegenheit, plätscherndes Wasser des Tomebamba,  die Stadt des Panama Hutes, Kathedralen, Glocken, Geschichten, Cafes, Bars und jede Menge Eisläden, lecker. Ein Ort zum Erholen, Geniessen und Verweilen. Wir lasen über die Geschichte der Canari und der spanischen Eroberer, durch Zufall lernten wir Dona Cecilia kennen und untdeckten wie Cuenca im 17Jh von deutschen Orgelbauern vermutlich über den Tisch gezogen wurden aber das ist eine andere Geschichte&#8230;<br />
Wieder nach Norden nach Banos, das Tor zum Oriente. Wer Plätze kennt wie Goa in Indien, Phokara in Nepal, Dahab auf dem Sinai oder Cusco in Peru &#8230; Banos ist so ein Platz hier treffen sich die Traveller der ganzen Welt, um abzuhängen, zu chillen, den Adrinalinspiegel durch Abenteuer hoch zu treiben, abends in Bars oder Clubs die Probleme der Welt zu lösen und mit anderen Travellern über die schönsten Travel- und Trekking-Spots der Welt zu schwärmen &#8230;nett. Aber Mindo war uns lieber.</p>
<p><strong>Regenwald, Dschungel oberer Rio Napo</strong><br />
Dann hinab in den Dschungel. 3 Tage in der Liana Lodge bei Tena. Nette Lodge mit luftigen Cabanas mit Hängematten Terasse, uriges geschmackvolles offenes Terassenrestaurant. Morgens zum Frühstück zieht eine Affenherde vorbei. Sicherlich nicht das absolute Dschungel-Highlight aber für Kinder perfekt, denn durch das angeschlossene AmaZoonico Projekt bekommt man auch Tiere zu sehen. Die sind nähmlich im echten tiefen Primär Regenwald eher selten zu sehen. Wandern (schwitzen), Baden, Affen beobachten, Blasrohrschiessen, sich von den Guides die kleinen Wunder der Natur zeigen lassen. Abends bei Kerzenschein auf der Plattform über dem rauschenden Strom, die Kühle geniessen, den Geräuschen des Dschungels lauschen, sich von Cesar einen tollen Cocktail mixen lassen und mit netten Leuten plaudern (Gruß an Amalie, Diego und Georg&#8230;).<br />
Sicherlich lag die Liana Lodge vor 10 Jahren noch tief im Dschungel doch die Zivilisation breitet sich aus, demnächst gibt es in Tena auch einen Flugplatz. Ein<a title="selva viva" href="http://www.selvaviva.ec/" target="_blank"> Schweizer Projekt </a>hat dort ein großes Areal Primärwald gekauft um die Natur zu bewahren. Diesem Projekt ist auch die Liana Lodge angeschlossen (deutsch/schweizer Managment). So wird dort ein Schule betrieben in der die Kinder neben ihrem Muttersprache Kichua (nicht Quechua) und natürlich spanisch, unter anderem aber auch deutsch und englisch lernen, so werden sie fit, um zum Beispiel das Tourismusgeschäft in eigene Hände zu nehmen.<br />
Unser Tipp: Der Besuch des Dschungel lohnt nur in Begleitung eines guten Guides mit dem man sprachlich auch kommunizieren kann (haben gute Lodges). Dann gibt es viel zu entdecken.<br />
Die Ufer der Flüsse werden mehr und mehr besiedelt, fruchtbarer Äcker ersetzen den Wald und das Öl ruft. Wer einsamen &#8216;unberührten&#8217; Dschungel erleben möchte und mehr Zeit (und Geld) mitbringt, dem empfehle ich Cuyabeno im Norden. Aber für 3 Tage reicht der obere Rio Napo bei Tena völlig.</p>
<p>Jetzt waren 16 Tage um zurück nach Quito und weiter mit Teil 2 Galapagos</p>
<p><strong>Was Du schon immer über Ecuador wissen wolltest.</strong><br />
In diesem kleinen Land gibt es ein geografische, klimatische und auch enthnische Vielfalt, wie ich sie noch in keinem anderen Land angetroffen habe. In diesem Multikulti Land haben südamerikanische Inka, europäische Eroberer, schwarzafrikanische Slaven ihre Spuren in der schon ohnehin durch viele indianischen Gruppen geprägten Bevölkerung hinterlassen, diese verschmelzen lassen und neu Bevölkerungsgruppen gebildet. Damit solltest Du Dich vorher unbedingt auseinandersetzen. Ecuador ist ein Mix aus einem europäischem Spanien und einem sogenanntem Dritte-Welt-Land.. Die Unterschiede zwischen der uns gewohnten glitzernder Shopping und Konsumwelt von IPhone, Marken und Autos in den großen Städten zu der traditionell agra geprägten Lebenswelt der Indigenas im Andenhochland ist gewaltig und führt zwangsweise zu Spannungen (Landflucht).</p>
<p><strong>Geografie in 4 Sätzen<br />
Oriente</strong>, heißt die Tiefebene östlich der Anden, die nördlich an das Amazonasbecken anschließt – Tropen, Regenwald.<br />
<strong>Sierra</strong>, heißt das Andenhochland, geht von Nord nach Süd, besiedelt bis 4000m dann kommen die Vulkane – immer Frühling.<br />
<strong>Occidente</strong>, Schwemmland und Küstenregion westlich Anden, reicht von den etwas höher gelegenen Subtropen – Nebelwäldern (Mindo) über die landwirtschaftlich intensiv genutzten Ebene hinab bis zur Küste mit endlosen Stränden<br />
<strong>Galapagos</strong> – Inselarchipel weit vor der Küste im stillen Ozean</p>
<p><strong>Kann ich mit Lowbudget gut durchs Land reisen?</strong><br />
Leider sind die Flugpreise verglichen z.B. mit Asien relativ hoch, so das man schon aus diesem Grunde eher nicht von Low Budget reden kann. Planst Du aber einen längeren Lateinamerikaaufenthalt ja. Einige Beispiele 100 km Bus fahren kosten ca.3 $, Lowbudget Unterkunft 4 &#8211; 10 $, Essen (Almuerzas) 2-4 $ (siehe Essen), Bier 2 $<br />
Wünscht man aber halbwegs europäischen Komfort, dann zahlt man für die Unterkunft mitunter durchaus mehr als auf dem Elberadweg. Gute Mittelklasse Beispiele: <a title="traum Lodge am Cotopaxi" href="http://www.chilcabamba.com/" target="_blank">Chilcabamba Lodge</a> erste Klasse wunderbar toll 30 $ für Spitzen Halbpension, Posada de Tingua ebenfalls mit Halbpension und familärem Ambiente 35 %)</p>
<p><strong>Ist es gefährlich in Ecuador?</strong><br />
Kriminalität: ist leider hoch. Besonders in Quito und Guyaquil. Nachts allein durch abgelegene Strassen zu bummeln – schlechte Idee (Raubüberfälle). Die Strassenkriminalität &#8211; Diebstahl ist hoch. Unsere Emilia hatte einen eigenen kleinen Rucksack – das war eine naive und schlechte Idee, den hatte sie am 2 Tag schon nicht mehr. Ein netter Ecuadorianer unterhielt sich mit dem kleinen Mädchen (am bewachten Hoteleingang) und weg war der Rucksack. Wenn man alle üblichen Sicherheitsregel einhält und nachts mit dem Taxi heim fährt sollte nix geschehen. Ich persönlich habe mich nicht unsicher gefühlt.</p>
<p>Strassenverkehr: Ecuador hat relativ viele Verkehrstote, wenn man das Gefühl hat der Busfahrer ist ein Kamikazefahrer, einfach aussteigen der nächste Bus kommt und das verfallene Ticket ist nicht mal ein Kaffee bei Starbucks oder so wert – aber was kostet Dein Leben? Und stell Dir vor was sich aus solch Spontan-Ausstiegs-Halt entwickeln kann … (Wir waren Zuschauer eines Beinahe-Absturzes, als vor uns auf kurviger Bergstrasse (ohne Leitplanke natürlich) ein LKW mit Menschen beladen einen Buss überholte und mit beiden talseitigen Rädern über einen gewaltigen Abgrund von der Strasse rutschte. Völlig sinnlos und Lebensverachtend war dieses Manöver.) Ecuadorianische Autofahrer lieben russisch Roulette, da das Verkehrsaufkommen auf den kurvenreichen Land/Bergstrassen noch relativ gering ist gehen die blinden Überholmanöver &#8216;noch&#8217; meist gut aus. Noch&#8230;</p>
<p><strong>Essen</strong><br />
Wenn man pünktlich um 13:00 durch die Strassen wandelt und ein Schild sieht ALMUERZO, da kann man (meist) getrost essen gehen. Eine Mutti hinter dem Topf und 2-4 Plastik-Tische. Hier kannst Du essen was auf den Tisch kommt. Karte gibt es nicht. Man sagt einfach: Si. <img src='http://www.camp4.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  und bekommt einen frischen Saft (Yugo), (manchmal einen kleinen Appetitshappen) dann kommt eine Suppe, dann Seco de Pollo/Pesce/?? (wenn es Varianten gibt wird gefragt), dann ein Stückchen Kuchen und ein Tee/Kaffee &#8211; alles zussammen kostet in der Provinz 2 $ bis max 4 $ in Quito. In Quito unweit Plaza Foch – „el maple“ hat immer ein vegetarisches Tagesmenue zwischen 3,90 -4,50 empfehlenswert.<br />
Probiert alle Früchte auf den Märkten durch, das ist Ecuadors Hauptexportgut, die Früchte werden hier reif geerntet und schmecken phantastisch – dagegen schmeckt hier in Europa alles mies. Die Fruchtsäfte jeglicher Art werden frisch zubereitet, wenn man zuschauen kann, kann ein jeder entscheiden ob er die Angst vor der etwas anders gearteten Hygiene ablegt oder nicht.<br />
Auf den Markständen kann man alles was schmurgelt, brodelt, kocht oder bruzelt getrost durchprobieren. Ebenso die verlockenden Eisdielen in den größeren Städten sind absolut unbedenklich, den Frauen die auf offen Tablett oder aus Kühltaschen eisähnliches verkaufen haben wir eher nicht getraut.<br />
wasch es, koch es, schäl es oder laß es diese Regel gilt wie in jedem tropischen Land natürlich auch hier in den Tropen &#8211; in der kühleren Sierra darf man etwas mutiger sein.<br />
Kaffee, gibt es zu Starbuckspreisen am Plaza Gringo (Foch), sonst bekommt man im ganzen Land fast ausschließlich – löslichen Kaffee brrrr.</p>
<p>Cerviche – muß man probieren, köstlich.</p>
<p><em>Bon Voyage</em><br />
<a title="Galapagos … Ecuador Teil 2" href="http://www.camp4.de/blog/reiseberichte/galapagos-ecuador/">weiter mit Teil 2 Galapagos?</a></p>
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